Wie kann ich ein LED-Fahrradlicht geschwindigkeitsabhängig schalten?

16/01/2008 - 17:56 von Christof Straß | Report spam
Hallo,
Ich habe mir ein Fahrradlicht gebaut, bestehend aus vier High-Power LED (die
ernsthaften für bis zu 3,5W). Drei weiße für vorne, rot hinten, alles in
Reihe an einem Nabendynamo.
Das ganze funktioniert gut, nur leider erst ab einer gewissen
Geschwindigkeit.
Meine Überlegung ist, dass ich unterhalb einer bestimmten Geschwindigkeit
ein oder zwei der weißen LED überbrücke weil dann das Licht schon beim
Schieben leuchtet.
Meine Frage ist nun, ob das auch automatisch geht?
Ich weiß zwar grundlegend welches Ende vom Lötkolben in die Steckdose
gehört, aber ich kenne viele Bauteile nicht und weiß nicht was ich brauche.
Mein Ansatz wàre einen Transistor über ein oder zwei LED zu legen, der
anfangs schließt und spàter öffnet. ZB abhàngig von der Frequenz des
Dynamostroms, die bei steigender Geschwindigkeit zunimmt.
Geht das (nach Möglichkeit einfach)? Wenn ja, was brauche ich dafür?
Die Spannung wird bei max 16V DC (oder AC vor dem Gleichrichter) und der
Strom bei 500-600mA liegen.
Viele Grüße,
Christof
 

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#1 Olaf Schultz
16/01/2008 - 18:34 | Warnen spam
Christof Straß wrote:

Hallo,
Ich habe mir ein Fahrradlicht gebaut, bestehend aus vier High-Power LED
(die ernsthaften für bis zu 3,5W). Drei weiße für vorne, rot hinten, alles
in Reihe an einem Nabendynamo.
Das ganze funktioniert gut, nur leider erst ab einer gewissen
Geschwindigkeit.
Meine Überlegung ist, dass ich unterhalb einer bestimmten Geschwindigkeit
ein oder zwei der weißen LED überbrücke weil dann das Licht schon beim
Schieben leuchtet.
Meine Frage ist nun, ob das auch automatisch geht?
Ich weiß zwar grundlegend welches Ende vom Lötkolben in die Steckdose
gehört, aber ich kenne viele Bauteile nicht und weiß nicht was ich
brauche. Mein Ansatz wàre einen Transistor über ein oder zwei LED zu
legen, der anfangs schließt und spàter öffnet. ZB abhàngig von der
Frequenz des Dynamostroms, die bei steigender Geschwindigkeit zunimmt.
Geht das (nach Möglichkeit einfach)? Wenn ja, was brauche ich dafür?
Die Spannung wird bei max 16V DC (oder AC vor dem Gleichrichter) und der
Strom bei 500-600mA liegen.
Viele Grüße,
Christof



Die rote bei ca. 500 mA ist ,,etwas'' reichlich. 'ne Vernünftige Optik, und
Du erfüllst mit 100 mA die Bremslichtanforderungen für Kfz. 38 mA reichen
i.A. (zu entsprechendne Aufbauten und LEDs siehe irgendwo im
Fahrradbeleuchtungsbereich auf www.enhydralutris.de. Schalte die mit einem
Widerstand parallel zu einer Weißen. Dann geht das, Problem schon mal
entschàrft.

Notfalls mit einem einfachen Schalter (Brain 1.0 ist verdammt flexibel) eine
oder zwei weiße Kurzschalten, oder, noch besser: Parallel zu der anderen
weißen. Wenn die sich den Strom aufteilen, dann werden die mit ca. 100 mA
betreiben und sind da ca. 20 % effizienter als bei 500 mA/LED. Mit vier
LEDs in Serie an einem Brückengleichrichter haste i.A. ab ca. 7 km/h eine
ausreichende Lichtwirkung. Mit zwei LEDs bei deutlich unter
Schiebegeschwindigkeit. Mit drei LEDs brauch ich keinen Schalter.

Aber Achtung, ein ohne Verbraucherlast wàhrend der Fahrt aufgeladener
Glàttungselko kann schnell ein Killko werden.

Olaf

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