Wirkungsgrad "Waermekraftmaschine"

08/11/2010 - 11:35 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
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Moin!

Folgende "Wàrmekraftmaschine":

An einem waagerechten Hebel ist ein Ausdehnungskörper angebracht. Wenn
der erwàrmt wird, dann wird der Hebel dadurch lànger, er erzeugt unter
Gravitationseinfluß ein resultierendes Moment und sinkt dadurch herab,
wobei er Arbeit leistet (etwa eine Masse anhebt). Wenn er wieder
abkühlt, dann kann er durch ein kleineres Gegengewicht als das
angehobene wieder in seine Ausgangslage zurückbewegt werden, hat also
netto innerhalb eines Arbeitstaktes Hubarbeit geleistet, weil ein Teil
der angehobenen Masse oben bleibt.

So, und nun die Frage: Wie kann man von so einer Apparatur einen
Wirkungsgrad berechnen?

Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie ich da herangehen sollte.
Genau genommen sehe ich nicht einmal, an welcher Stelle eigentlich
Wàrme in potentielle Energie umgewandelt wird - letztlich muß jede WKM
eine Wàrmesenke sein.

Vielleicht als Denk-Ansatz:

Der Hebel kann einen Halbkreis beschreiben, also sich von ganz oben
nach ganz unten (und wieder zurück) bewegen. Anfangs befinde sich der
Hebel mit dem Ausdehnungskörper in kaltem Zustand oben. Dort wird er
erwàrmt und dehnt sich dabei nach oben aus. Es ist klar, daß dadurch
der Schwerpunkt des Systems angehoben wird. Nun wird der Hebel unter
Energieabgabe nach unten gedreht, dort wird der Körper abgekühlt und
zieht sich zusammen - wiederum wird dabei der Schwerpunkt des Systems
angehoben.

Und irgendwo muß ja nun bei den jeweiligen Schwerpunktsanhebungen
Wàrme verbraucht werden...


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Oliver Friedrch
10/11/2010 - 07:06 | Warnen spam
"Ralf . K u s m i e r z" wrote in news:8jq248F1ooU1
@mid.uni-berlin.de:

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Moin!




Hallo Ralf,

Die Temperatur des Dehnkörpers manifestiert sich doch durch die kinetische
Energie der Moleküle. Durch die größere Auslenkung kommt AFAIK doch auch
die Wàrmeausdehnung zustande.
Nun, es muß Wàrmeenergie in den Dehnkörper investiert werden um ihn
auszudehnen, bzw. zugeführte Wàrmeenergie erhöht seine Temperatur.
Dreht er sich dann nach unten, gibt er unten in der kàlteren Umgebung
wieder seine Wàrmeenergie ab, indem er abkühlt.

So hattest Du Dir es doch gedacht, oder? Oder habe ich Deine Maschine
falsch verstanden?

Das genau jetzt auszurechnen, überlass ich Dir, da ich Dir da bestimmt
nicht mal einen Becher lauwarmes Wasser reichen kann.

Grüße
Oli

P.S: Schön, das wir mal in "Kontakt" kommen. Was mich schon seit
Menschengedenken interessiert. Was hat es eigentlich mit Deiner bizarren
"Signatur" auf sich?
R60: Substantive...

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