Wie funktioniert die "Superformel" von Genicap?

15/07/2012 - 15:24 von Benedikt Schwarz | Report spam
Hallo,

es gab mal vor einiger Zeit Berichte [1][2] über eine sog. "Superformel"
des belgischen Softwareherstellers Genicap mit der man natürliche und
abstrakte dreidimensionale Formen besonders platzsparend beschreiben kann.

Ist mittlerweile bekannt wie dieser Algorithmus funktioniert?


[1] http://www.golem.de/0403/30268.html
[2] http://screen-online.de/blog/details/?date 05.04.25+08%3A18%3A03


Gruß
Benedikt
 

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#1 Ivo Siekmann
16/07/2012 - 01:24 | Warnen spam
On 16/07/12 01:24, Benedikt Schwarz wrote:
Hallo,

es gab mal vor einiger Zeit Berichte [1][2] über eine sog. "Superformel"
des belgischen Softwareherstellers Genicap mit der man natürliche und
abstrakte dreidimensionale Formen besonders platzsparend beschreiben kann.

Ist mittlerweile bekannt wie dieser Algorithmus funktioniert?



In Quelle [1] ist ein Artikel im American Journal of Botany (2003) vol.
90 no.3, pp. 333-338 angegeben. Der Autor verwendet eine
Verallgemeinerung der bekannten Formel fuer Ellipsen:

(x/a)^n + (y/b)^n = 1 (*)

(fuer Ellipsen waere n=2). Die kreative Leistung bei der Entwicklung
seiner "Superformel" besteht darin, dass er (*) in Polarkoordinaten
transformiert. Er beschreibt dann, wie man mithilfe dieser Formel
verschiedene Bluetenformen beschreiben kann (deshalb eine Zeitschrift
ueber Botanik).

Die Formel wird selbstverstaendlich bloss "Superformel" genannt, weil
man damit sogenannte Super-/Sub-Ellipsen beschreiben kann (die durch (8)
definiert sind), nicht etwa, weil der Autor sugerrieren moechte, dass
seine Formel einfach super ist...

Beste Gruesse
Ivo



[1] http://www.golem.de/0403/30268.html
[2] http://screen-online.de/blog/details/?date 05.04.25+08%3A18%3A03


Gruß
Benedikt

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