wussten sie schon??!!!!

12/01/2011 - 19:23 von mario | Report spam
Christen sprechen oft darüber, eine Beziehung zu Christus zu
entwickeln und ihn in seinem Leben zu akzeptieren. Sie versichern,
Jesus sei mehr als ein Mann und starb am Kreuz, um die Menschheit von
der Erbsünde zu befreien. Christen sprechen mit Liebe und Respekt von
Jesus, und es ist offensichtlich, dass er eine besondere Stellung in
ihrem Leben und in ihren Herzen einnimmt. Aber was ist mit den
Muslimen? Was denken sie über Jesus und welchen Stellenwert besitzt
Jesus im Islam?
Manch einer, der den Islam nicht so gut kennt, mag überrascht sein, zu
lernen, dass auch die Muslime Jesus lieben. Ein Muslim spricht den
Namen von Jesus nicht aus, ohne respektvoll die Worte "Friede sei mit
ihm" hinzuzufügen. Im Islam ist Jesus ein überaus geliebter und
geehrter Mann, ein Prophet und Gesandter, der sein Volk dazu aufrief,
dem Einen Wahren Gott zu dienen.
Muslime und Christen teilen einige àhnliche Ansichten über Jesus.
Beide glauben, dass Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde und
beide glauben, dass Jesus der Messias war, der zum Volk Israel gesandt
worden war. Beide glauben ebenfalls, dass Jesus am Ende der Zeit auf
die Erde zurückkommen wird. In einer Einzelheit allerdings
unterscheiden sie sich um Welten. Muslime glauben und sind absolut
davon überzeugt, dass Jesus nicht Gott ist, er ist nicht der Sohn
Gottes und er ist nicht Teil einer Trinitàt Gottes.
Im Qur´an spricht Gott direkt zu den Christen, wenn Er sagt:
“O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von
Gott nichts als die Wahrheit. Wahrlich der Messias, Jesus, Sohn der
Maria, ist nur der Gesandte Gottes und Sein Wort, das Er Maria
eingehaucht hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Gott und Seine
Gesandten, und sagt nicht : "Drei." Lasset (davon) ab – (das) ist
besser für euch. Gott ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner
Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den
Himmeln und was auf Erden ist; und Gott genügt als Anwalt.” (Quran
4:171)
Genau wie der Islam kategorisch ablehnt, dass Jesus Gott sei, weist er
ebenso die Vorstellung zurück, dass die Menschheit mit irgendeiner
Erbsünde behaftet geboren sei. Der Qur´an klàrt uns darüber auf, dass
es unmöglich ist, dass eine Person die Sünde einer anderen tràgt, und
wir alle sind vor Gott für unsere eigenen Taten verantwortlich. “Und
keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen tragen.” (Quran
35:18) Allerdings hat Gott in Seiner unendlichen Gnade und Weisheit
die Menschheit nicht sich selbst überlassen. Er hat Rechtleitung und
Gesetze gesandt, die genau erklàren, wie man Ihn im Einklang mit
Seinen Befehlen anbeten und wie man leben soll. Muslime sind
verpflichtet, an alle Propheten zu glauben und sie zu lieben; wer
einen von ihnen zurückweist, weist den Glauben des Islam zurück.
Jesus war nur einer in der langen Kette der Propheten und Gesandten,
der die Menschen dazu aufrief, den Einen Gott anzubeten. Er war
insbesondere zu dem Volk Israel geschickt worden, die zu jener Zeit
vom geraden Weg Gottes abgeraten waren. Jesus sagte:
“Und als ein Bestàtiger der Thora, die vor mir da war, und um euch
einen Teil von dem zu erlauben, was euch verboten war, bin ich zu euch
gekommen mit einem Zeichen von eurem Herrn. So fürchtet Gott und
gehorcht mir; wahrlich, Gott ist mein Herr und euer Herr, darum dienet
Ihm. Dies ist ein gerader Weg.” (Quran 3:50-51)
Muslime lieben und ehren Jesus……
Quelle:
http://www.islamreligion.com
 

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#1 Christoph Müller
12/01/2011 - 21:44 | Warnen spam
Am 12.01.2011 19:23, schrieb mario:

Eins vorweg: Ich bin Ingenieur und kein Schriftgelehrter. In den
katholischen Glauben bin ich hineingeboren worden. Ich erlaube mir eine
eigene Meinung zu dem Ganzen:

Christen sprechen oft darüber, eine Beziehung zu Christus zu
entwickeln und ihn in seinem Leben zu akzeptieren.



