Wie USB-Medien *immer* nicht mit UTF-8 einbinden

19/12/2008 - 16:45 von Frank Steinmetzger | Report spam
Hallo,

da ich sowohl Windows als auch Linux fahre, habe ich hier ein
Codierungsproblem: Mein Gentoo und KDE sind UTF8-basiert, aber Windows
arbeitet bekanntlich mit CP1252. Das führt zu Konflikten mit der
Dateinamenkodierung auf gemeinsam genutzten Partitionen.

Bei jedem neuen USB-Speicher, den ich einstecke, ist per Standard UTF8
aktiviert. Ich muß dann immer erst in den Eigenschaften den Haken
entfernen, was ich gern mal vergesse, vor allem wenn ich jemand anderem nur
mal schnell was kopieren möchte. Das Resultat: Umlautmurks.

Kann ich KDE also irgendwie eine andere Standard-Kodierung für
Speichermedien beibiegen (z.B. iso-8859 oder eben cp1252), oder muß ich da
tiefer ansetzen und mich mit udev- oder hal-Regeln beschàftigen?

Schonmal danke für Hinweise.
Gruß | Greetings | Qapla'
Der Wal ist das kleinste Sàugetier der Erde, wenn er nur nicht so groß wàre.
 

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#1 Arno Wald
20/12/2008 - 00:05 | Warnen spam
Frank Steinmetzger wrote:

Kann ich KDE also irgendwie eine andere Standard-Kodierung für
Speichermedien beibiegen



Das ist eine interessante Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Ein
Grund gegen UTF-8 ist, dass das meist vorhandene FAT-Filesystem damit gar
nicht umgehen kann.

Kann beim schnellen drauf los googlen aber nichts in dieser Richtung finden.

Gruß,
Arno

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