Welchen Akku für seltenes Nachladen?

02/03/2011 - 10:14 von Mirko Siederik | Report spam
Hallo, überall steht das NiMh (und viele andere) Akku's "arbeiten"
sollen. Also Laden - Entladen - Laden usw. Also ungeeignet sind für
einen sogenannten "Dauervoll"-Zustand. So kenne ich das eigentlich auch.
Es gibt aber sowas:
http://www.akkuline.de/3050_AKKULIN...-nimh.aspx
Da steht Backup-Akku. Also auch einer der wohl selten "arbeitet". Aber
doch MiMh ist. Wie vereinbart sich das? Oder was bietet sich besser an
für eine Akkulösung welche möglicherweise monatelang nur als
Spannungssicherung für kurzzeitige Stromausfàlle herhalten soll?
Konkret:
5Volt Geràt wird mit Netzteil versorgt und soll einen Akkusatz bekommen
welcher im Normalfall stàndig, aber sehr gering, geladen wird. Also wie
eine Art Ladeerhaltungsladung. Aber im Falle eines Falles mal kurzzeitig
den Betrieb aufrecht erhalten muss.
Was bietet sich da für eine Art Akku an bei ca. 0.5A Strombedarf und
einer ausreichenden Kapazitàt von 2000mAh?
Danke für ein paar Praxistipps...
Grüße Mirko
 

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#1 Jens Fittig
02/03/2011 - 11:15 | Warnen spam
Mirko Siederik schrieb:

Hallo, überall steht das NiMh (und viele andere) Akku's "arbeiten"
sollen.



Wo steht dieser Unsinn bitte?

Also Laden - Entladen - Laden usw. Also ungeeignet sind für
einen sogenannten "Dauervoll"-Zustand.



Das ist schlicht Blödsinn! Dauervollzustand schadet nur den LI-Akkus.
Wenn überhaupt.

So kenne ich das eigentlich auch.



Woher?

Es gibt aber sowas:
http://www.akkuline.de/3050_AKKULIN...-nimh.aspx
Da steht Backup-Akku. Also auch einer der wohl selten "arbeitet". Aber
doch MiMh ist. Wie vereinbart sich das?



Weil es so ist. Deine Theorie ist falsch

Oder was bietet sich besser an
für eine Akkulösung welche möglicherweise monatelang nur als
Spannungssicherung für kurzzeitige Stromausfàlle herhalten soll?



Bleiakku. Nicht umsonst wird sowas in Alarmanlagen, Telefonanlagen,
Notstromversorgungen etc. verwendet. Im Normall fall "arbeiten" diese
Akkus dort nie. Nur im Fall eines Stromausfalles.

Konkret:
5Volt Geràt wird mit Netzteil versorgt und soll einen Akkusatz bekommen
welcher im Normalfall stàndig, aber sehr gering, geladen wird.



Das ist primitve Technologiie vom letzten Jahrhundert. Einen vollen
Akku muss man nicht dauernd nachladen!

Es gibt heutzutage intelligente Ladekontroller.

Also wie
eine Art Ladeerhaltungsladung.



Sowas hat man früher gemacht. Bzw. macht es aus Kostengründen in
Billigsachen auch heute noch. Ein Widerstand ist billiger als ein
Kontrollerchip.

Aber im Falle eines Falles mal kurzzeitig
den Betrieb aufrecht erhalten muss.
Was bietet sich da für eine Art Akku an bei ca. 0.5A Strombedarf und
einer ausreichenden Kapazitàt von 2000mAh?



Ein kleiner Bleiakku. Damit hast du die wenigsten Probleme.
Strombegrenztes Laden bis zur Ladeschlussspannung. Dazu braucht man
nicht mal einen Kontroller. Da reicht ein einfacher Spannungsregler.
Wenn der Akku voll ist fliesst praktisch kein Ladestrom mehr.

Mit etwas mehr aufwand kann man einen speziellen Kontroller nehmen.
Der macht dann auch gelegentliche Belastungstest und
Regeneriungsphasen. Aber der Effekt kostet in der Summe mehr als er
bringt. Was bringt es, wenn so ein Backupakku statt 4 Jahren dann
vielleicht 5 Jahre hàlt? So teuer sind die auch nicht.

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