Windows Netzwerkumgebung über mehrere Subnetze mit WINS-Server (samba)

05/02/2009 - 12:04 von Markus Burder | Report spam
Hallo,
ich hoffe ich bin hier einigermaßen richtig, zumal mehrere
Software-Produkte involviert sind.

Also kurz gesagt will ich folgendes erreichen:
Windows Rechner aus verschiedenen Subnetzen sollen sich gegenseitig in
der Netzwerkumgebung anzeigen.

Habe die letzten Stunden ein paar HOWTOs gewàlzt und glaube ein
primitives Verstàndniss der Materie erlangt zu haben, sollte ich aber
dennoch irgendwo was falsch verstanden haben, nehme ich an, dass ihr
mich korrigieren werdet. ;-)

Also zuerstmal brauche ich wohl, damit das subnetzübergreifend
funktioniert, zwingend einen WINS Server. Also habe ich mir auf dem
Linux-Router, der zwischen den beiden Netzen hàngt, Samba installiert.
Wenn ich Samba richtig verstanden habe, dann ist der nmbd der Daemon,
der mit der Namensauflösung zu tun hat, wàhrend der smbd der
SMB-Server ist. Was ich brauche ist also der nmbd.
Da der Linux-Rechner selbst weder irgendwas freigeben, noch in der
Liste erscheinen soll, möchte ich den smbd also auch gar nicht
starten. (Der Rechner ist auch nicht sonderlich leistungsfàhig)
Habe also "wins support = yes" in die smb.conf geschrieben, den nmbd
gestartet und per DHCP dafür gesorgt, dass die Windows-Clients den
WINS Server finden.

Die Namensauflösung funktioniert auch so weit. Ich kann über
\\Rechnername\ bei jeder der Windows-Kisten (es handelt sich übrigens
um XP und Vista Systeme) die anderen erreichen.

Was jedoch nicht funktioniert ist, dass man die Rechner in der
"Netzwerkumgebung" sehen kann. Aus den HOWTOs habe ich zudem
herausgelesen, dass es für diese Anzeige sogenannte Master Browser
gibt. Und zwar in jedem Subnetz einen Local Master Browser (LMB),
welcher die Liste für das jeweilige Subnetz managt, und einen
einzelnen Domain Master Browser (DMB), der die oberste Instanz für die
komplette Arbeitsgruppe ist.
In der smb.conf habe ich die option "local master = no" gesetzt, damit
der Linux-Rechner nicht versucht sich an den Wahlen (in jedem Subnetz
eine) für den LMB zu beteiligen, da die Listen wohl per SMB
ausgetauscht werden, und ich dazu den smbd starten müsste, den ich ja
nicht starten will.
Jedenfalls funktioniert es insoweit, dass die Windows-Kisten in jedem
Subnetz einen LMB unter sich ausmachen und ich kann auch innerhalb
jedes Subnetzes die Geràte eben dieses Netzes auch in der
Netzwerkumgebung sehen; aber eben nicht die Recher aus dem anderen
Netz.

Das Problem scheint zu sein, dass keiner der Windows-Rechner sich dazu
berufen fühlt den DMB zu machen, mit dem sich die verschiedenen LMB
abgleichen können.

Unterm Strich ist meine Frage also:
Wie bekomme ich die Windows-Clients dazu, sich einen DMB zu zu wàhlen?
Oder: Ist es möglich, das ich diese Aufgabe dem Linux-Rechner
übertrage, ohne dafür den smbd starten zu müssen?


Gruß
M.
 

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#1 Michael Dahms
05/02/2009 - 12:13 | Warnen spam
Markus Burder wrote:

Windows Rechner aus verschiedenen Subnetzen sollen sich gegenseitig in
der Netzwerkumgebung anzeigen.



Das klingt nach einem Problem für die Teilhierarchie de.comp.os.ms-windows.*

Michael Dahms

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