WSXGA vs. WXGA

23/10/2007 - 17:38 von Thomas Dursthoff | Report spam
Hi Leute

Ich bin verwirrt. Bin auf der Suche nach einem neuen 17" NB und mich
irritieren diese beiden Standards etwas und auch die Preisgestaltung
mancher Hersteller bei eigentlich gleicher Hardweareaussattung, bis auf
die Auflösung. WXGA Notebooks sind manchmal teurer, als ein
gleichwertiges WSXGA Modell. Komische Sache. WSXGA hat ne höhere
Auflösung, soweit bin ich auch schon. Was eignet sich aber für normale
Anwendungen besser? Höhere Auflösung bei gleicher Bildschirmgrösse
bedeutet ja auch kleiner Schrift und kleinere Symbole. Ist das noch
augenfreundlich, oder von der Sehkraft abhàngig? Wofür sollte man also
WSXGA oder WXGA bevorzugt nehmen? Vielleicht kann mir jemand etwas auf
die Sprünge helfen um diese beiden Standards differenzieren zu können,
vorallem was ein normales arbeiten mit Text, Internet, Bildbearbeitung
usw. betrifft.

Gruss
Thomas
 

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#1 Marcel Müller
23/10/2007 - 18:47 | Warnen spam
Hallo,

Thomas Dursthoff schrieb:
Was eignet sich aber für normale
Anwendungen besser? Höhere Auflösung bei gleicher Bildschirmgrösse
bedeutet ja auch kleiner Schrift und kleinere Symbole.



nicht notwendigerweise, aber zumindest unter Windows faktisch schon. Der
einzige halbwegs wirkungsvolle Parameter ist die DPI-Zahl im
Bildschirmtreiber. Aber auch der bringt so manche, schlecht
programmierte Anwendung oder Webseite aus dem Tritt.

Ist das noch
augenfreundlich, oder von der Sehkraft abhàngig?



Eher vom Betrachtungsabstand (wenn wir mal von Sehschwàchen absehen).
Dieser ist beim Notebook üblicherweise geringer.

Wofür sollte man also
WSXGA oder WXGA bevorzugt nehmen? Vielleicht kann mir jemand etwas auf
die Sprünge helfen um diese beiden Standards differenzieren zu können,
vorallem was ein normales arbeiten mit Text, Internet, Bildbearbeitung
usw. betrifft.



Bei Text und Internet schlàgt das Schriftgrößenproblem zuweilen zu.
Allerdings entwickeln sich die Buttenleisten und Funktionsfenster
moderner Office-Anwendungen auch zunehmend zu einer bildschirmfüllenden
Sache. Gerade auf kleinen Bildschirmen wie (W)XGA mit nur 768 vertikalen
Bildpunkten geràt der Dokumenteninhalt ohne drastische Gegenmaßnahmen
schnell mal zur Nebensachen.

Bei Bildbearbeitung (jenseits von Web-Bildchen) ist eine hohe Auflösung
ein absolutes Muss. Ich behaupte mal, für die sinnvolle Bearbeitung von
Digicam-Bildern ist UXGA empfehlenswert. Das ist mit "Notebook" kaum
sinnvoll zu vereinen. Allerdings kann man sich dafür einen externen TFT
daneben stellen und die Bilder zusammen mit dem internen Display für die
Werkzeugpaletten im Dual-Screen-Betrieb bearbeiten.

Ich würde normalerweise zur höheren Auflösung raten (auch wenn ich von
den Wide-creens nicht sonderlich viel halte). Und dann ggf. an der
DPI-Zahl drehen. Die meisten Programme bekommt man damit mittlerweile ja
schon gezàhmt.
Auf der Soll-Seite bleibt lediglich die Tatsache, dass die höher
aufgelösten Displays zuweilen weniger Bildhelligkeit bieten, bzw. für
die gleiche Helligkeit mehr Strom brauchen. Das wird besonders dann
relevant, wenn die Hintergrundbeleuchtung mühsam gegen die Auswirkungen
des Rasierspiegels ankàmpft, und im Batteriebetrieb möglicherweise nur
eine deutlich reduzierte Helligkeit erreicht werden kann.


Marcel

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