Willkür im Diagonalargument

18/05/2016 - 12:20 von WM | Report spam
Für jede Ziffernfolge D_n = d_1, d_2, ..., d_n der Antidiagonale D gilt offensichtlich, dass sie von der Menge L_n der ersten n Eintràge der Liste L verschieden ist.

Für eben dieselbe Ziffernfolge D_n = d_1, d_2, ..., d_n der Antidiagonale D gilt ebenso offensichtlich, dass sie kein Element der Menge X der Irrationalzahlen ist.

Beides kann bis zu jeder Ziffer d_n bewiesen werden - aber nicht darüber hinaus. Deswegen unterliegt jeder Schluss auf die aktual unendliche Antidiagonale einer gewissen Willkür, und es kann behauptet werden, dass der Schluss

A n in |N: ~(D_n in L_n) ==> ~(D in L)

richtig und der Schluss

A n in |N: ~(D_n in X) ==> ~(D in X)

falsch ist.

Gruß, WM
 

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#1 Pirx42
18/05/2016 - 15:00 | Warnen spam
Am 18.05.2016 um 12:20 schrieb WM:
Für jede Ziffernfolge D_n = d_1, d_2, ..., d_n der Antidiagonale D gilt offensichtlich, dass sie von der Menge L_n der ersten n Eintràge der Liste L verschieden ist.

Für eben dieselbe Ziffernfolge D_n = d_1, d_2, ..., d_n der Antidiagonale D gilt ebenso offensichtlich, dass sie kein Element der Menge X der Irrationalzahlen ist.

Beides kann bis zu jeder Ziffer d_n bewiesen werden - aber nicht darüber hinaus.



Deswegen unterliegt jeder Schluss auf die aktual unendliche Antidiagonale

einer gewissen Willkür, und es kann behauptet werden, dass der Schluss

A n in |N: ~(D_n in L_n) ==> ~(D in L)

richtig und der Schluss

A n in |N: ~(D_n in X) ==> ~(D in X)

falsch ist.

Gruß, WM
à


Tja, total unfàhig, nur halbwegs formal klar zu schreiben:

D_n in L_n ????

" Beides kann bis zu jeder Ziffer d_n bewiesen werden - aber nicht darüber hinaus."

Ja, wenn WM das nicht kann, ist es wohl allgemeingültig!

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