Wie kann ein Ladegerät zu groß sein?

09/09/2007 - 19:16 von Martin Emrich | Report spam
Hallo!

Ich hab mir aus nem alten Autoradio, ein paar Boxen und einem
Blei-Gel-Akku (12V, 7,2Ah) einen netten Ghettoblaster gebastelt (hatte
halt alles noch im Haus)

Zum Aufladen hab ich zur Wahl:

1) Gaanz altes Autoladegeràt von Einhell im roten Blechkastenformat, mit
Normal- (10,8V Leerlauf), und Schnellladung (12,2V Leerlauf). Drauf
steht "Mindestens 55Ah".

2) Nicht ganz so altes Autoladegeràt von Einhell im roten
Blechkastenformat, ganz ohne Knöpfe. Im Leerlauf "pulst" es zwischen 6
und 10,8V hin und her, mangels Stromfluß durch mein Multimeter meint es
wohl es wàre an der Zeit für eine Erhaltungsladung. Drauf steht
"Mindestens 26Ah".

Warum fordern die Ladegeràte eine Mindestkapazitàt für den Akku? Gehts
da nur um den Anfangsladestrom?
Keins der Geràte kommt annàhernd an die 13,8V Ladespannung ran. Könnte
man z.B. mit ner Glühlampe den Strom begrenzen und den o.g. Akku damit
laden?

Wenn das ne Schnapsidee ist und die Ladegeràte einfach zu groß sind:
Taugen die 20EUR-Lader mit 600mA was oder sind das Akkukiller? Für meine
NiMHs lob ich mir ja mein AT3+, aber für das Bastelradio wollte ich
jetzt nicht wieder soviel ausgeben.

Egal wie: Kann ich wàhrend dem Ladevorgang das Radio auf Standby
(->Senderspeicher) dranlassen)? Im Auto gehts ja auch...

Gruß

Martin
 

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#1 Michael Rübig
09/09/2007 - 19:25 | Warnen spam
Hi,
Warum fordern die Ladegeràte eine Mindestkapazitàt für den Akku? Gehts
da nur um den Anfangsladestrom?
Keins der Geràte kommt annàhernd an die 13,8V Ladespannung ran.



Doch, kommt es. Das Ladegeràt besteht aus Trafo und Gleichrichter. Die
Spitzen der Halwellen liegen deutlich über 13,8V im Mittel sind es aber
trotzdem unter 13,8V. Hàngst Du einen Bleiakku da dran, wird er auf über
15V aufgeladen. Das ist für nen Autoakku, der ab und an mal aufgeladen
werden muss nicht sehr schàdlich.
Für einen kleinen Akku ist das aber ziemlich tödlich.


Michael

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