Windows 10 auf Raspberry Pi 2 B+

02/02/2015 - 10:06 von Ralph Aichinger | Report spam
Die Ankündigung an sich ist ja schon der Wahnsinn (für den Pi-Freund),
ca. 6-fache Leistung für den gleichen Preis (Straßenpreis irgendwo zwischen
30 und 40 Euro), aber das ist der Hammer:

Der Raspberry Pi 2 Model B+ wird Windows 10 unterstützen:

http://www.raspberrypi.org/raspberry-pi-2-on-sale/

Und plötzlich wird die Frage, wie es mit Windows RT bzw. mit Windows
10 auf ARM weitergeht viel viel interessanter.

Und gratis soll es selbstverstàndlich auch werden.

Mit einer 4-Core-CPU und 1 GB RAM kann man zwar sicher keinen
Geschwindigkeitsrausch erwarten, aber es *sollte* ganz gut gehen.

Interessant wird werden, was alles an Windows-Anwendungen (Win32? WinRT?
oder nur universal Apps) da portiert werden wird, bzw. überhaupt einfach
portierbar ist. Gerade für diverse Embedded- und Kleinserver-Anwendungen
ist der Raspi ja fast unschlagbar (vor allem preislich).

/ralph
 

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#1 Arno Welzel
02/02/2015 - 13:49 | Warnen spam
Am 2015-02-02 um 10:06 schrieb Ralph Aichinger:

Die Ankündigung an sich ist ja schon der Wahnsinn (für den Pi-Freund),
ca. 6-fache Leistung für den gleichen Preis (Straßenpreis irgendwo zwischen
30 und 40 Euro), aber das ist der Hammer:

Der Raspberry Pi 2 Model B+ wird Windows 10 unterstützen:

http://www.raspberrypi.org/raspberry-pi-2-on-sale/

Und plötzlich wird die Frage, wie es mit Windows RT bzw. mit Windows
10 auf ARM weitergeht viel viel interessanter.

Und gratis soll es selbstverstàndlich auch werden.

Mit einer 4-Core-CPU und 1 GB RAM kann man zwar sicher keinen
Geschwindigkeitsrausch erwarten, aber es *sollte* ganz gut gehen.



Ich frage mich dabei aber ernsthaft: Wozu?

Der RasPi ist als "Bastelsystem" konzipiert und weniger als billiger
Desktop-Ersatz. Schon das Fehlen eines SATA-Ports macht das sehr
deutlich - auch mit schnellerer CPU sind SD-Karten als Massenspeicher
oder USB 2 für externe Festplatten nicht schneller.

Anwendungen für Linux auf diesem Ding gibt es reichlich, angefangen von
der Desktop-Umgebung, die Raspian liefert (inkl. Office, Browser etc.)
bis hin zu spezialisierten Distributionen wie Raspbmc mit XBMC für die
Nutzung als Mediaplayer. Und die Tatsache, dass man Linux bei Bedarf
auch komplett ohne GUI nutzen kann ist für manche Projekte ein großer
Vorteil.

Interessant wird werden, was alles an Windows-Anwendungen (Win32? WinRT?
oder nur universal Apps) da portiert werden wird, bzw. überhaupt einfach
portierbar ist. Gerade für diverse Embedded- und Kleinserver-Anwendungen
ist der Raspi ja fast unschlagbar (vor allem preislich).



Und gerade da ist Windows 10 ziemlich überflüssig. Bei 1 GB RAM dürfte
für Anwendungen ohnehin nicht so viel übrig bleiben - neben dem OS muss
ja auch noch der Framebuffer für die Grafik Platz finden. Oder wird es
von Windows 10 auch eine "text only"-Version für diesen Zweck geben?


Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de

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