Wille und Wirkung in der Physik

14/03/2009 - 08:05 von Vogel | Report spam




In der physikalischen Makrowelt ist jedes Ereignis durch eine Ursache
erzwungen, wobei jedes Ereignis auch wieder Ursache ist.
Der klassische Determinismus.
In der QM kennt man noch das bedingt spontane Ereignis. Unter gegebenen
Bedingungen findet ein Ereignis irgendwann statt. Der Determinismus ist
auch hier zumindest kausal noch gewahrt, mehr muss nicht, mehr geht nicht.




Wie ist es jedoch in die Welt der physikalischen Gesetzte einzuordnen,
wenn ein Mensch eine willentliche Aktion ausführt?
Oder hat der Mensch gar keinen freien Willen?
Nein, physikalisch gesehen hat der Mensch keinen freien Willen.
Jemand wird irgendwann zum Amoklàufer, weil
Ntürlich sind die das Ereignis erwingenden Bedingungen so, dass der
Ausgang offen ist.




Ein Stein mag an einem Faden hàngen, auf welchen er gemàss des
Gravitationsgesetzes eine Kraft ausübt. Der Faden mit seiner
Reissfestigkeit hàlt dagegen. Dursch Witterungseinflüsse mag der Faden
irgendwann reissen. Der Stein fàllt zu Boden. Bisher alles gemàss
physikalisch erzwungener Ereignisse gemàss bekannter physikalischer
Gesetze.




Nun kommt ein Mensch und hebt den Stein hoch, gerade so, weil es ihm so
passt. Er kann diesen Stein schnell oder langsam hochheben.
Er führt also eine Aktion gemàss seinem eigenen Willen aus.
Gewsiss, einmal ausgelösst, geschieht das Hochheben auch gemàss
physikalischer Gesetze.
Aber der Auslöser und die Stàrke der Wirkung sind keinesfalls
physikalischer Zwang.
Eine spontanes Ereignis ist der Auslöser auch nicht.
Wo kommt die Ursache der Aktion pkysikalisch her?
Naive Erklàrungen wie, irgendwann springt in einer menschlichen
Gehirnzelle ein Elektron auf eine andere Bahn und löst den ganzen Vorgang
aus, sind da nicht aufklàrend.




Müssen wir in der Pysik akzeptieren, dass bestimmte materielle Strukturen
einen eigenen Willen entwickeln können, um somit eine auslösende Ursache
aus dem Nichts entstehen kann?




Es gibt also in der Natur materielle Strukturen und Systeme, die in ihrem
inneren, physikalisch Ereignisketten(Informationskreislàufe) entwickeln
können, durch deren Funktion solche Vorgàngen, wie oben beschrieben,
existieren können.
Dann müssen wir aber akzeptieren, dass "Geist"(natürlich immer nur in
materiellen Systemen) etwas real existierendes in diesem Universum ist,
was nicht in den physikalischen Gesetzen primàr erfasst ist.
"Geist" ist somit eine Systemeigenschaft, die bestimmten Strukturen
zukommt.




Anders gesagt, es existieren in der Natur auch logische Verknüpfungen in
materiellen Systemen.
Aber warum entscheidet sich ein Mensch, zu Zeitpunkt t einen Stein mit der
Geschwindigkeit v hochzuheben?
Könnte es auch auf der Makroebene der Materie auch spontane Ereignisse
geben?




Ok, wird der Physiker sagen, letztendlich ist alles nur Physik.
Ist er da objektiv sicher?





Selber denken macht klug.
 

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#1 Vogel
14/03/2009 - 08:12 | Warnen spam
Vogel wrote in
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Übrigens der zweite Satz der Thermodynamik wird dabei nicht gebrochen,
weil dem System immer Energie in Form von Wàrme verloren geht, beim
Ausführen der willendlichen Aktion.



Das heisst, ein System, dass zu willendlichen Aktionen fàhig ist,
muss dabei Wàrme verlieren. Das Maß der verlorenen Wàrme,
muss also in Beziehung stehen zur Stàrke der willendlichen Aktion.




Selber denken macht klug.

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