Was soll das für eine Beziehung sein? Es geht nicht um die Person,
sondern um das Gedankengebàude, das dieser Person zugeschrieben wird.
Das Gedankengebàude steht im Vordergrund. Die Person ist nur ein Symbol
dafür, anhand dessen man sehr viel erklàren kann. Aber wie mit allen
Religionen ist es leider so, dass sie manchmal missbraucht werden.

Sie versichern,
Jesus sei mehr als ein Mann und starb am Kreuz, um die Menschheit von
der Erbsünde zu befreien.



Nur weil jemand umgebracht wird, kann er die Menschheit nicht von der
Erbsünde befreien. Was ist das eigentlich? Doch nichts Anderes als der
Umstand, dass man zum Überleben Dinge tun muss, die einem eigentlich
verboten sind. Z.B. Töten. Aber selbst Vegetarier kommen nicht umhin,
Pflanzen das Leben zu nehmen, um selber leben zu können.
Konsequenterweise erwàchst aus dem Gedanken der Erbsünde die Achtung vor
der Natur. Nur, wenn wir uns als legitimer Teil derselben sehen können,
können wir uns quasi bei ihr für unser Tun entschuldigen und unser
Verhalten so einrichten, dass wir nicht mehr als wirklich nötig kaputt
machen.

Christen sprechen mit Liebe und Respekt von
Jesus, und es ist offensichtlich, dass er eine besondere Stellung in
ihrem Leben und in ihren Herzen einnimmt.



Vor allem als Gedankenmodell. Weniger als Person. Die Person kennt ja
keiner. Nur vom Hörensagen. Ist ja schon über 2000 Jahre tot.

Aber was ist mit den
Muslimen? Was denken sie über Jesus und welchen Stellenwert besitzt
Jesus im Islam?
Manch einer, der den Islam nicht so gut kennt, mag überrascht sein, zu
lernen, dass auch die Muslime Jesus lieben. Ein Muslim spricht den
Namen von Jesus nicht aus, ohne respektvoll die Worte "Friede sei mit
ihm" hinzuzufügen.



Es sollte in einer Religion nicht um Personenkult gehen, sondern darum,
sich und seine Mitmenschen im Zusammenhang mit dem Großen Ganzen zu
sehen und sich sich darin richtig einschàtzen zu können. Vor diesem
Hintergrund verstehe ich grundsàtzlich jede Religion. Damit wird auch
verstàndlich, wieso Religionen vermutlich schon entstanden, als es noch
nicht mal Ackerbau gab. Sie entstanden vermutlich schon mit der
Bewusstseinwerdung des Menschen und sie waren und sind noch immer
lebensnotwendig. Auch, wenn's viele nicht für möglich halten. Aber
stelle ich mir vor, dass jemand meint, die göttlichen Gesetze
(=Naturgesetze) einfach so übertreten zu können, der wird schnell
erfahren, dass die Natur keine Fehler verzeiht. Bildlich gesprochen ist
Gott dann sozusagen "zornig". Wer nicht weiß, wo er steht, kann solche
Fehler schnell machen. Der Sachverhalt ist mitunter sehr kompliziert und
schwer zu vermitteln. Deshalb gibt es Spezialisten, die sich den
Problemen annehmen.

Im Islam ist Jesus ein überaus geliebter und
geehrter Mann, ein Prophet und Gesandter, der sein Volk dazu aufrief,
dem Einen Wahren Gott zu dienen.



Wie gesagt - nach meiner Auffassung geht es NICHT um die Personen, die
in der heiligen Schrift beschrieben werden, sondern um die
Gedankenmodelle, mit denen sie in Verbindung gebracht werden. Die
Personen dienen lediglich dazu, eben diese Gedankenmodelle überhaupt
verstàndlich zu machen.

Muslime und Christen teilen einige àhnliche Ansichten über Jesus.
Beide glauben, dass Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde



nachweisen kann das heute keiner mehr. Ist m.E. auch überhaupt nicht
wichtig. Wichtig ist nur, dass damit die Bedeutung des Gedankenmodells
ganz besonders herausgestellt wird, das mithilfe dieser Person erklàrt
werden soll.

und
beide glauben, dass Jesus der Messias war, der zum Volk Israel gesandt
worden war.



Was heißt schon "Messias". Übersetzt heißt das lediglich "der Gesalbte".
Salben gibt's in jeder Apotheke um die Ecke und jeder kann sich von
jedem salben lassen. Folglich kann es auch hier kaum um den Vorgang des
Salbens gehen, sondern um die Bedeutung des Gedankenmodells, die dem
Vorgang beigemessen wird und das mit dieser Person symbolisch vermittelt
wird.

