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Wo versteckt Win98 Laufwerksbuchstaben?

14/10/2010 - 03:34 von Axel Berger | Report spam
Auf einem IBM-Notebook habe ich ein Win98 und WinXP Dual-Boot
eingerichtet. Für beide Systeme ist E: die Systempartition und F: die
Programmpartition (Systemverzeichnis etc. haben verschiedene Namen) und
Userdaten liegen auf der Programmpartition. die Partitionen C: bis F:
sind FAT32. Das funktioniert alles so.

Jetzt habe ich eine zweite, kleine Platte auf dem Notebook unter DOS
partitioniert und formatiert und sie dann als Zweitplatte in einen
anderen Rechner gesetzt. Unter Win98, das mich im Gegensatz zu XP lesend
an alles außer die Auslagerungsdatei dranlàßt, habe ich die ersten vier
Partitionen der großen Platte im Notebook übers Netz auf die kleine
gespiegelt. (Das ganze soll hauptsàchlich ein Backup der Installation
sein.) Danach kam die kleine Platte ins Notebook. Win98 làßt sich nach
manueller Anpassung von BOOTSECT.DOS starten und làuft einwandfrei.
XP bootet nicht. Durch Zufall kam ich hinter die Ursache. Bei einem
Start wollte XP vor dem Hochfahren die Partition "K:" scannen, es gibt
aber nur vier.

Im anderen Rechner hießen diese System- und die Programmpartition K: und
L:, aber woher weiß XP das? Im Rootverzeichnis oder in der FAT kann es
kaum stehen, denn partitioniert und formatiert wurde im Notebook als C:
bis F:. In irgendeiner Datei kann es aber auch nicht stehen, denn die
wurden alle 1:1 gespiegelt und dabei nicht veàndert. Also wo hat Win98
beim Schreiben auf eine bereits formatierte Partition die Information
versteckt, daß diese Partition dabei gerade K: hieß? Die Platte war nie
in einem Rechner mit laufendem Windows XP und es wurden schon gar keine
Laufwerksbuchstaben explizit vergeben. Unter Win98 wurde auch nichts in
dieser Richtung angefaßt und wenn, dann stünde es in der Registry eines
anderen Rechners, von der das Notebook nichts weiß.

Was passiert da?

Danke
Axel
 

Lesen sie die antworten

#1 Axel Berger
14/10/2010 - 16:54 | Warnen spam
Kurzfassung:
Eine Notebookplatte mit vier FAT32 Partitionen war als Zweitplatte in
einem Rechner mit Win98 um Daten draufzukopieren und hatte dort u.a. die
Laufwerksbuchstaben K: und L:. In das Notebook zurückgesetzt weigert
sich XP zu booten, weil es Daten auf E: und F: sucht aber meint, die
Partitionen hießen jetzt K: und L:. Woher weiß XP das und wie kann ich
es reparieren?


Axel Berger wrote:

Auf einem IBM-Notebook habe ich ein Win98 und WinXP Dual-Boot
eingerichtet. Für beide Systeme ist E: die Systempartition und F: die
Programmpartition (Systemverzeichnis etc. haben verschiedene Namen) und
Userdaten liegen auf der Programmpartition. die Partitionen C: bis F:
sind FAT32. Das funktioniert alles so.

Jetzt habe ich eine zweite, kleine Platte auf dem Notebook unter DOS
partitioniert und formatiert und sie dann als Zweitplatte in einen
anderen Rechner gesetzt. Unter Win98, das mich im Gegensatz zu XP lesend
an alles außer die Auslagerungsdatei dranlàßt, habe ich die ersten vier
Partitionen der großen Platte im Notebook übers Netz auf die kleine
gespiegelt. (Das ganze soll hauptsàchlich ein Backup der Installation
sein.) Danach kam die kleine Platte ins Notebook. Win98 làßt sich nach
manueller Anpassung von BOOTSECT.DOS starten und làuft einwandfrei.
XP bootet nicht. Durch Zufall kam ich hinter die Ursache. Bei einem
Start wollte XP vor dem Hochfahren die Partition "K:" scannen, es gibt
aber nur vier.

Im anderen Rechner hießen diese System- und die Programmpartition K: und
L:, aber woher weiß XP das? Im Rootverzeichnis oder in der FAT kann es
kaum stehen, denn partitioniert und formatiert wurde im Notebook als C:
bis F:. In irgendeiner Datei kann es aber auch nicht stehen, denn die
wurden alle 1:1 gespiegelt und dabei nicht veàndert. Also wo hat Win98
beim Schreiben auf eine bereits formatierte Partition die Information
versteckt, daß diese Partition dabei gerade K: hieß? Die Platte war nie
in einem Rechner mit laufendem Windows XP und es wurden schon gar keine
Laufwerksbuchstaben explizit vergeben. Unter Win98 wurde auch nichts in
dieser Richtung angefaßt und wenn, dann stünde es in der Registry eines
anderen Rechners, von der das Notebook nichts weiß.

Was passiert da?

Danke
Axel

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