Wie Telekkom Austria Töchter die unfreiwilligen Kunden abzocken

08/12/2009 - 07:23 von Roland Mösl | Report spam
Wo wàren wir ohne EU Roaminggebühren Verordnung?

Die Abzocke der Telekom Austria Tochter VIP mobile in Serbien
verdeutlicht es, wie nötig die EU ist, um Raubrittern Manieren
bei zu bringen.

Mit Ausschnitten meiner Rechnung vom August 2009

http://notebook.pege.org/2009/ohne-eu.htm


Roland Mösl
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#1 Franz Huber
08/12/2009 - 09:08 | Warnen spam
"Roland Mösl" wrote ...

Wo wàren wir ohne EU Roaminggebühren Verordnung?

Die Abzocke der Telekom Austria Tochter VIP mobile in Serbien
verdeutlicht es, wie nötig die EU ist, um Raubrittern Manieren
bei zu bringen.



Die EU _könnte_ schon etwas tun. Vor vielen Jahren, als es in Europa noch
die Post-Telefonmonopole gab, platzte den Vereinigten Staaten der Kragen
wegen der hohen Interconnectgebühren, die insbesondere Entwicklungslànder
(aber auch u.a. Österreich) für ankommende Festnetzgespràche aus den USA
verlangten.

Die FCC erließ daher eine Verordnung, die es amerikanischen Telefonfirmen
verbot mehr als X pro Minute an andere Lànder zu zahlen. Die Preise waren
nach Entwicklungsgrad der Lànder gestaffelt, und es gab ggf. eine
schrittweise Absenkung. Wàre ein Land mit diesen Preisen nicht einverstanden
gewesen, dann wàren die Telefonleitungen aus den USA dorthin gekappt worden.
So viel ich weiß hat sich kein einziges Land darauf eingelassen. Auch
Österreich musste seine Gebühren leicht senken, die Post meinte aber, die
Senkung hàtten sie ohnehin schon vorgehabt.

Einen àhnlichen Weg könnte jetzt die EU bei den Roamingpreisen gehen: Sie
könnte ihren Handybetreibern verbieten, mehr als XY für Roaming an ihre
Nicht-EU Partner zu zahlen. Wenn ein solcher Netzbereiber meint, das sei zu
wenig, dann muss er halt auf das Roaminggeschàft mit EU-Reisenden komplett
verzichten. Glaube kaum, dass das einer macht.

Wenn so die Einkaufskosten unserer Netzbereiber limitiert sind, kann auch
ein entsprechender Endkundenhöchstpreis festgelegt werden.

Wer weiß, vielleicht kommt das noch. Wàre ja schön.

Franz

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