Widerspruchsbeweis mit der Annahme eines nicht mathematischen Objektes moeglich?

05/01/2014 - 20:50 von bernhartdiener | Report spam
Hallo Gemeinde,
Abkuerzung:
G := Menge der goldbachschen Zahlen, d.h. der ganzen, geraden Zahlen,
fuer die die Goldbachsche Vermutung stimmt (d.h. die man als Summe
zweier Primzahlen darstellen kann).

gegeben ist eine Abbildung f mit D(f) = Definitionsbreich von f Menge der ganzen, geraden, goldbachschen Zahlen mit:
f(n) = 10

1)
Ich mache nun die Annahme (A1):
f(10^ 1000) = 10
a)
Ist diese Annahme (A1) nun ein wohlgeformtes mathematisches Objekt,
also eine mathematisch sinnvolle (semantisch wohlgeformt)
Zeichenfolge, also ein mathematischer Ausdruck wie z.B. x+3 (oder
x+y=z)?

b)
Wenn 10^ 1000 nicht Element aus G, dann ist die Zeichenfolge
f(10^ 1000) = 10
kein wohlgeformtes mathematisches Objekt, sondern eine mathematisch
sinnlose Zeichenfolge (semantisch fehlgeformt), weil 10^ 1000 nicht
Element aus D(f) ist.
D.h. es wuerde sich nicht mehr um einen mathematischen Text handeln,
sondern um etwas mathematisch Sinnloses, wie z.B. ein Bild.

2)
Ich mache nun die Annahme (A2):
f(10^ 1000) = 10 und 10^ 1000 ist Element von G

Ist diese Annahme (A2) nun ein wohlgeformtes mathematisches Objekt ?

mfg
BH
 

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#1 Rainer Rosenthal
05/01/2014 - 23:26 | Warnen spam
Am 05.01.2014 20:50, schrieb Bernhart_Diener:
Hallo Gemeinde,


...

Gegenfrage: wie lang muss ein wirres Gefasel sein, damit es garantiert ignoriert wird?

Gruß und Frohes Neues Jahr
Rainer Rosenthal

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