Windows optimal betreiben

13/03/2015 - 11:31 von Alexander Goetzenstein | Report spam
Hallo,
auf meinem Laptop schlummert noch Windows 7, dass ich zwecks
Installation von OpenSUSE partitionsmàßig verkleinert habe und bislang
nur selten nutze. Dafür war das Rebooten im seltenen Bedarfsfall in Ordnung.

Nun jedoch ergibt es sich, dass ich ein Windows-Programm fast tàglich
nutzen möchte, und da wàre das stàndige Rebooten und der aufwendige
Datenaustausch mehr als nur làstig. Und so sinne ich darüber nach,
dieses Windows in einer virtuellen Umgebung unter OpenSUSE laufen zu lassen.

WINE soll dabei erst einmal außen vor bleiben, da ich sonst nicht auf
den Support des Herstellers des Programms bauen könnte. So stellen sich
mir zwei Fragen:

Welche Umgebung wàre die geeignetste? Mir selbst ist VirtualBox und KVM
bekannt -"bekannt" in dem Sinne, dass ich VirtualBox seit etlichen
Jahren nicht mehr installiert geschweige denn genutzt habe, und KVM zu
seltenen Gelegenheiten dienstlich nutze, aber nie selbst aufgesetzt und
konfiguriert habe.
Gibt es noch weitere Umgebungen, die ich in Betracht ziehen könnte?

Als nàchstes stellt sich die Frage, wie ich die Windows-Umgebung von der
HDD-Partition in die virtuelle Maschine überführe: ich könnte vielleicht
die Partition mit dd in eine Datei schreiben und von dort wieder in die
virtuelle Maschine auspacken. Ansonsten habe ich noch die Recovery-DVD
des Laptops (Lenovo), weiß aber nicht, wie die sich in einer virtuellen
Umgebung installieren làsst. Schließlich wàre dabei auch noch die Frage
der Aktivierung zu berücksichtigen. Zu Referenzzwecken würde ich gern
die Installation auf der Festplatte liegen lassen, aber wenn es die
Lizenz erfordert, könnte ich sich auch löschen -dann würde ich immerhin
etwas Platz gewinnen.

Nach Möglichkeit würde ich -ggf. von der Installationsphase abgesehen-
die virtuelle Umgebung vom Netzwerk trennen wollen, da ich keine Lust
habe, das Ding vor Malware aufwendig schützen zu müssen und am Ende doch
nicht wirklich sicher zu sein.


Wer praxiserprobte Tipps und Hinweise für mich hat, ist herzlich
eingeladen, diese hier zu übermitteln. Vielen Dank dafür!


Gruß
Alex
 

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#1 Markus Grob
13/03/2015 - 12:28 | Warnen spam
Alexander Goetzenstein schrieb:

[Win 7 virtuell]
WINE soll dabei erst einmal außen vor bleiben, da ich sonst nicht auf
den Support des Herstellers des Programms bauen könnte. So stellen sich
mir zwei Fragen:

Welche Umgebung wàre die geeignetste? Mir selbst ist VirtualBox und KVM
bekannt -"bekannt" in dem Sinne, dass ich VirtualBox seit etlichen
Jahren nicht mehr installiert geschweige denn genutzt habe, und KVM zu
seltenen Gelegenheiten dienstlich nutze, aber nie selbst aufgesetzt und
konfiguriert habe.



Ich selber kenne noch VMWare, doch mir gefàllt VirtualBox viel besser.
Ist relativ einfach zu verwenden und es gibt einfach Anleitungen im Netz
und Bücher. KVM kenne ich selber nicht.

Bei mir auf dem Laptop nutze ich den umgekehrten Weg und virtualisiere
div. Linux.


Als nàchstes stellt sich die Frage, wie ich die Windows-Umgebung von der
HDD-Partition in die virtuelle Maschine überführe: ich könnte vielleicht
die Partition mit dd in eine Datei schreiben und von dort wieder in die
virtuelle Maschine auspacken. Ansonsten habe ich noch die Recovery-DVD
des Laptops (Lenovo), weiß aber nicht, wie die sich in einer virtuellen
Umgebung installieren làsst.



Es gibt Möglichkeiten, ein laufendes Windows direkt in eine VMWare zu
konvertieren (Habe ich gemacht. Ohne Probleme). Evtl. geht dies auch mit
VirtualBox. VB kann übrigens auch VMWare Images verarbeiten.

Das installieren in eine VM mit einer Recovery-CD kann evtl. scheitern,
weil die Hardware nicht die selbe ist und er dies wohl prüft. Bei C't
gab es mal Anleitungen, wie man aus einer Recovery eine vollwertige
Win-CD machen kann.


Schließlich wàre dabei auch noch die Frage
der Aktivierung zu berücksichtigen. Zu Referenzzwecken würde ich gern
die Installation auf der Festplatte liegen lassen, aber wenn es die
Lizenz erfordert, könnte ich sich auch löschen -dann würde ich immerhin
etwas Platz gewinnen.



Sollte ganz normal funktionieren. Notfalls per Telefon. Hatte ich noch
nie Probleme damit.


Nach Möglichkeit würde ich -ggf. von der Installationsphase abgesehen-
die virtuelle Umgebung vom Netzwerk trennen wollen, da ich keine Lust
habe, das Ding vor Malware aufwendig schützen zu müssen und am Ende doch
nicht wirklich sicher zu sein.



Malware schleicht sich nicht einfach ein, das fàngt man sich ein.
Verwendest Du Dein Windows normal, sorgst für entsprechende Patches,
dann genügt auch der MS-Virenscanner.
Schaust Du aber Filme über illegale Seiten, dann bist Du "selber schuld".

Gruss, Markus

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