Win7 nach Ruhezustand erst mal unbenutzbar langsam

29/05/2014 - 13:49 von Marcel Müller | Report spam
Hallo,

wenn ich Win7 in den Ruhezustand versetze (oder er das selber tut) ist
das System nach dem Aufwachen erst mal 5-10 Minuten unbenutzbar langsam.

Ein Blick auf den Taskmanager verràt schnell, woran es liegt. Seit Win7
wird offensichtlich sàmtlicher Cache-Speicher beim Suspend gelöscht. Die
Speichernutzung im Taskmanager bricht beim Aufwachen sprunghaft um etwa
50% ein. Danach dauert es Minuten, bis die Notwendigen Daten wieder im
RAM stehen. Wàhrend der Zeit rödelt die Festplatte unentwegt.

Das System ist in der Zeit so langsam, dass immer wieder einige
Programme Funktionsstörungen bekommen. Beispielsweise kommt es zu
Timeouts. Firefox meckert oft, dass JavaScripte zu lange laufen. Fenster
von Anwendungen lassen sich nicht mehr in den Hintergrund setzten; sie
verlieren zwar den Fokus, aber bleiben im Vordergrund (Z-Order). Nur
Minimieren geht noch. Nur ein schließen des Programms behebt das
Problem. Meist passiert das auch bei Firefox, ich hatte es aber auch
schon bei anderen Anwendungen. Und manchmal kommen, nachdem es so
langsam ist, Maus oder Tastatur nicht mehr.
Wenn man die ersten 5 Minuten nach dem Aufwachen nichts macht und auch
die Maus nicht zu viel bewegt, passiert meistens nichts.

Wie auch immer, kann man Win7 irgendwie beibringen, beim Hibernate den
/kompletten/ (benutzten) Speicher zu sichern und nicht nur das
allernötigste? Also so wie XP.
Wenn er ein paar Sekunden lànger für den Suspend braucht, ist das doch
kein Problem, verglichen mit 10 Minuten Unbenutzbarkeit, in denen die
Festplatte das gesparte Gigabyte in 4kB hàppchen (Page faults) und um
einen Faktor 1000 langsamer wieder zusammensucht.

Bei einer SSD wàre diese Vorgehensweise angemessen. Ich habe aber keine.
Und eine SSD wàre für einen Laptop, der nur zum Surfen und als
Terminalserver-Client dient Perlen vor die Sàue.

Das Geràt ist ein Lenovo L530 mit Win7Pro. In Thinkvantage-Tools sind
nur Treiber-Updates, Energie-Manager und Festplattenschutz installiert.


Marcel
 

Lesen sie die antworten

#1 Pegasus
29/05/2014 - 15:39 | Warnen spam
Marcel Müller:

wenn ich Win7 in den Ruhezustand versetze (oder er das selber tut) ist
das System nach dem Aufwachen erst mal 5-10 Minuten unbenutzbar langsam.

Ein Blick auf den Taskmanager verràt schnell, woran es liegt. Seit Win7
wird offensichtlich sàmtlicher Cache-Speicher beim Suspend gelöscht.



Daran liegt es wohl kaum. Wieviel RAM hat das Geràt denn überhaupt?
Der File-Cache wird beim Ruhezustand üblicherweise größtenteils verworfen.
Er ist nach dem Aufwachen schließlich nicht zwingend erforderlich.
Ich habe hier z.B. ein Geràt mit 32 GB RAM. Wenn der Cache vor dem
Ruhezustand z.B. 10 GB groß war, dann ist das nach Aufwachen weitestgehend
weg.

Die
Speichernutzung im Taskmanager bricht beim Aufwachen sprunghaft um etwa
50% ein. Danach dauert es Minuten, bis die Notwendigen Daten wieder im
RAM stehen. Wàhrend der Zeit rödelt die Festplatte unentwegt.



*Notwendige* Daten werden natürlich nicht verworfen, sonst wàren geöffnete
Anwendungen nach dem Aufwachen ja nicht mehr da. Dass von Superfetch evtl.
wie beim Neustart wieder Daten eingelesen werden, ist auch normal, macht
aber kein System langsamer. Wenn das RAM komplett erhalten bleiben soll,
keinen Ruhezustand, sondern immer nur Standby machen.

Das System ist in der Zeit so langsam, dass immer wieder einige
Programme Funktionsstörungen bekommen.



Wenn das so wàre, wàre dein System kaputt. Es nutzen ja jede Menge Leute den
Ruhezustand ohne solche Fehler. Ist also nicht üblich. Wieviel RAM ist also
drin und wie groß ist das Hiberfile?

Das Geràt ist ein Lenovo L530 mit Win7Pro. In Thinkvantage-Tools sind
nur Treiber-Updates, Energie-Manager und Festplattenschutz installiert.



Was ist an Malware installiert? Also sogenannte "Sicherheitssoftware",
Tuning- Putztools usw.?

Ähnliche fragen