wiss. MA zur Promotion - Was ist von 2 jährigen Verträgen zu halten bei 3-4 jahren durchschnittl. Promotionsdauer?

16/07/2012 - 01:03 von Michael Schmidt | Report spam
Hallo,

Durchforste momentan gegen Ende meiner Diplomarbeit die Doktorandenstellen. Die Regel scheinen 3 jàhrige Vertràge TVL E13 (50-60%) zu sein, so kenne ich es auch vom meinem jetzigen Institut. Die meisten werden für 3-3,5 Jahre angestellt vom Prof und schreiben dann noch die Doktorarbeit.

Gibt es hier lànderspez. Gründe (Bildungrecht, Promotionsordnung an versch. Unis) evtl. (konnte ich nicht ausmachen in den Angeboten), versucht man den Doktoranden so "an der kurzen Leine zu halten"? Gibt es gesetzliche Regelungen für Mindestzeitraum einer Verlàngerung eines Vertrages oder Dauer eines neuen Vertrages, z.b. 2 Jahre + nochmal 2 Jahre um den Doktoranden für wenig Geld mind. 4 Jahre am Institut zu halten? Diese Promotionen mit 2 Jahresvertràgen scheinen für Physik die Ausnahme zu sein, kann mir aber nicht so richtig nen Reim drauf bilden, besonders finanziell klamm scheinen die Anbieter auch nicht zu sein.

Danke für Hinweise
 

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#1 odt
18/07/2012 - 09:31 | Warnen spam
Michael Schmidt :

Durchforste momentan gegen Ende meiner Diplomarbeit die
Doktorandenstellen. Die Regel scheinen 3 jàhrige Vertràge TVL
E13 (50-60%) zu sein, so kenne ich es auch vom meinem jetzigen
Institut. Die meisten werden für 3-3,5 Jahre angestellt vom Prof
und schreiben dann noch die Doktorarbeit.



Das klingt eher nach Ideal- als Normalfall (falls der Vertrag
auch wàhrend des Schreibens noch weiterlàuft).

Gibt es hier lànderspez. Gründe (Bildungrecht, Promotionsordnung
an versch. Unis) evtl. (konnte ich nicht ausmachen in den Angeboten),
versucht man den Doktoranden so "an der kurzen Leine zu halten"? Gibt
es gesetzliche Regelungen für Mindestzeitraum einer Verlàngerung
eines Vertrages oder Dauer eines neuen Vertrages, z.b. 2 Jahre +
nochmal 2 Jahre um den Doktoranden für wenig Geld mind. 4 Jahre am
Institut zu halten? Diese Promotionen mit 2 Jahresvertràgen scheinen
für Physik die Ausnahme zu sein, kann mir aber nicht so richtig nen
Reim drauf bilden, besonders finanziell klamm scheinen die Anbieter
auch nicht zu sein.



Vielfach richtet sich die anfàngliche Vertragsdauer nach den
zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Mitteln - und beispielsweise
DFG-geförderte Projekte sind hier sehr oft auf zunàchst einmal
2 Jahre beschrànkt (wenn auch mit der Option, um ein weiteres
Jahr zu verlàngern).

Ich kenne (leider) auch keine Minimaldauer der Einzelvertràge;
2 Jahre + 2 Jahre ist eher ein günstiger Fall, es hàtten auch
2 Jahre + 6 Monate + 6 Monate + 2 Monate + 6 Monate + 4 Monate
sein können (immer mit der Ungewißheit, ob es wirklich zum
Anschlußvertrag kommt). Im Normalfall sollte es immer möglich
sein, aus dem befristeten Vertrag auch wieder herauszukommen
(schàtze ich, bin aber kein Arbeitsrechtler).

Ich kenne auch Doktoranden, die mit einem 1-Jahres-Vertrag
angefangen haben (und dann natürlich darauf vertrauen/hoffen
mußten, daß sie eine passende Vertragsverlàngerung bekommen;
das hat hier dann auch immer funktioniert, ist aber nie
100%ig sicher).

Olaf

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