Wirkungsgrad eines Kondensators.

21/04/2009 - 09:09 von Helmut Wabnig | Report spam
Es wird die Idee ventiliert,
anstatt Batterien hochgewickelte Kondensatoren zu verwenden.
Funktioniert ja auch, hab diese kleinen ferngesteuerten Austos
hier, die man "aufladen" muß, dann laufens 1 Minute.

Also es geht, ohne Zweifel.


Mich würde interessieren, wie gut der Wirkungsgrad
einer solchen Anordnung ist.

Soundsoviel Joule bzw Coulomb steck ich rein beim Aufladen,
wieviel krieg ich wieder raus bis zum Motor des Autos.

Hüstel.
Und wie ist das bei herkömmlichen Batterien und Akkus?


w.
 

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#1 usenet
21/04/2009 - 10:46 | Warnen spam
Helmut Wabnig <hwabnig@ .- -. dotat> wrote:
Es wird die Idee ventiliert,
anstatt Batterien hochgewickelte Kondensatoren zu verwenden.
Funktioniert ja auch, hab diese kleinen ferngesteuerten Austos
hier, die man "aufladen" muß, dann laufens 1 Minute.


Die Mini Racer, die vor 5 Jahren an jeder Ecke des Internets per
Spam beworben wurden, hatten NiMh-Knopfzellenpakete drin, ich hab
so ein Teil mal gesehen, und durch das durchsichtige Plastik hat
man deutlich einen Aufdruck "60mAh" lesen können.

Also es geht, ohne Zweifel.


Das sieht man aber eher an den Schütteltaschenlampen. Die haben
aber Gold Caps mit einem wahnsinnig hohen Innenwiderstand (dafür
braucht dann die LED keinen Vorwiderstand...) drin, und damit
einen miesen Wirkungsgrad.

Soundsoviel Joule bzw Coulomb steck ich rein beim Aufladen,
wieviel krieg ich wieder raus bis zum Motor des Autos.


Du musst auf jeden Fall mit Joule rechnen. Coulomb sind ja blos die
Ladung, und für die gilt ein Erhaltungssatz. Alles, was nicht als
Leckstrom im Akku in Wàrme umgesetzt wird, kommt an Coulomb auch
wieder raus. Wieviel Du mit der Ladung anfangen kannst, hàngt aber
von der Spannung ab, bei der Du die Ladung entnimmst. Je größer
der Innenwiderstand der Energiequelle und je größer die
Lade/Entladeströme, um so größer der Spannungsabfall am Innenwiderstand.
Und je größer der Spannungsabfall am Innenwiderstand, um so mehr
Energie (also in Joule) wird dadurch in nutzlose Wàrme umgewandelt.

Und wie ist das bei herkömmlichen Batterien und Akkus?


Bei Batterien ist ein Wirkungsgrad sehr schwierig zu definieren, weil
man die Dinger nicht leer produziert, und dann auflàdt. Bei Akkus und
Kondensatoren làsst man aber den Energieaufwand für die Produktion
normalerweise weg, wenn man den Wirkungsgrad definiert.

Gruß,
Michael Karcher

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