"Wirkungsgradansatz" AKW

30/01/2009 - 23:15 von Tom Berger | Report spam
Internationale Organisationen wie IEA, EUROSTAT und ECE definieren (!) in
einem "Wirkungsgradansatz" den Wirkungsgrad bei der Energieumsetzung im AKW
mit 33%.

Setzt man hingegen den thermisch nutzbaren Anteil der bei der Uranspaltung
freiwerdenden Spaltenergie an, und die aus 1 kg Uran im AKW tatsàchlich
gewonnene elektrische Energie, dann ergibt sich daraus unter
Berücksichtigung der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennstàbe ein
Wirkungsgrad von nur etwa 5 bis maximal 10%.

Anscheinend setzen die Organisationen nur den Wirkungsgrad des
Sekundàrkreislaufs des AKWs mit seiner Dampfturbine an und erhalten so
einen völlig irrelevanten Wert, der allenfalls in Propagandaschriften eine
gewisse Aussagekraft entwickeln kann.

Sowohl für die Abschàtzung der Reichweite der Uranvorràte der Erde als auch
der durch Wegkühlen von 90 bis 95% der Spaltenergie möglicherweise
entstehenden Umweltschàden ist die Angabe des tatsàchlichen Wirkungsgrades
unerlàsslich. Sucht man in Google nach
http://www.google.de/search?q=wirku...kraftwerk, dann erhàlt man
praktisch ausnahmslos die völlig fiktive Angabe von 33%. Einen annàhernd
realistischen Wert habe ich nirgends gefunden.

Kann's außer Propaganda noch andere Gründe für den fiktiven
"Wirkungsgradansatz" von 33%?

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#1 Knurrt
31/01/2009 - 00:01 | Warnen spam
Tom Berger schrieb:

Internationale Organisationen wie IEA, EUROSTAT und ECE definieren (!) in
einem "Wirkungsgradansatz" den Wirkungsgrad bei der Energieumsetzung im AKW
mit 33%.

Setzt man hingegen den thermisch nutzbaren Anteil der bei der Uranspaltung
freiwerdenden Spaltenergie an, und die aus 1 kg Uran im AKW tatsàchlich
gewonnene elektrische Energie, dann ergibt sich daraus unter
Berücksichtigung der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennstàbe ein
Wirkungsgrad von nur etwa 5 bis maximal 10%.

Anscheinend setzen die Organisationen nur den Wirkungsgrad des
Sekundàrkreislaufs des AKWs mit seiner Dampfturbine an und erhalten so
einen völlig irrelevanten Wert, der allenfalls in Propagandaschriften eine
gewisse Aussagekraft entwickeln kann.

Sowohl für die Abschàtzung der Reichweite der Uranvorràte der Erde als auch
der durch Wegkühlen von 90 bis 95% der Spaltenergie möglicherweise
entstehenden Umweltschàden ist die Angabe des tatsàchlichen Wirkungsgrades
unerlàsslich. Sucht man in Google nach
http://www.google.de/search?q=wirku...kraftwerk, dann erhàlt man
praktisch ausnahmslos die völlig fiktive Angabe von 33%. Einen annàhernd
realistischen Wert habe ich nirgends gefunden.

Kann's außer Propaganda noch andere Gründe für den fiktiven
"Wirkungsgradansatz" von 33%?



Die ganze Gurke ist politisch so dass da nichts physikalisches ist...

Man kann das individualisieren, schon, aber dann bleibt nicht viel
politisches...

Ergo: durchhalten... der Weg ist das Ziel.

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