wormholes

07/09/2007 - 08:29 von Thomas Heger | Report spam
Hallo NG

habe gerade
http://space.newscientist.com/article/dn11745
gelesen.
So was àhnliches hatte ich mir auch mal überlegt und daher wollte ich mal
fragen, was ihr davon haltet.

Es geht darum, daß sich schwarze Löcher wieder erweitern könnten.

Zusammengefasst geht meine Vorstellung über die ART so:
die ART benutzt Raumzeit als beobachterunabhànge Größe und beschreibt damit
eine Art Landkarte des Universums. Die Gravitation ist Folge der Krümmung
der Raumzeit. Es ist also ein geometrisches Phànomen.

Materie folgt ihren Bahnen durch die Raumzeit. Sie selbst wird aber darin
nicht beschrieben. Raumzeit ist nicht unser Weltall, sondern dessen
Beschreibung mit dem Intervall als raum- und zeitlicher Abstand. Die Summe
dieser Abstànde konstituiert gemittelt und summiert unseren Raum.

Die Objekte selber, Energie und Felder werden in einem anderen Raum
modelliert, wofür die Quantenphysik das Instrumentarium liefert. Diesen
kartiert die Raumzeit.

Ich stelle mir das so vor, das es eine Art Generator für die Zeitentwicklung
gibt. Objekte werden sozusagen durch die Raumzeit geschoben. Es ist nicht
so, dass die Objekte in der Raumzeit existieren, sondern diese beschreibt
nur die geometrischen Aspekte der Prozesse. Die Prozesse würden dabei ihren
eigenen Gesetzen folgen, welche ungeometrisch aufzufassen sind. Sie sind
hintergrundabhàngig, d.h. Raum und Zeit sind Größen, welche sie nicht
voraussetzen, sondern über Summation und Mittlung produzieren.

Falls es so etwas wie einen Zeitgenerator gibt, dann hàtte er etwas mit
Thermodynamik zu tun und den Gesetzen der großen Zahlen. Dieser Prozeß
könnte sich durchaus in einem schwarzen Loch fortsetzen. Es würde dann
wieder expandieren und ein neues Universum bilden.

Thomas Heger
 

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#1 Micha Schneider
07/09/2007 - 09:50 | Warnen spam
Thomas Heger schrieb:

Die Gravitation ist Folge der Krümmung der Raumzeit.



Nein.

Es ist also ein geometrisches Phànomen.



Es ist im 4-d Phasenraum (in dem alle Zeitpunkte dargestellt
sind, i.e. Vergangenheit zusammen mit Gegenwart und Zukunft)
ein geometrisch erkennbare Struktur vorhanden, die Gravitation.

Materie folgt ihren Bahnen durch die Raumzeit.



Nein, sondern /frei fallende/ Materie bewegt sich auf Geodàten.

Sie selbst wird aber darin nicht beschrieben.



Doch! Im Gegenteil, gerade die ART ist in dem Sinne mathematisch
nichtlinear (bzw. 'philosophisch selbst-reflexiv'), in dem sie
sich selbst als Quelle der Gravitationswirkung (mathematisch)
einbezieht: G = k T.

Raumzeit ist nicht unser Weltall,



Etwas besserer haben wir als Beschreibung nicht (!).

...



Snip, das wird mir zu ermüdend, und so wie Irrenàrzte sich nicht
vollstàndig in die Gedankenwelt ihrer Patienten 'einarbeiten'
können, breche ich hier (aus Faulheit) ab... sorry ;)

Weshalb du dein Subjekt so benennst, wie du es benennst,
ist (mir) allerdings klar, LOL.

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