wo im Zug sitzen mit GSM?

21/11/2007 - 16:01 von Markus Klenk | Report spam
Hallo!


Folgende Aussage zur Diskussion:

Es ist bei Nutzung von GSM/GPRS im Zug sinnvoll, möglichst weit vorne
zu sitzen, sofern die Anzahl und Dauer der Verbindungsabbrüche möglichst
gering sein soll.


Argumente pro:

* nach einem Funkloch wollen in einem voll besetzten Zug schon mal
100 Telefone gleichzeitig wieder ins Netz. Der virtuelle
Signalisierungskanal hat jedoch nur begrenzte Kapazitàt, sodaß die
ersten Telefone, die sich wieder einbuchen wollen, einen Vorteil
haben, wàhrend die weiter hinten bei den ersten Versuchen wegen
Überlastung abgewiesen werden.

* im Falle der Grenze einer Location Area müßte dieser Effekt auch
spürbar sein, da sich auch sàmtliche Telefone, die zuvor idle waren,
anmelden bzw. umbuchen müssen

Argumente contra:

* in ICEs gibt es Repeater und damit ist der Ort im Zug wohl egal
(aber in IC/EC?)

* die zeitliche Differenz zwischen erstem und letztem Wagen ist
geringer als das Zeitintervall des Telefons für Einbuchversuche.

* man kann Location Areas auch in die Lànge ziehen, so daß Area-
Wechsel selten statt finden
 

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#1 Anonym
21/11/2007 - 16:27 | Warnen spam
Markus Klenk wrote:
Hallo!


Folgende Aussage zur Diskussion:

Es ist bei Nutzung von GSM/GPRS im Zug sinnvoll, möglichst weit vorne
zu sitzen, sofern die Anzahl und Dauer der Verbindungsabbrüche möglichst
gering sein soll.


Argumente pro:

* nach einem Funkloch wollen in einem voll besetzten Zug schon mal
100 Telefone gleichzeitig wieder ins Netz. Der virtuelle
Signalisierungskanal hat jedoch nur begrenzte Kapazitàt, sodaß die
ersten Telefone, die sich wieder einbuchen wollen, einen Vorteil
haben, wàhrend die weiter hinten bei den ersten Versuchen wegen
Überlastung abgewiesen werden.



Warum?

Hint, ggf. kann Lobi was dazu sagen, IIRC làuft da faktisch slotted
Aloha. Mit der Betonung auf _slotted_.

Da sehe ich nicht, daß sich die vorderen Telefone einbuchen, wàhrend
hinten noch auf Godot gewartet wird.

Zudem weiß ich jetzt nicht, wie schnell der Einbuchungsvorgang
abgeschlossen ist. Bei Deinem Szenario müsste das ganze schon arg
schnell gehen.


* im Falle der Grenze einer Location Area müßte dieser Effekt auch
spürbar sein, da sich auch sàmtliche Telefone, die zuvor idle waren,
anmelden bzw. umbuchen müssen

Argumente contra:

* in ICEs gibt es Repeater und damit ist der Ort im Zug wohl egal
(aber in IC/EC?)

* die zeitliche Differenz zwischen erstem und letztem Wagen ist
geringer als das Zeitintervall des Telefons für Einbuchversuche.




letzteres würde ich spontan für denkbar halten.

* man kann Location Areas auch in die Lànge ziehen, so daß Area-
Wechsel selten statt finden




Naja, die Ausdehnung ist zwar begrenzt, aber ca. 35 km Radius sind für
einen Zug i.d.R. ausreichend.


Horst Nietowski: Ingrid ist doof.
Bernd Nawothnig: Sie ist bosau. Schade, dass dieser Liebe(ler) keine
Zukunft gegönnt ist.
25. Okt. 2007,

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