Beide glauben ebenfalls, dass Jesus am Ende der Zeit auf
die Erde zurückkommen wird.



Kann auch niemand nachweisen und unterstreicht nach meiner Auffassung
ebenfalls nur die Bedeutung des durchaus lebenswichtigen
Gedankengebàudes. Lebenswichtig schon deshalb, weil ja bekannt ist, dass
sich Menschen untereinander nicht unbedingt besonders friedlich
verhalten, sondern sie sich mitunter auch gegenseitig umbringen. Das
religiöse Gedankengebàude versucht aus diesem Grund, den göttlichen
Willen zu erkennen, um daraus Verhaltensregeln ableiten zu können. Z.B.
die 10 Gebote. Ohne sie sàhe unsere Gesellschaft vermutlich ganz anders
aus. Kanibalismus hat's unter Menschen auch schon gegeben. Nicht nur in
Notsituationen.

In einer Einzelheit allerdings
unterscheiden sie sich um Welten. Muslime glauben und sind absolut
davon überzeugt, dass Jesus nicht Gott ist, er ist nicht der Sohn
Gottes und er ist nicht Teil einer Trinitàt Gottes.



Wie gesagt - sich im Universum richtig einsortieren zu können, ist nicht
immer ganz einfach. Weil es oft so schwer ist und man drüber reden will,
braucht man Sinnbilder, die man verstehen kann. Mir wurde Jesus NIE als
Gott "verkauft". Aber als "eins mit ihm". Es heißt auch "Gott ist in
uns". Anders ausgedrückt: Wir haben ein Gewissen. Also sollten wir es
auch pflegen und drauf hören und nicht abschalten. Die Freiheit zum
Abschalten des Gewissens haben wir. Gewissenlose Menschen werden kaum
respektiert. Aber sie verdienen oft auf Kosten Anderer besonders viel
Geld. Die Versuchung ist also groß, es abzuschalten. "...und führe uns
nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel." heißt es deshalb
am Ende des Vaterunsers.

Wenn gesagt wird, dass Jesus Gottes Sohn ist, dann ist das mit
Sicherheit nicht wortwörtlich gemeint. Wàre auch sinnlos, weil's eh'
niemand nachweisen kann. Mit der Trinitàt schaut's nicht anders aus.
Darf man auch nicht wortwörtlich nehmen. Das sind SYMBOLE, um einen
komplizierten Sachverhalt besser erklàren zu können. Mit solchen
Symbolen sind wir auch im Alltag stàndig konfrontiert. In kaum einem
Text werden die realen Objekte eingesetzt, sondern nur Buchstaben, deren
Reihenfolge erst Wörter und schließlich Sàtze ergeben. In mathematischen
Formeln bedient man sich einer àhnlichen Systematik mit Symbolen. Wenn
da wer das Formelzeichen pi hinschreibt, dann ist das auch nur ein
Symbol für die Kreiszahl, aber nicht der reale Wert. Den hat noch
niemand hingeschrieben. Nur ungefàhr. So, wie man pi nie ganz begreifen
wird, wird man auch "Sohn Gottes" und die Trinitàt Gottes nie 100%
begreifen. Aber doch ungefàhr, was i.d.R. vollkommen ausreicht. Ähnlich
wie die Vorstellung, dass pi mit 3,141592654 hinreichend genau ist.

Was heißt "Trinitàt"? Vater, Sohn und heiliger Geist und alle sind eins.
Was soll das also anderes sein, als der Versuch, die Lage zu eklàren?
Damit werden drei Seiten eines einzigen "Objektes" oder "Sachverhalts"
beschrieben. Vater könnte demnach für das gesamte Universum stehen, der
Sohn für die Menschheit und der heilige Geist für das Gewissen, das wir
normalerweise in uns haben.

Im Qur´an spricht Gott direkt zu den Christen, wenn Er sagt:
“O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von
Gott nichts als die Wahrheit. Wahrlich der Messias, Jesus, Sohn der
Maria, ist nur der Gesandte Gottes und Sein Wort, das Er Maria
eingehaucht hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Gott und Seine
Gesandten, und sagt nicht : "Drei." Lasset (davon) ab – (das) ist
besser für euch. Gott ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner
Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den
Himmeln und was auf Erden ist; und Gott genügt als Anwalt.” (Quran
4:171)



Kann man auch als schnödes Missverstàndnis auffassen. Anstatt sich um
das Gedankengebàude zu kümmern, das mit Symbolen beschrieben wird, ging
der Schreiber davon aus, dass es um die Symbole und NICHT um das
Gedankengebàude geht. Kann man leicht durcheinander bringen.

