Wieder einmal MPD - Video startet erst, wenn Musik gestoppt [geloest]

03/04/2010 - 14:58 von Jakobus Schuerz | Report spam
Hi Leute!

Ich hab mich nach dieser Anleitung (und genau dem Verlinkten Abschnitt)
http://mpd.wikia.com/wiki/Configura...me_control
um meinen mpd wieder einmal gekümmert, weil ich wollte, dass der mpd
seinen eigenen soundregler bekommt. Mit meiner bisherigen Config wurde
der Regler PCM über den mpd geregelt. Sprich, wenn ich Musik hörte und
ein Video daneben lief, wurde alles leiser.
Aber es lief alles parallel. Immerhin.

Mit der neuen Konfiguration (ich hab eine /etc/asound.conf laut der
Anleitung erstellt und alsa-tools neu gestartet, und ich hab in der
/etc/mpd.conf einen neuen Eintrag lt. Anleitung erstellt) hab ich zwar
in gnome-volume-control einen neuen Schieberegler mit dem Namen MPD, der
auch tatsàchlich nur die Lautstàrke vom mpd regelt. Und das in genau der
Geschwindigkeit, mit der ich den Regler rauf- und runterschiebe.
Wenn ich mit einem Frontend (ario, sonata...) die Lautstàrke von mpd
veràndere, dann ist da eine Latenz von fast einer Sekunde, bis die
Lautstàrke geàndert wird.

UND

Wenn mpd làuft, und ich ein Video starte (z.b. mit Totem) dann steht das
Video, obwohl es auf play ist. Stoppe ich das Lied im mpd (also nicht
Pause, sondern echt stop) dann làuft auf einmal das Video los. Totem
(auch vlc) krallen sich dann das Audiodevice (default, ich verwende
ALSA), und ich kann erst wieder mit mpd Musik hören, nachdem ich den
Videoplayer beendet habe.

So. Und wàhrend ich diesen Text geschrieben habe, ist mir eingefallen,
da làuft ja vielleicht noch ein Soundserver.
Es war so. pulseaudio war installiert (blieb bei einem Gnome-Versuch
übrig) und hat genau die beschriebenen Fehler verursacht.
Pulseaudio hab ich nun deinstalliert. Jetzt làuft das Video MIT Ton
parallel zu mpd.
Die Verzögerung der Änderung der Lautstàrke, wenn ich sie mittels
Frontend steuere ist auch weg.

Das einzige was jetzt noch stört ist die Tatsache, dass offenbar die
Lautstàrkeregelung von mpd und der Regler MPD in Alsa in Serie
geschaltet sind. Eigentlich sollte ja mpd direkt den Alsa-Regler (MPD)
bedienen, wie das auch mit PCM geschah. Eine Änderung in einem Client
der Lautstàrke hat auch in gnome-volume-control den Regler PCM
veràndert. Mit der aktuellen Config ist das nicht mehr.
Wenn hier noch jemand Rat weiß, würd ich mich freuen.

Ich schicke dieses Posting dennoch ab, denn vielleicht hilft es dem
einen oder anderen, die auch dieses Problem haben.

lg jakob
The UNIX way of Sex:
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#1 Jakobus Schuerz
03/04/2010 - 16:25 | Warnen spam
Jakobus Schuerz schrieb:

Die Verzögerung der Änderung der Lautstàrke, wenn ich sie mittels
Frontend steuere ist auch weg.



Ich muss mich korrigieren. Die Verzögerung bei der Lautstàrkeànderung
ist nach wie vor da. Das dürfte von Alsa kommen.

Aber nach einigem Spielen mit den Einstellungen bin ich auf folgendes
gestoßen:

Die neue mpd.conf (Auszug) lautet:

audio_output {
type "alsa"
name "Alsa Software Volume"
device "mpdvol"
mixer_control "MPD"
# mixer_index "4"
format "44100:16:2" # optional
}

mixer_device "mpdvol"
mixer_control "MPD"
#mixer_type "software"

mixter_type "software" ist entgegen der Anleitung im Wiki (Link siehe
vorgehendes Posting) auskommentiert.

Jetzt hat mpd eine eigene Spur in Alsa und kann unabhàngig von allen
anderen Kanàlen in der Lautstàrke veràndert werden. Und die
Lautstàrkeregelung der Clients greift direkt auf diesen Alsa-Kanal zu.
Sprich, die zwei vorher in Serie geschaltenen Lautstàrkeregler sind nun
vereinigt (bzw. nur mehr der jenige, der auch mit gnome-volume-control
ansprechbar ist) ist jetzt in Betrieb und wird von mpd veràndert, wenn
ich am Lautstàrkeregler schiebe.

So wie es jetzt funktioniert, so soll es sein!

lg jakob

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