Wirkungsgrad von älteren Enermaxen

11/06/2010 - 01:40 von Marcel Müller | Report spam
Hallo,

ich baue gerade einen neuen Server auf und habe dafür ein EG265AX aus
der Grabbelkiste recycelt. Nun würde mich mal interessieren, was die
Dinger in etwa für einen Wirkungsgrad im Teillastbetrieb haben. Mir
kommt der Verbrauch der Kiste im Idle nàmlich noch etwas hoch vor.

Gemessen habe ich ziemlich genau 48 Watt. Dran hàngt
- Asus M4A78LT-M (AMD 760G/SB710)
- Athlon II X2 250 (boxed, undervolted)
- 4GB RAM
- Intel SSD (Postville 40GB)

Der Idle-Verbrauch kommt mir irgendwie noch ein bisschen viel vor. Die
CPU wird in keinster Weise auch nur handwarm. Der AMD760 wird leicht
lau, einzig die SB710 wird ziemlich warm. Die hat aber auch nur einen
verhungerten, passiven 2*2cm Kühler. Normalerweise hàtte ich erwartet,
dass man 50W schon als deutliche Erwàrmung an den Komponenten spürt.
Deshalb habe ich das Netzteil in Verdacht. Es ist definitiv noch eines
von vor der 80+ Ära. Dummerweise kann ich zu dem Netzteil kein
Datenblatt finden. Die Enermaxseite ist eigentlich nur furchtbar bunt,
gibt aber, soweit ich es erkennen kann, keine Informationen zu àlteren
Modellen preis. Ich kann aber schlecht einschàtzen, in welcher Klasse
diese àlteren Netzteile spielen, da ich den Verbrauch am
Netzteil-Ausgang nicht messen kann.

Irgendwelche Ideen oder Hausnummern?
Respektive, wenn es am Netzteil liegt, was nimmt man da heute
sinnvollerweise. Netzteile in der passenden Leistungsklasse von 200-250W
sind ja praktisch ausgestorben, und ob ein 350W-Bolide bei <50W Last
viel mehr kann, wàre auch erst zu eruieren.


Marcel
 

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#1 Shinji Ikari
11/06/2010 - 14:00 | Warnen spam
Guten Tag

Marcel Müller schrieb

ich baue gerade einen neuen Server auf und habe dafür ein EG265AX aus
der Grabbelkiste recycelt. Nun würde mich mal interessieren, was die
Dinger in etwa für einen Wirkungsgrad im Teillastbetrieb haben.



Entweder Enermax hat es 'mal gemesen und der Support kann es Dir sagen
oder man hat das damals noch nicht gemessen, dann wird auch kaum ein
anderer das getan haben und Dir sagen koennen.

Je aelter das Produkt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass nicht
geforderte Messungen daran stattgefunden haben und mna es jetzt im
nachhinein angeben kann.

Deshalb habe ich das Netzteil in Verdacht. Es ist definitiv noch eines
von vor der 80+ Ära. Dummerweise kann ich zu dem Netzteil kein
Datenblatt finden. Die Enermaxseite ist eigentlich nur furchtbar bunt,
gibt aber, soweit ich es erkennen kann, keine Informationen zu àlteren
Modellen preis. Ich kann aber schlecht einschàtzen, in welcher Klasse
diese àlteren Netzteile spielen, da ich den Verbrauch am
Netzteil-Ausgang nicht messen kann.



Sagen wir so: Mit genug aufwand und den richtigen messgeraeten kann
man den verbrauch am Ausgang messen. Ob man diesen aufwand betreiben
und dabei vielleicht sogar die Kabel auftrennen will, steht auf einem
anderen Blatt.

Irgendwelche Ideen



Ja: messen lassen.

oder Hausnummern?



keine die ich handfest belegen koennte.

Respektive, wenn es am Netzteil liegt, was nimmt man da heute
sinnvollerweise.



Ein effizienteres Netzteil.

Netzteile in der passenden Leistungsklasse von 200-250W
sind ja praktisch ausgestorben,



Im Professionellen bereich gibt es sehr Viele netzteile mit geringeren
Maximalleistungen. Das ist aber gar nicht erforderlich, solange das
neue Netzteil in diesem Lastbereich einfach viel Effizienter ist. ob
es dann ein 400 oder 1200W netzteil ist ist egal, wenn es im realen
fall eben dann weniger verbraucht.

und ob ein 350W-Bolide bei <50W Last
viel mehr kann, wàre auch erst zu eruieren.



Das waere sowieso bei absolut jedem neuen netzteil zu "eruieren".
genauso, wie man erst einam feststellen muesste ob der Verbrauch zu
Lasten des Netzteilen geht.

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