Wozu kann man numerische User-IDs benutzen?

03/10/2007 - 17:36 von L. Kliemann | Report spam
Oder anders gefragt: wozu gibt es die überhaupt? Historisch bedingt?

Man könnte doch auch alles über den Benutzernamen regeln.

Ich frage vor allem deshalb, weil ich bislang oft akriebisch darauf achtete,
eine gewisse Systematik in meinen UserIDs (und GroupIDs) zu haben. Es gibt
auf manchen meiner Systeme verschiedene Intervalle. UserIDs 600 bis 650 sind
da etwa für bestimmte Projekte reserviert, Konten für Dienstprogramme liegen
zwischen 800 und 900, usw. Auch sehe ich zu, dass UserID und GroupID immer
übereinstimmen (ich lege für jeden User eine eigene Group an). So richtig
davon profitiert habe ich bislang noch nicht. Es macht hingegen viel Arbeit,
das so zu pflegen. Schnell hat man `useradd' getippt, und nicht daran
gedacht, das richtige Intervall einzustellen. Nun erwàge ich, diese Tradition
langsam dranzugeben.

Oder weiß jemand Argumente, weswegen es sich lohnen könnte, doch daran
festzuhalten?

Mir ist klar, dass man dann so Sachen machen kann wie: "führe Aktion A auf
allen Konten des Projektes P aus". Das könnte man aber auch haben, wenn man
die Projektzugehörigkeit oder die Klasse des Kontos in den Usernamen
integriert, zum Beispiel über einen Pràfix. Dann gibt es eben Usernamen wie
`photo_archive', `photo_public', usw., oder man hat `svn_PROJEKTNAME' für
verschiedene Werte von PROJEKTNAME, um alle Konten zu kennzeichnen, unter
denen projektbezogene SVN-Repositorys liegen.

Vielleicht mag ja jemand über seine Erfahrungen auf dem Gebiet berichten.
 

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#1 Rainer Weikusat
03/10/2007 - 18:11 | Warnen spam
"L. Kliemann" writes:
Oder anders gefragt: wozu gibt es die überhaupt? Historisch bedingt?



Die numerische ID ist fuer den Computer, der assozierte Name fuer
Menschen.

Ich frage vor allem deshalb, weil ich bislang oft akriebisch darauf achtete,
eine gewisse Systematik in meinen UserIDs (und GroupIDs) zu haben. Es gibt
auf manchen meiner Systeme verschiedene Intervalle. UserIDs 600 bis 650 sind
da etwa für bestimmte Projekte reserviert, Konten für Dienstprogramme liegen
zwischen 800 und 900, usw. Auch sehe ich zu, dass UserID und GroupID immer
übereinstimmen (ich lege für jeden User eine eigene Group an). So richtig
davon profitiert habe ich bislang noch nicht. Es macht hingegen viel Arbeit,
das so zu pflegen. Schnell hat man `useradd' getippt, und nicht daran
gedacht, das richtige Intervall einzustellen. Nun erwàge ich, diese Tradition
langsam dranzugeben.

Oder weiß jemand Argumente, weswegen es sich lohnen könnte, doch daran
festzuhalten?



Ich wuerde das nicht machen. Die Zahlen selber sollten 'eigentlich' nur
von Software benutzt werden und ich faende Namen, die (meinetwegen
einer Systematik folgend) aussagekraeftig beschreiben, welchem Zweck
sie dienen, sinnvoller.

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