Wollen jetzt ueberall alle mitreden?

30/12/2014 - 11:09 von Axel_Berger | Report spam
Gibt es an neuen Autos eigentlich noch irgendwas, wo nicht ein
Microcontroller versucht schlauer zu sein und mitzudenken, sich in
alles einmischt und jeder Erkennbarkeit von Ursache und Wirkung
zerstört? Kann es sein, daß das sogar für eine ganz primitive
Tankanzeige ohne Bordcomputer gilt?

Bei meinem neuen Dacia besteht die Anzeige aus acht Blöcken, die nur an
und aus können. Weil sowas noch nie linear war, wollte ich das Ablesen
lernen und habe darauf geachtet. Nach dem ersten Volltanken, zum
Etablieren eines Nullpunktes, dauerte es gut 300 km, fast die Hàlfte
der geschàtzten Reichweite, bis der erste Block verschwand. Nach dem
zweiten waren es erschreckenderweise nur noch 250, aber der Verbrauch
lag beim dritten Volltanken sehr deutlich niedriger als im ersten
Intervall [1]. Jetzt verschwand der Block schon nach nach weniger als
200 km, getankt habe ich noch nicht wieder. Lernt sich da was an und
versucht, sich zu linearisieren? Ist vielleicht sogar bis auf die
Anzeige alles vom Bordcomputer der teuren Versionen schon vorhanden?


[1] Das kann am Einfahren des neuen Motors liegen, an irgendwelchen
lernfàhigen Algorithmen der Steuerung oder an meinem Lernen des
optimalen Umgangs. Es ist ein für die Leistung kleiner Motor mit wenig
Drehmoment untenrum und einer sehr hoch liegenden Drehzahl (77 %) des
maximalen Drehmomentes, vulgo Kleinkraftrad.

Tschö wa
Axel
 

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#1 Eric Brücklmeier
30/12/2014 - 12:57 | Warnen spam
Am 30.12.2014 um 11:09 schrieb Axel Berger:

Intervall [1]. Jetzt verschwand der Block schon nach nach weniger als
200 km, getankt habe ich noch nicht wieder. Lernt sich da was an und
versucht, sich zu linearisieren?



Üblicherweise passt sich zumindest die Restreichweitenanzeige dem
aktuellen Durchschnittsverbrauch an. Bei der Tankanzeige kann ich mir
das eher nicht vorstellen...


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