Windowsanwendung auf Linux

27/08/2009 - 14:19 von Alfred Flaßhaar | Report spam
Hallo,

ich bin hier neu und habe vor, mich nach vielen Windows-Jahren nun mit Linux
und Latex zu befassen, da ich viel schreiben werde. Eingerichtet habe ich
bisher SUSE 11.1. Internet und Drucker habe ich funktionstüchtig
hinbekommen. Nun möchte ich Anwenderprogramme nutzen, die es nur für Windows
gibt. Welche Installationsart ist günstiger:

1.) Zuerst SUSE, danach als VM das XP darüberinstallieren? Welche VM-Ware
wàre in diesem Fall angeraten?
2.) Wie installiert man XP, um aus dem Start-Bootmanager von SUSE das XP zu
starten?
3.) Zuerst XP und danach als VM SUSE darüber?

Gelesen habe ich hier die Beitràge über Linux-Viren. Als Anfànger habe ich
kein Wort verstanden. Wie schützt man seine Festplatte vor unerwünschtem
Besuch? Ist außer einem vernünftigen Internetverhalten und vielleicht
Trennung von Administrator und Normal-User noch etwas einzustellen? Z. B. in
Kmail ist ein Virusschalter im Menü, der sich auf installierte
Schutzsoftware bezieht, die ich nicht habe.

Mit der Bitte um Einstiegshilfe und mit freundlichen Grüßen,

Alfred Flaßhaar
 

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#1 Daniel Schmidt
27/08/2009 - 14:34 | Warnen spam
Alfred Flaßhaar schrieb:

ich bin hier neu und habe vor, mich nach vielen Windows-Jahren nun mit Linux
und Latex zu befassen, da ich viel schreiben werde. Eingerichtet habe ich
bisher SUSE 11.1. Internet und Drucker habe ich funktionstüchtig
hinbekommen. Nun möchte ich Anwenderprogramme nutzen, die es nur für Windows
gibt. Welche Installationsart ist günstiger:

1.) Zuerst SUSE, danach als VM das XP darüberinstallieren? Welche VM-Ware
wàre in diesem Fall angeraten?
2.) Wie installiert man XP, um aus dem Start-Bootmanager von SUSE das XP zu
starten?
3.) Zuerst XP und danach als VM SUSE darüber?



Bei Parallel-Installation von Windows und Linux immer zuerst Windows
installieren, danach erst Linux. Überlicherweise erkennt die
Linux-Installation die Windows-Installation und bindet diese in den
Bootmanager mit ein. Dann hat man beim Rechnerstart die Wahl, entweder
Linux ODER Windows zu starten; man kann aber auf diese Weise keine
Windowsprogramme unter Linux benutzen.

Wenn man Windows-Programme unter Linux benutzen möchte, gibt es
prinzipiell 2 Varianten:
1. eine VM unter Linux, in der ein komplettes Windows incl. Anwendungen làuft.
Dafür gibt es VirtualBox, VMware Server, XEN, KVM.
2. Eine Emulationsschicht wie z.B. WINE, die der Anwendung die
entsprechenden Betriebssystemfunktionen vorgaukelt.
Welche Variante besser funktioniert, muss man im Einzelfall
ausprobieren, vermutlich kommt man mit einer Virtualisierungs-Software,
die einen kompletten PC simuliert, besser hin.
Oder man benutzt die Variante mit der Parallel-Installation und muss
halt für den Betriebssystemwechsel den Computer neu starten, und ggf.
für Datenaustausch eine weitere Partition bereitstellen, auf die beide
Installationen zugreifen können.

Gelesen habe ich hier die Beitràge über Linux-Viren. Als Anfànger habe ich
kein Wort verstanden. Wie schützt man seine Festplatte vor unerwünschtem
Besuch? Ist außer einem vernünftigen Internetverhalten und vielleicht
Trennung von Administrator und Normal-User noch etwas einzustellen? Z. B. in
Kmail ist ein Virusschalter im Menü, der sich auf installierte
Schutzsoftware bezieht, die ich nicht habe.



Ganz einfach: nicht als root arbeiten, und regelmàßige Backups von /home
sollten ausreichen.

mfg.,

-ds-

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