wie wieder zum Leben erwecken nach neuem Festplattencontroller

26/08/2008 - 22:46 von Astrid | Report spam
Hallo!

Habe bei einem System mit Suse 10.2 das Mainboard umgebaut.
Moechte die alte Platte mit der alten Installation gerne ohne
Neuinstallation
weiterverwenden.
Nur hat sich durch das neue Mainboard (Asus P5K-EPU) auch der
Festplattencontroller geaendert,
sodass das System leider nicht mehr richtig hochbootet, sondern sehr
fruehzeitig
haengenbleibt.
Das grub-Menue kommt noch und dann laedt er auch noch ein bischen
weiter,
Load Processor usw.
Aber dann haengt er scheins daran, dass er dann irgendwann die Platte
nicht findet.
Das ganze endet dann mit
$
und einer shell, wo es nahezu nix gibt und auch nichts gemoutet ist.

Mit dem Suse 10.2 Rettungssystem kann ich die Platte mounten. Es wird
der
Treiber pata_marvell beim Start des Rettungssystems geladen.
Im Rettungssystem taucht die Platte als sda auf.

Habe schon probiert im menu.lst im kernel-Aufruf mit
insmod pata_marvell
den Treiber hinzuzuladen, doch leider ohne Erfolg.
Auch eine Umstellung von /dev/hdax auf /dev/sdax im menu.lst
brachte leider keine Besserung.

Wie kann ich das System ohne Neuinstall wieder zum Leben erwecken?

Gruss, Astrid
 

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#1 Hauke Laging
27/08/2008 - 04:04 | Warnen spam
Astrid schrieb am Dienstag 26 August 2008 22:46:

Wow, eine Frau schildert hier zu den Bürozeiten ihr wirklich nicht so
abgefahrenes Problem - und hat Stunden spàter immer noch keine
Antwort? Da muss ich wohl einschreiten... :-)

Aber dann haengt er scheins daran, dass er dann irgendwann die
Platte nicht findet.
Das ganze endet dann mit
$
und einer shell, wo es nahezu nix gibt und auch nichts gemoutet
ist.



Der Kernel sieht mittels der in der initrd vorhandenen Module die
Hardware nicht.


Mit dem Suse 10.2 Rettungssystem kann ich die Platte mounten. Es
wird der
Treiber pata_marvell beim Start des Rettungssystems geladen.



Gut zu wissen.


Habe schon probiert im menu.lst im kernel-Aufruf mit
insmod pata_marvell
den Treiber hinzuzuladen, doch leider ohne Erfolg.



Klar, weil das die initrd nicht beeinflusst. Kernelparameter bringen
den Kernel immer nur dazu, etwas zu versuchen oder zu lassen, aber
nie dazu, mehr zu können.


Wie kann ich das System ohne Neuinstall wieder zum Leben erwecken?



Aber natürlich, wir sind ja hier nicht bei Windows.

Zwei Möglichkeiten:

1a) Installation von der DVD starten, Installation abbrechen,
Installiertes System starten. Das ist am einfachsten, geht aber
nicht immer. Dann passt der Kernel zwar nicht zur Installation, aber
für die Reparatur ist das egal.

1b) Rettungssystem booten.
Rootvolume auf z.B. /mnt/root mounten.
/dev, /proc und /sys auf /mnt/root/dev usw. duplizieren, und zwar per
mount --bind /dev /mnt/root/dev
usw.
Ggf. noch weitere Volumes (/usr und so) mounten (auf /mnt/root/usr).

2) /etc/sysconfig/kernel editieren.
Bei INITRD_MODULES pata_marvell eintragen (ggf. nicht mehr benötigte
löschen).
Frage in die Runde: Kann Susi das auch irgendwie automatisch richten?
Geht bei der Installation ja auch. Kann man dasselbe Prozedere
spàter manuell starten?

3) Die Konfigurationsànderung übernehmen, indem man die initrd neu
bauen làsst:
mkinitrd

4) Beten, rebooten.
http://www.hauke-laging.de/ideen/
Wie können 59.054.087 Leute nur so dumm sein?

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