Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen?

09/11/2016 - 09:27 von Peter Heitzer | Report spam
weiss jemand, wie in programmierbaren Labornetzgeràten von Rigol oder
Siglent die Strom- und Spannungsregelung aufgebaut ist.
Wird das rein per µC geregelt, d.h. der µC liest die Istwerte aus,
vergleicht sie mit den Sollwerten und erzeugt dann die entsprechende
Stellgrösse. Oder gibt der µC nur die Werte, die der Anwender eingibt,
an einen analogen Regelkreis weiter?


Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
 

Lesen sie die antworten

#1 Edzard Egberts
09/11/2016 - 09:53 | Warnen spam
Peter Heitzer wrote:
weiss jemand, wie in programmierbaren Labornetzgeràten von Rigol oder
Siglent die Strom- und Spannungsregelung aufgebaut ist.
Wird das rein per µC geregelt, d.h. der µC liest die Istwerte aus,
vergleicht sie mit den Sollwerten und erzeugt dann die entsprechende
Stellgrösse. Oder gibt der µC nur die Werte, die der Anwender eingibt,
an einen analogen Regelkreis weiter?



Die genannten Geràte kenne ich zwar nicht, aber ein entweder/oder sehe
ich gar nicht, denn den analogen Regelkreis hat man wohl immer dabei,
alleine aus Geschwindigkeitsgründen:

Der µC gibt die Stellgröße für den Regelkreis aus, liest die Istwerte
und regelt dann die Stellgröße nach. Der Kackpunkt ist das Wort "liest",
je genauer das sein soll, desto lànger dauert es. Diese Schleife ist
also sehr langsam, das können durchaus 180ms sein (z.B. AD-Wandler
LTC2400) und damit kann man nicht direkt regeln, Lastànderungen oder
schnelle Impulse müssen also vom Analogkreis ausgeregelt werden.

Anders gesagt ersetzt der µC das Drehen am Poti, aber die eigentliche
Regelung ist üblicherweise nach wie vor analog.

Ähnliche fragen