Welches Dateisystem für Dual-Boot?

21/01/2011 - 11:05 von spam.for.the | Report spam
Moin,


ich spiele gerade mal wieder mit FreeBSD (8.2RC) rum und auch wenn die für
mich wichtigsten Sachen noch nicht ganz funktionieren (Suspend/Resume to
RAM, DVB-T), möchte ich es doch jetzt mal lànger im tatsàchlichen Betrieb
halten, weil die Performance auf meiner mittlerweile betagten Hardware
(Thinkpad T60p) deutlich besser ist als Linux.

Was mir dazu allerdings fehlt, ist ein 1:1 Gebrauch meines /home, das unter
Linux mit ext3 installiert ist.

Zwar kann man ext3 als ext2 mounten, aber richtig zufriedenstellend ist das
nicht. Ich weiß, daß es wohl lizenztechnische Fragen sind, die eine
vollstàndige Implementierung von ext3 unter BSD verhindern, aber es muß doch
ein Dateisystem geben, das sowohl unter Linux als auch unter FreebSD
einigermaßen performant làuft und Journaling mitbringt.

Wenn es sowas nicht gibt, dann würde mich interessieren, mit welchen anderen
technischen Mitteln mein /home unter beiden Systemen nutzbar ist. Vielleicht
ein neues /home, das stàndig mit rsync oder àhnlichem auf aktuellem Stand
gehalten wird.

Any ideas?


Peter Lemken
0711
Nature abhors crude hacks.
 

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#1 Matthias Andree
21/01/2011 - 16:49 | Warnen spam
Am 21.01.2011 11:05, schrieb Peter Lemken:
Moin,


ich spiele gerade mal wieder mit FreeBSD (8.2RC) rum und auch wenn die für
mich wichtigsten Sachen noch nicht ganz funktionieren (Suspend/Resume to
RAM, DVB-T), möchte ich es doch jetzt mal lànger im tatsàchlichen Betrieb
halten, weil die Performance auf meiner mittlerweile betagten Hardware
(Thinkpad T60p) deutlich besser ist als Linux.

Was mir dazu allerdings fehlt, ist ein 1:1 Gebrauch meines /home, das unter
Linux mit ext3 installiert ist.

Zwar kann man ext3 als ext2 mounten, aber richtig zufriedenstellend ist das
nicht. Ich weiß, daß es wohl lizenztechnische Fragen sind, die eine
vollstàndige Implementierung von ext3 unter BSD verhindern, aber es muß doch
ein Dateisystem geben, das sowohl unter Linux als auch unter FreebSD
einigermaßen performant làuft und Journaling mitbringt.

Wenn es sowas nicht gibt, dann würde mich interessieren, mit welchen anderen
technischen Mitteln mein /home unter beiden Systemen nutzbar ist. Vielleicht
ein neues /home, das stàndig mit rsync oder àhnlichem auf aktuellem Stand
gehalten wird.

Any ideas?



Keine gescheiten. NAS mit NFS ist nur dann interessant, wenn Dein Thinkpad
nicht auf Reisen geht. Als Desktop-OS ist Linux bei mir auch deutlich
performanter, allerdings ist hier ein Quadcore-Prozessor, sodass die Festplatte
zum Flaschenhals wird. Unter FreeBSD kriegt man Java im Browser nur mit
größeren Verrenkungen hin, und an STR und DVB würde ich unter BSD erst gar keine
Zeit verschwenden. Entschlack Dein Linux, installier Dir eine xfce-basierte
Distribution oder lxde und Ruhe ist.

FreeBSD kann XFS, reiserfs, ext3 nicht journalling beschreiben, Linux kann UFS +
softupdates und ZFS nicht beschreiben und UFS+Journalling ist mir mal heftig auf
die Füße gefallen.

NTFS kriegt man zwar irgendwie hin, braucht dann aber ein Windows für den Fall,
dass man chkdsk braucht...

Was spricht gegen ext2-Mounts des ext3-Dateisystems? Solang Du die Kiste
ordentlich runterfàhrst und Dein Kernel die verwendete inode-Größe kapiert, nichts.

e2fsprogs sind unter FreeBSD vorhanden und aktuell und vernünftig integriert.

Matthias Andree

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