Wer lässt da Luft aus dem Proton?

09/07/2010 - 09:44 von Roland Neuhaus | Report spam
Hallo allerseits,

die Protonen werden kleiner. Jedenfalls wweichen die heutigen Messwerte
um 4-5% nach unten von den früheren ab. Galten früher 0,88 fm als Maß,
sind es heute 0,84 fm.

"Pohl und seine Mitautoren, darunter der Münchner Physiknobelpreistràger
Theodor Hànsch, haben das Messobjekt gewechselt. Sie nahmen nicht
gewöhnlichen Wasserstoff unter die Lupe, der eben aus einem Proton und
einem darum kreisenden Elektron besteht. Vielmehr untersuchten sie
eigens künstlich hergestellte Wasserstoffatome, deren Elektron jeweils
durch ein Myon ersetzt wurde. Myonen gehören zum Zoo der
Elementarteilchen (ZEIT Nr. 15/10). Sie sind schwere Geschwister der
Elektronen, wiegen rund 200-mal so viel. Das hat Folgen: Myonen müssen
auch entsprechend nàher als Elektronen um das Proton flitzen. »Durch
ihre extreme Nàhe sind sie viel bessere Sonden zur Bestimmung der
Protonengröße«, erklàrt Pohl."

und

"Noch können die Physiker nur darüber spekulieren, ob nun Feynmans
QED-Theorie falsch ist oder die Rydberg-Konstante, die eng verknüpft ist
mit der Rydberg-Energie. Diese entspricht der Energie, die man zum
Spalten eines Wasserstoffatoms in seine beiden Bestandteile Proton und
Elektron (Ionisierung) benötigt."

http://www.zeit.de/2010/28/N-Protonen

Wir leben wahrlich in interessanten Zeiten!

Liebe Grüße
Roland
Die Erde ist die Heimat aller Menschen
 

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#1 Gregor Scholten
09/07/2010 - 11:08 | Warnen spam
On 9 Jul., 09:44, Roland Neuhaus wrote:
Hallo allerseits,

die Protonen werden kleiner. Jedenfalls wweichen die heutigen Messwerte
um 4-5% nach unten von den früheren ab. Galten früher 0,88 fm als Maß,
sind es heute 0,84 fm.



das bedeutet nicht zwangslàufig, dass die Protonen kleiner werden, es
kann ebensogut daran liegen, dass die Messverfahren genauer geworden
sind.


"Pohl und seine Mitautoren, darunter der Münchner Physiknobelpreistràger
Theodor Hànsch, haben das Messobjekt gewechselt. Sie nahmen nicht
gewöhnlichen Wasserstoff unter die Lupe, der eben aus einem Proton und
einem darum kreisenden Elektron besteht. Vielmehr untersuchten sie
eigens künstlich hergestellte Wasserstoffatome, deren Elektron jeweils
durch ein Myon ersetzt wurde. Myonen gehören zum Zoo der
Elementarteilchen (ZEIT Nr. 15/10). Sie sind schwere Geschwister der
Elektronen, wiegen rund 200-mal so viel. Das hat Folgen: Myonen müssen
auch entsprechend nàher als Elektronen um das Proton flitzen. »Durch
ihre extreme Nàhe sind sie viel bessere Sonden zur Bestimmung der
Protonengröße«, erklàrt Pohl."



na das klingt doch sehr nach verbesserten Messverfahren


und

"Noch können die Physiker nur darüber spekulieren, ob nun Feynmans
QED-Theorie falsch ist oder die Rydberg-Konstante, die eng verknüpft ist
mit der Rydberg-Energie.



warum überhaupt eines von beiden falsch sein sollte, haben die nicht
gesagt?

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