Windows und die Virenscanner, die unendliche Geschichte.

25/05/2013 - 13:30 von Hans-Peter Matthess | Report spam
Moin,

ein weiterer kleiner Schwank zum obigen Thema.

Zitat aus
http://www.borncity.com/blog/2013/0...tivierbar/
-
Der Anwender hatte Windows 8 auf einem System installiert und benötigte
VT-X-Unterstützung zur Virtualisierung von Android-Geràten. Unter Windows 8
wurde ihm aber gemeldet, dass die CPU keine VT-X-Unterstützung bietet,
wàhrend unter Windows 7 der VT-X-Support gegeben war – eine Blockade im BIOS
konnte also nicht zutreffen.

Meine Vermutung, dass fehlerhafte Chipsatztreiber (siehe dieses
Intel-Posting) die Ursache waren, erwiesen sich als unzutreffend. Auch eine
Blockade durch eine installierte Hyper-V-Platform traf nicht zu (Hyper-V war
über Windows-Features deinstalliert worden). Die hier adressierte
Unterscheidung zwischen VT-X und VT-d (Unterstützung für
I/O-Virtualisierung) war im aktuellen Fall auch nicht relevant. Am Ende des
Tages stellte sich heraus, dass ein unter Windows 8 installierter
AVAST-Virenscanner die Ursache für “fehlende” VT-X-Unterstützung war.
Nachdem AVAST deinstalliert war, konnte VT-X erfolgreich genutzt werden.
Sollte man dran denken, wenn Norton Internet Security oder Kaspersky
Internet Security oder àhnliches unter Windows 8 installiert ist. Diese
Tools verursachen die unmöglichsten Kollateralschàden und sind dazu noch
weitgehend überflüssig, da Windows 8 im Defender einen Virenscanner
integriert hat.


Es kam also, wie es kommen musste: nach langer, zeitaufwàndiger Suche
war mal wieder die wahre Malware dieser Zeit als Ursache überführt.

<recycle>
Diese Tools verursachen die unmöglichsten Kollateralschàden und sind dazu
noch weitgehend überflüssig.

Scheinsicherheit und System-Zerstörung durch Virenscanner:
http://www.soehnitz.de/itsicherheit...index.html
Darum: http://www.soehnitz.de/itsicherheit...index.html
Konfiguration einfach gemacht: http://home.arcor.de/skanthak/safer.html
 

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#1 Detlef Meißner
25/05/2013 - 14:52 | Warnen spam
Hans-Peter Matthess schrieb:

[...]
Es kam also, wie es kommen musste: nach langer, zeitaufwàndiger Suche
war mal wieder die wahre Malware dieser Zeit als Ursache überführt.



Fachleute (aus dieser Gruppe) benötigen keine aufwàndige Suche am
falschen Ort, sie tippen zuerst auf Virenscanner, zumal Kaspersky,
Norton usw. schon seit Jahren dafür bekannt sind, bei neuen OS-Versinen
oder neuen Programmen Probleme zu bereiten. Entsprechende Hinweise sind
auf den Homepages oder in einschlàgigen Heften zu finden.

Nach einiger Zeit ist dieser Spuk dann vorbei - bis zum nàchsten Mal.

Detlef

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