Wir haben die Energiequantenzahl, die Drehimpulsquantenzahl und die magnetische Quantenzahl - das muß jetzt endlich mal sitzen !

03/11/2013 - 19:40 von Rose Jaune | Report spam
Der Spin des Elektrons ist ebenfalls ein nicht klassischer Effekt, der sich in der relativistischen Dirac-Gleichung verstehen làsst, welche für Fermionen mit Spinwert 1/2 zugeschnitten ist.

Aufgrund seines Spins besitzt das Elektron ein magnetisches Moment, das mit anderen magnetischen Momenten und Magnetfeldern wechselwirken kann.

Die Wechselwirkung mit dem magnetischen Moment, welches das Elektron durch seine Bewegung um den Atomkern erzeugt, wird dabei als Spin-Bahn-Kopplung bezeichnet. Diese und andere relativistische Effekte bewirken eine Aufspaltung der nicht-relativistisch entarteten Energieniveaus, die Feinstruktur des Wasserstoffatoms. Berücksichtigt man noch die Wechselwirkung von Spin und Bahndrehimpuls mit dem Kernspin, ergibt sich eine noch feinere Aufspaltung, die sogenannte Hyperfeinstruktur.

In Anwesenheit von Magnetfeldern beobachtet man aufgrund des Spins des Elektrons den anomalen Zeeman-Effekt.
 

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#1 Peter Kramer
05/11/2013 - 07:40 | Warnen spam
Rose Jaune wrote in
news::

Der Spin des Elektrons ist ebenfalls ein nicht klassischer Effekt, der
sich in der relativistischen Dirac-Gleichung verstehen làsst, welche
für Fermionen mit Spinwert 1/2 zugeschnitten ist.

Aufgrund seines Spins besitzt das Elektron ein magnetisches Moment,
das mit anderen magnetischen Momenten und Magnetfeldern wechselwirken
kann.

Die Wechselwirkung mit dem magnetischen Moment, welches das Elektron
durch seine Bewegung um den Atomkern erzeugt, wird dabei als
Spin-Bahn-Kopplung bezeichnet.



Das sitzt nicht ganz ;-)



Aufgrund seiner Bewegung im Atom besitzt das Elektron ausser seinem
Spin, welcher sich wie ein Drehimpuls verhàlt, auch einen
Bahndrehimpuls. Da beides den Charakter eines Drehimpulses haben, gibt
es eine Spin-Bahndrehimpuls-Kopplung, sowohl mechanischer Art als auch
elektrodynamischer Art. Beides gehorcht natürlich den Gesetzen der
Quantenmechanik, in Bezug auf die Quantisierung der Energieniveaus.

Diese und andere relativistische Effekte bewirken eine Aufspaltung der
nicht-relativistisch entarteten Energieniveaus, die Feinstruktur des
Wasserstoffatoms.



Nein! Die "Aufspaltung in Energieniveaus" wird nicht durch
relativistische Effekte bewirkt. Sie eine reine Folge der
Quantenmechanik. Übrigens wird da nichts aufgespalten, sondern
quantisiert.

Berücksichtigt man noch die Wechselwirkung von Spin
und Bahndrehimpuls mit dem Kernspin, ergibt sich eine noch feinere
Aufspaltung, die sogenannte Hyperfeinstruktur.

In Anwesenheit von Magnetfeldern beobachtet man aufgrund des Spins des
Elektrons den anomalen Zeeman-Effekt.

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