Wie linear sind kleine, unbelastete Trafos?

05/04/2010 - 15:55 von Marcel Müller | Report spam
Hallo,


ich möchte mir mal ein eigenes Energiemessgeràt basteln. Der Plan:
Ringkern als Stromtrafo an den einen Kanal des DSO, Netzspannung über
einen Kleintrafo an den anderen Kanal, und dann (CH1 * CH2)^2 und davon
das Zeitliche Mittel über eine ganzzahlige Periodenzahl. Das ganze mit
vielleicht 500kSamples.

Die Apparatur hat natürlich ein paar systematische Fehler. Da ist zum
einen das Thema DC-Offsets. Einmal in der Spannung (eher gering), zum
anderen im Strom. Letzteres könnte problematisch werden, aber aus der
Nummer komme ich vmtl. nicht raus. Zuguterletzt bin ich natürlich auf
die Linearitàt des Trafos für die Netzspannung angewiesen. Ich weiß dass
so kleine Trafos gerne nahe der Sàttigung betrieben werden. Aber was
bedeutet das für die Ausgangsspannung? Ist die noch hinreichend linear.
Und wie sehr àrgert mich die Wicklungskapazitàt bei Oberwellen?


Marcel
 

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#1 Harald Wilhelms
05/04/2010 - 17:46 | Warnen spam
On 5 Apr., 15:55, Marcel Müller wrote:

Hallo Marcel,
ich kann Dir da nicht unbedingt helfen,
im Gegenteil, ich hab da zusàtzliche Fragen.

ich möchte mir mal ein eigenes Energiemessgeràt basteln. Der Plan:
Ringkern als Stromtrafo an den einen Kanal des DSO, Netzspannung über
einen Kleintrafo an den anderen Kanal, und dann (CH1 * CH2)^2 und davon
das Zeitliche Mittel über eine ganzzahlige Periodenzahl. Das ganze mit
vielleicht 500kSamples.



Meine Frage wàre, ob das auch mit
Standard-M42-Trafos geht, da Ringkern-
trafos ja immer recht gross sind.

Die Apparatur hat natürlich ein paar systematische Fehler. Da ist zum
einen das Thema DC-Offsets. Einmal in der Spannung (eher gering), zum
anderen im Strom. Letzteres könnte problematisch werden, aber aus der
Nummer komme ich vmtl. nicht raus. Zuguterletzt bin ich natürlich auf
die Linearitàt des Trafos für die Netzspannung angewiesen. Ich weiß dass
so kleine Trafos gerne nahe der Sàttigung betrieben werden.



Für den Spannungstrafo könnte man da ja noch
ein paar zusàtzliche Windungen spendieren,
z.b. in Form eines 2x12V-Trafos. Eine
Wicklung in Reihe und die zweite für den
Ausgang. Beim Stromtrafo ist es sowieso
eine Frage der Dimensionierung. Ein
zusàtzliches Problem könnte der Phasen
verschiebungsunterschied von Spannungs-
und Stromtrafo sein. Am besten nimmt man da
zwei gleiche Trafos.

Aber was bedeutet das für die Ausgangsspannung? Ist die noch hinreichend linear?
Und wie sehr àrgert mich die Wicklungskapazitàt bei Oberwellen?

Marcel



Gruss
Harald

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