Windows-Systeme vor Gefahren aus dem Internet sichern 4

20/04/2014 - 23:21 von Wellenreiter53 | Report spam
Forscher & Entdecker

Eine genaue Zahl kann ich nicht nennen. Schàtzungsweise über die
Hàlfte aller normalen Anwender haben keine Sicherheitsprobleme, wenn
sie die vorangegangenen Richtlinien einhalten. Die sind so simpel,
dass ich sie ohne Probleme wiederholen kann: ein aktuelles
Antiviren-Programm und bei Unsicherheiten bezüglich E-Mails und
Dateianhànge oder Downloads eine vorangehende Recherche im Internet.

Warum gilt das nicht für den Rest der normalen Anwender? Die Gründe
sind vielfàltig und alle aufzuzàhlen würde den Rahmen dieses Textes
sprengen. Deshalb fokussiere ich mich auf die Hauptgruppe. Das sind
die Forscher & Entdecker. Sie surfen gerne und lange im Internet und
besuchen dabei eine Unmenge von Seiten.

Ich habe das nachzustellen versucht und schàtze mich als recht
erfahrenen Internetnutzer ein. Das Resultat war ernüchternd: keine
Chance, Malware zu entkommen. Dabei habe ich mich ernsthaft bemüht,
von dubiosen Seiten fernzubleiben. Aber zum einen ist das nicht immer
erkennbar und zum anderen genügt ein einziger Fehlentscheid. Ich habe
den Test wiederholt, dabei noch nicht mal Downloads ausgeführt. Das
Resultat hat sich nicht veràndert.

Mein Fazit: als Forscher & Entdecker hast du mit einem Standardbrowser
(Internet Explorer / Firefox / Chrome) keine Chance. Früher oder
spàter ist Malware im System. Was benötigt wird, ist eine echte
Kampfmaschine, die für solche Zwecke ausgelegt ist.

Ich habe eine portable Opera-Version getestet und alles deaktiviert,
was sicherheitsrelevant ist. Resultat: manche Seiten öffnen sich nicht
mehr, andere extrem zàh. Mit "Youtube" ist natürlich Essig und einen
Login konnte ich auch so gut wie nirgends mehr durchführen. Opera ist
manchmal abgestürzt. Die meisten Seiten jedoch ließen sich problemlos
und sehr schnell öffnen. Aber das Entscheidende: so weit ich mich auch
aus dem Fenster lehnte, es gab keine Malware im System.

Ich würde nicht meinen Weg empfehlen wollen, sondern Browser, die von
vornherein für diese Aufgaben konzipiert sind. Bitbox zum Beispiel. Im
Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
entwickelt. Dieser Browser geht noch einige Schritte weiter und làuft
in einer virtuellen Linux-Maschine. Ich habe dieses Extremteil nicht
ausgetestet, weil ich so was nicht benötige. Aber ich bin überzeugt
davon, in dieser Art und Weise muss ein Browser für Forscher &
Entdecker ausgestattet sein. Mit diesem Teil wird das Internet
"durchpflügt" und für die Standardseiten kann man notfalls immer noch
zum Standardbrowser ausweichen.
 

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#1 Uwe Buschhorn
21/04/2014 - 01:18 | Warnen spam
Wellenreiter53 schrieb:

Was benötigt wird, ist eine echte
Kampfmaschine, die für solche Zwecke ausgelegt ist.



Gibt's doch.

Die Lösung ist Windows 95.

Sàmtliche Malware der letzten Jahre làuft da nicht mehr drauf, weil die
Systemkomponenten nicht mehr kompatibel sind.

Und neue Malware wird dafür nicht mehr geschrieben weil sich die
Programmierer totlachen würden.

Fazit:
Windows 95 ist das sicherste Windows aller Zeiten.


Virenfreie Grüße,

Uwe Buschhorn

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