WLANs verbinden - Richtfunk?

04/05/2009 - 20:42 von Ralf Wenzel | Report spam
Moin moin,

gegeben sind zwei Hàuser, getrennt durch einen Fleet (also ein
schmales Gewàsser, "Fluss" wàre maßlos übertrieben), die Sichtlinie
ist frei, Entfernung ca. 20 m.

Ziel ist es, die WLANs beider Hàuser per Funk zu verbinden; und zwar
so schnell wie es vertretbar ist. Zwar hat man schwachen Empfang im
jeweils anderen Haus, aber dafür muss man schon auf der zugewandten
Seite sitzen.

Plan also: Zwei geeignete WLAN-Router nehmen, diese per Ethernet mit
dem jeweiligen WLAN verbinden und zwischen den beiden Routern eine
Funkstrecke aufbauen, die die beiden WLANs verbindet.

Frage: Welche Router nimmt man für die Endpunkte? Braucht man
zusàtzliche Antennen und welche? Welchen Standard verwendet man? Wie
ist die geschickteste Vorgehensweise (das muss ja ausgerichtet werden,
schàtze ich)?

Anleitungen gibts im Netz zwar nicht gerade wenige, aber die meisten
arbeiten mit 802.11b/g *grusel - die beiden WLANs unterstützen jeweils
n (Draft) und langsamer sollte die Verbindung zwischen beiden WLANs
auch nicht sein (eher schneller).

Gruß und danke


Ralf

P.S.: Ich habe von Funktechnik, Fresnelzonen etc. nicht die Spur einer
Ahnung ;-)
 

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#1 Bastian Lutz
04/05/2009 - 21:06 | Warnen spam
Hallo Ralf!

Ralf Wenzel schrieb:
Moin moin,

gegeben sind zwei Hàuser, getrennt durch einen Fleet (also ein
schmales Gewàsser, "Fluss" wàre maßlos übertrieben), die Sichtlinie
ist frei, Entfernung ca. 20 m.

Ziel ist es, die WLANs beider Hàuser per Funk zu verbinden; und zwar
so schnell wie es vertretbar ist. Zwar hat man schwachen Empfang im
jeweils anderen Haus, aber dafür muss man schon auf der zugewandten
Seite sitzen.

Plan also: Zwei geeignete WLAN-Router nehmen, diese per Ethernet mit
dem jeweiligen WLAN verbinden und zwischen den beiden Routern eine
Funkstrecke aufbauen, die die beiden WLANs verbindet.

Frage: Welche Router nimmt man für die Endpunkte? Braucht man
zusàtzliche Antennen und welche? Welchen Standard verwendet man? Wie
ist die geschickteste Vorgehensweise (das muss ja ausgerichtet werden,
schàtze ich)?



Du brauchst, wenn du die Netze transparent miteinander verbinden willst
(also eine IP nicht sowohl in dem einen als auch in dem anderen Netz
vorhanden sein darf), ueberhaupt keinen Router, sondern nur APs
(Access-Points).

Anleitungen gibts im Netz zwar nicht gerade wenige, aber die meisten
arbeiten mit 802.11b/g *grusel - die beiden WLANs unterstützen jeweils
n (Draft) und langsamer sollte die Verbindung zwischen beiden WLANs
auch nicht sein (eher schneller).



Draft-N halte ich wg. dem draft fuer eine Fehlinvestition.
Auf jeden Fall kann man Fritzboxen per WDS koppeln (Anleitung siehe
AVM-Seite, im schlimmsten Fall ist ein Update auf die neueste
verfuegbare Firmware notwendig, hab hier eine Uralt-Fritzbox per WDS mit
WPA2-Verschluesselung (WPA2 geht nur zwsichen FBs) an die Haupt-FB
gekoppelt, geht prima) und gleichzeitig auch normale Clients bedienen.
Ob die integrierten Stummelantennen reichen, weiss ich nicht. Aber laut
ff. gibt's auf ebay passende
Antennen mit etwas mehr Gewinn.

Am besten platziert man die Antennen direkt an Fenstern der Gebaude, die
zueinander "Blickkontakt haben". Am besten macht man das auch nicht im
Erdgeschoss (Stichwort Fresnelzone und Leute, die draussen in der
Funkverbindung stehen), sondern mind. 1. OG.

HTH

Bastian Lutz

Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.

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