Widerstand oder Induktivität?

11/11/2011 - 09:01 von Frank Scheffski | Report spam
Hallo allerseits,

aus einer defekten (und sündhaft teuren) Akku/Ex-Sicherungs-
Kombination für eine Handlampe habe ich in meiner Wut folgendes
herausgepult:

http://img21.imageshack.us/img21/6830/exhs4.jpg

Nicht, daß ich nicht vorher wußte, daß ich da nicht viel für mein Geld
finden würde (der kleine Goldbarren muß da irgendwie vorher schon
rausgefallen sein), verwundert mich doch das dritte Bauteil, der
Leiterbahnmàander.
Diese "Schutzschaltung" hàngt zwischen einem 4V, 3,5Ah Bleiakku und
einer Elektronikplatine, die die beiden Bürnen ansteuert, Dauer- und
Blinklicht sowie eine Spannungsanzeige mit 5 LEDs realisiert.

Die Sicherung ist eine F1A, die beiden Dioden sind 5KP5.0A
Suppressordioden. Aber welche Funktion hat dieser Màander?
Daß er zur Strombegrenzung dienen soll, ist klar. Aber ist hier eher
der ohmsche Teil oder die Induktivitàt oder beides wirksam?

MfG

Frank
 

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#1 Volker Staben
11/11/2011 - 09:46 | Warnen spam
Am 11.11.2011 09:01, schrieb Frank Scheffski:
Aber welche Funktion hat dieser Màander?
Daß er zur Strombegrenzung dienen soll, ist klar. Aber ist hier eher
der ohmsche Teil oder die Induktivitàt oder beides wirksam?



da hilft vielleicht eine kleine Rückerinnerung an
die Grundlagen der Elektrotechnik:

Erstens hat Induktivitàt immer irgendwas mit (oft
mehrfach) stromumflossenen Querschnitten zu tun -
wie soll da eine Màanderstruktur in dieser
Problemstellung hilfreich sein? Wie müsste eine
planare Induktivitàt also aussehen?

Zweitens: wie hoch müssten die Frequenzen sein,
damit eine vermutlich doch relativ kleine
Induktivitàt irgendeine nützliche Wirkung
entfalten könnte?

HTH, Volker.

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