Wie berechne ich am besten eine Umsatzprognose?

27/01/2008 - 19:49 von Phil | Report spam
Hallo,

es geht darum dass ich grad eine Software baue, die Statistiken für
Bestelleingànge ausstellt. Ein Punkt der Software stellt auch die
Umsatzprognose für einen Bestimmten Zeitraum dar. Ein Beispiel wàre
eine Prognose für die nàchste Woche.

Nun suche ich verschiedene Möglichkeiten, wie ich dies machen kann.
Durch Recherchen bin auf die Exponentielle Glàttung gestoßen, diese
wollte ich auf jeden mal mit nutzen. Allerdings interessieren mich
auch weitere Funktionen um eine Prognose aufzustellen, so dass man in
meiner Anwendung dann eine Funktion für die Prognose wàhlen kann.

Wenn ich z.B. eine Woche prognostizieren will, stehen mir die
Umsatzdaten der letzten Woche entsprechend zur Verfügung.

Vielleicht kann mir ja jemand noch einige Ideen nennen.

Phil
 

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#1 Ralf Kusmierz
06/02/2008 - 03:14 | Warnen spam
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begin quoting, Phil schrieb:

es geht darum dass ich grad eine Software baue, die Statistiken für
Bestelleingànge ausstellt. Ein Punkt der Software stellt auch die
Umsatzprognose für einen Bestimmten Zeitraum dar. Ein Beispiel wàre
eine Prognose für die nàchste Woche.
Nun suche ich verschiedene Möglichkeiten, wie ich dies machen kann.
Durch Recherchen bin auf die Exponentielle Glàttung gestoßen, diese
wollte ich auf jeden mal mit nutzen. Allerdings interessieren mich
auch weitere Funktionen um eine Prognose aufzustellen, so dass man in
meiner Anwendung dann eine Funktion für die Prognose wàhlen kann.
Wenn ich z.B. eine Woche prognostizieren will, stehen mir die
Umsatzdaten der letzten Woche entsprechend zur Verfügung.
Vielleicht kann mir ja jemand noch einige Ideen nennen.



Du hast eine Zeitreihe zurückliegender Bestelleingànge und
zurückliegender Wochenumsàtze. Daraus nimmst Du jeweils einen n
Eintràge langen Abschnitt der Bestellungseingànge und multiplizierst
ihn mit einem zu schàtzenden Gewichtsvektor, so daß das Skalarprodukt
jeweils möglichst gleich dem nàchsten Wochenumsatz in der Historie
wird. Und den Gewichtsvektor bestimmst Du mit einem OLS- oder einem
ML-Verfahren - viel besser wird's anders auch nicht. Bei der Schàtzung
empfiehlt es sich, lànger zurückliegende Zeitràume exponentiell
abnehmend zu gewichten, ferner sollte man sich mal die Residuen in
passender Normierung plotten und aufmerksam ansehen, dann weiß man,
welche "Überraschungen" man erleben kann.

Schließlich beachtet man das alte Gesetz jeder Hellseherei: Die Daten
werden aufgeteilt in eine Modellierungs- und eine Validierungsmenge.
Mit der Modellierungsmenge werden die Parameter geschàtzt und dann an
der dem Modell unbekannten Validierungsmenge ausprobiert, ob das
Modell etwas taugt. Und taugen tut es jedenfalls vielleicht etwas,
wenn es einen kleineren Fehler als die naive Prognose macht. Wenn es
etwas taugt, dann darf man anschließend das Modell unter Einbeziehung
der Validierungsmenge nachschàtzen und dann in den Produktivbetrieb
gehen lassen.


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

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