Genau wie der Islam kategorisch ablehnt, dass Jesus Gott sei,



behauptet auch kein Christ. Jesus ist eins mit Gott und Gott ist in uns.

weist er
ebenso die Vorstellung zurück, dass die Menschheit mit irgendeiner
Erbsünde behaftet geboren sei.



Wie erklàrt man dann auf einfache (!) Weise den Respekt vor der Natur
und den Mitmenschen? Also unserer Lebensbasis? Wie erklàrt man, dass man
nicht töten darf, aber trotzdem töten muss, um selber leben zu können?
Wie erklàrt man, dass Verschwendungssucht mit unserer Lebensbasis nicht
gut ist und dass man besser sparsam damit umgeht?

Der Qur´an klàrt uns darüber auf, dass
es unmöglich ist, dass eine Person die Sünde einer anderen tràgt,



Es können sehr wohl Andere die Fehler für einen ausbaden. Passiert
leider sogar recht oft, was die Sache aber nicht besser macht. Und
trotzdem bleibt uns oft auch gar nichts anderes übrig, als die Fehler
Anderer zu übernehmen. Jede Versicherung funktioniert so. Aber auch im
Kleinen muss es funktionieren. Besonders deutlich wird's im Umgang
Eltern und Kindern. Kind ballert den Ball in Nachbars Fenster - Eltern
begleichen den Schaden.

Auf einen kurzen Nenner gebracht: Wir müssen füreinander einstehen.

und
wir alle sind vor Gott für unsere eigenen Taten verantwortlich.



Selbstverstàndlich. Allerdings ist es wenig hilfreich, wenn man die im
Regen stehen làsst, die mal Mist gebaut haben. Der Gesellschaft
insgesamt ist das eher abtràglich als hilfreich. So kann man auf Dauer
nicht friedlich zusammen leben.

“Und
keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen tragen.”



Sag' das mal den Eltern, dessen Kind grade Mist gebaut hat. Die Eltern
leiden ganz einfach mit. Es gilt, daraus das für Alle Beste zu machen.
Kind UND Eltern haben ein Problem, das zu bewàltigen ist. Einer trage
des Anderen Last. Wenn DAS funktioniert, dann funktioniert auch die
Gesellschaft und ihr Überleben wird sehr viel wahrscheinlicher.

(Quran
35:18) Allerdings hat Gott in Seiner unendlichen Gnade und Weisheit
die Menschheit nicht sich selbst überlassen. Er hat Rechtleitung und
Gesetze gesandt, die genau erklàren, wie man Ihn im Einklang mit
Seinen Befehlen anbeten und wie man leben soll.



So weit so gut. Was mit "anbeten" allerdings genau gemeint ist, weiß ich
nicht.

Muslime sind
verpflichtet, an alle Propheten zu glauben und sie zu lieben;



Kann man Glaube und Liebe denn befehlen? Wie ist das gemeint mit den
Propheten? Worum geht's da? Um die Personen oder um deren Gedanken? Ist
das eine Art Heldenverehrung oder bringt das irgendwelche anderen Vorteile?

wer
einen von ihnen zurückweist, weist den Glauben des Islam zurück.



Ist das als Aufruf zur Toleranz gegenüber Andersglàubigen zu verstehen
oder als Kommando der irdischen Religionsführer?

Jesus war nur einer in der langen Kette der Propheten und Gesandten,
der die Menschen dazu aufrief, den Einen Gott anzubeten. Er war
insbesondere zu dem Volk Israel geschickt worden, die zu jener Zeit
vom geraden Weg Gottes abgeraten waren. Jesus sagte:
“Und als ein Bestàtiger der Thora, die vor mir da war, und um euch
einen Teil von dem zu erlauben, was euch verboten war, bin ich zu euch
gekommen mit einem Zeichen von eurem Herrn. So fürchtet Gott und
gehorcht mir; wahrlich, Gott ist mein Herr und euer Herr, darum dienet
Ihm. Dies ist ein gerader Weg.” (Quran 3:50-51)
Muslime lieben und ehren Jesus……



... und jagen Kirchen mitsamt den Glàubigen darin in die Luft.

Wie schon weiter oben gesagt - Religionen können leicht missbraucht
werden. Bei uns Christen geht deshalb die Losung um "wachsam bleiben".
Sie ist keineswegs nur auf Feinde von außen beschrànkt, sondern betrifft
insbesondere auch die eigenen Führungskràfte. Auch sie sind nur Menschen
und unterliegen ebenfalls menschlichen Versuchungen. Gelegentlich fliegt
dann auch wieder mal was auf, was eigentlich überhaupt nicht sein sollte...

Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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