Womit Knopfzellen aufladen?

13/11/2013 - 22:32 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
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Moin!

Nachdem ich festgestellt habe, daß es mit größengleichen Akkuzellen
für Hörgeràtebatterien schon insgesamt ziemlich mau aussieht, frage
ich micht gerade, wie man die Dinger eigentlich auflàdt. Ladegeràte
für "mormale" NiMH-Zellen kriegt man an jeder Ecke nachgeschmissen,
aber für Knopfzellen?

Das mit der Delta-U-Erkennung dürfte wegen der höheren
Wàrmeabgabeflàche auch nicht so ganz einfach sein. Oder doch?

Ich überlege nàmlich, Batteriezellenattrappen zu basteln, in die man
eine Knopfzelle relativ gut wàrmeisoliert hineinstecken kann, und dann
mal auszuprobieren, ob man die nicht so mit einem ganz normalen
Wald-und-Wiesen-Ladegeràt aufladen kann (mit funktionierender
Ladeschlußerkennung natürlich).

Plan B wàre halt, den Rüssel ins Datenblatt zu stecken und die Zellen
nur mit dem spezifizierten Dauer-Überladestrom zu laden. Bei der Varta
V 40 H mit 40 mAh Nennkapazitàt sind beispielsweise 4 mA "Overcharge
Current at 20 °C For Continuous" angegeben - entspricht empfohlenem
Normalladungstrom "Normal Charging Current for 14–16 h".

Um da ein bißchen Gas zu geben, könnte man natürlich bei Spannungen
unter 1,3 V den Ladestrom auf bis zu 20 mA erhöhen und erst darüber
zurücknehmen.

Aber warum gibt es sowas nicht fertig zu kaufen? Oder doch?

(Nebenbei muß ich mal ganz genau in die Spezifikationen des Hörrohrs
reinlinsen, welche Abschaltspannung das eigentlich hat bzw. mit
welcher minimalen Betriebsspannung es sich begnügt. Die Spannung von
Zink-Luft-Batterien ist nàmlich ein Eckchen höher als die von
NiMH-Zellen, und das riecht verdàchtig nach "böse Falle".)

Da so ein Mini-Krachverstàrker nur ungefàhr 2-3 mA (ca. 2,5 mW) zieht,
frage ich mich allerdings, warum man da nicht einfach kleine PV-Zellen
oder sowas anflanschen kann. Ziemlich ideal wàre auch ein magnetisch
gehaltener Stromversorgungskontakt, von dem eine dünne Leitung zu
einer ganz normalen am Halsband getragenen Batteriezelle geht, die so
ein Ding quasi "ewig" mit Strom versorgen könnte. Die mittlere
Überlebenszeit superdünner flexibler zweiadriger Leitungen dürfte
allerdings bei normalem Gebrauch nicht so besonders hoch sein - die
gehen immer schon vom scharfen Ansehen kaputt.


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Peter Bösche
13/11/2013 - 23:15 | Warnen spam
On Wed, 13 Nov 2013 22:32:35 +0100, "Ralf . K u s m i e r z"
wrote:

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Moin!

Nachdem ich festgestellt habe, daß es mit größengleichen Akkuzellen
für Hörgeràtebatterien schon insgesamt ziemlich mau aussieht, frage
ich micht gerade, wie man die Dinger eigentlich auflàdt. Ladegeràte
für "mormale" NiMH-Zellen kriegt man an jeder Ecke nachgeschmissen,
aber für Knopfzellen?




http://www.peter-boesche.de/nimh.htm#Knopf

Lademodul bei Conrad ca. 50€

Ansonsten kenne ich keine Möglichkeit, Knopfzellen ohne Schàden zu
laden. Selbst zeitbegrenzt 10h mit 1/10C halten die nur wenige Zyklen
lang aus. War vor mehr als 7 Jahren jedenfalls so...

Peter

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