Windows-Systeme vor Gefahren aus dem Internet sichern 5

21/04/2014 - 21:49 von Wellenreiter53 | Report spam
Schlussworte:

Wenn die Zukunftsprognosen noch so düster sind und die
Virenprogrammierer immer professioneller werden, ist dennoch kein
Grund zur Panik gegeben.

Die Angreifer haben i.d.R. finanzielle Interessen. Sie versuchen
entweder direkt Geld zu stehlen oder indirekt, zum Beispiel mittels
Erpressung.

Heutzutage ist das Risiko bei Online-Banking und Kreditkartenzahlungen
im Internet gering. Wer vorsichtig ist, trifft trotzdem Vorsorgungen,
etwa die Reduzierung des Kreditrahmens.
Gegen Erpressungsversuche hilft eine Datensicherung auf ein externes
Medium und das Verschlüsseln von vertraulichen Daten.
Unseriöse Forderungen können ignoriert werden, nachdem man mittels
Internet-Recherche Kenntnisse über die Massenabmahnung erlangt hat.

Oft reduziert sich der Schaden darauf, den Computer wieder
vollumfànglich funktionstüchtig zu machen.

Leider ist keine Windows-Version in Sicht, die "per default" mehr
Sicherheit bietet. Aber auch und vor allem die Softwarehersteller
bekommen Sicherheitslücken nicht in den Griff (man denke an Java,
Flash, PDF-Reader). Viel àndern wird sich in Zukunft auch hier nicht.
Statt sichere Programme (z.B. mit eingebauten Kontrollfunktionen) geht
es in die Cloud. Und die verlagert das Problem nur.

Wer damit liebàugelt, auf ein weniger betroffenes Betriebssystem
umzusteigen (z.B. iOS oder Ubuntu), der sollte wissen: ja, das
funktioniert inzwischen recht problemlos, sofern weder spezielle
Software noch spezielle Peripheriegeràte beim Umzug übernommen werden
sollen. Allerdings zeigen die neusten Angriffe und das "altbewàhrte"
Phishing deutlich, dass das Betriebssystem kaum eine Rolle spielt.
Allenfalls bleibt eine Reparatur oder Neuinstallation des
Betriebssystems erspart.

Im Prinzip müsste das Übel an der Wurzel gepackt werden und die
Produzenten der Malware stàrker verfolgt werden. Aber auch hier kann
kaum Besserung erwartet werden. Die Mafia-Strukturen, die sich
teilweise herausgebildet haben, sind nur noch schwer aufzubrechen.

Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass der typische normale Anwender,
der einige der hier erwàhnten Tipps beherzigt, größere PC-Probleme hat
als Computerviren. Und damit findet sich doch noch ein halbwegs
positiver Abschluss zum Thema. Computerkriminalitàt wird es so lange
geben, wie Computer und Internet existieren. Es geht nicht darum, sie
mit realitàtsfremden Mitteln ausradieren zu wollen. Es geht darum,
dass normale Anwender mit ihren zur Verfügung stehenden Möglichkeiten
so gering wie möglich davon betroffen sind.
 

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#1 Uwe Buschhorn
21/04/2014 - 22:23 | Warnen spam
Wellenreiter53 schrieb:

Schlussworte:



...das ist aber schade.


Grüße,

Uwe Buschhorn

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