Xen, VMWare, Virtual-PC...

27/06/2009 - 12:59 von christian_dcomwm-ENTF | Report spam
Hi,

da der notgedrungen gerade bestellte neue PC nun endlich über genug
Ressourcen verfügen wird, möchte bzw. muß ich bzw. mit dem Thema
Virtualisierung befassen. Nur welches ist das passende Programm (unter
WinXP Prof.). Vielleicht könnt ihr helfen, die Anforderungen:
- hohe Sicherheit nach innen und außen
- Betrieb von Windows98 mit hoher Geschwindigkeit und Kompatibilitàt
- Bedienung von LPT- und COM-Ports sowie Novell-Client an Netware 4.1/IPX
- möglichst einfache bzw. Übersichtliche Installation, ich hab ungern
quer im System verstreute Komponenten (positiv z.B.: Opera, Open Office)
- einfache Möglichkeit, Dateien aus und zur VM zu übertragen
- beliebiges Einfrieren/Sichern/Kopieren/Restore von VM möglich
(- ggf. Ausführen von Windows 7
- ggf. Verfügbarkeit und gleiche Leistungsfàhigkeit der Software unter
Linux mit dem Ziel des mittelfristigen Umstiegs)

Was kommt da am ehesten infrage? Oder gleich Linux installieren
(welches?) und dort VMs anlegen? Windows ist halt etwas vertrauter.

cu,
Christian

PGP Key (RSA) available.
 

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#1 Arno Welzel
28/06/2009 - 06:19 | Warnen spam
Christian @Soemtron schrieb:

da der notgedrungen gerade bestellte neue PC nun endlich über genug
Ressourcen verfügen wird, möchte bzw. muß ich bzw. mit dem Thema
Virtualisierung befassen. Nur welches ist das passende Programm (unter
WinXP Prof.). Vielleicht könnt ihr helfen, die Anforderungen:
- hohe Sicherheit nach innen und außen



Zwar kann Schadsoftware auf den ersten Blick nicht so einfach aus der VM
ausbrechen - da aber Schnittstellen zum Host existieren, sowohl in
VirtualPC als auch in VMware - ist es durchaus möglich, aus der VM
rauszukommen. Von außen in das Gastsystem geht noch einfacher (z.B. wenn
man in VMware die Tools installiert hat, per Drag&Drop oder über die
Laufwerksverbindungen).

- Betrieb von Windows98 mit hoher Geschwindigkeit und Kompatibilitàt



Sollte weder in VMware noch VirtualPC besonders schwierig sein.

- Bedienung von LPT- und COM-Ports sowie Novell-Client an Netware 4.1/IPX



LPT und COM ist grundsàtzlich benutzbar. Ob das auch für Zeitkritische
Anwendungen ausreicht, weiß ich nicht. IPX ist aber sicher kein Problem,
da man Zugriff auf die Netzwerkinterfaces im Host hat.

Da VirtualPC nichts kostet und VMware auch als kostenloser Player
benutzbar ist (Tools für die Erstellung neuer Images muss man halt
suchen), kannst Du es ja selber testen.

- möglichst einfache bzw. Übersichtliche Installation, ich hab ungern
quer im System verstreute Komponenten (positiv z.B.: Opera, Open Office)



Nun ja - für die virtuellen Schnittstellen, wie Netzwerk, LPT/COM, USB
usw. muss sowhl VMware als auch VirtualPC schon einige Systemkomponenten
installieren. Das làsst sich kaum vermeiden.

- einfache Möglichkeit, Dateien aus und zur VM zu übertragen



Geht per Drag&Drop (VMware mit installierten Tools in der VM),
Netzwerkverbindung (immer) oder Gastlaufwerken (VMware).

- beliebiges Einfrieren/Sichern/Kopieren/Restore von VM möglich



VMware hat hier wohl die Nase vorn - man kann nahezu beliebig jeden
Zustand abspeichern und wiederherstellen, auch mehrere oder die laufende
Ausführung wie eine Art Film aufnehmen und spàter wieder abspielen.

(- ggf. Ausführen von Windows 7



In VMware - ja, geht.

- ggf. Verfügbarkeit und gleiche Leistungsfàhigkeit der Software unter
Linux mit dem Ziel des mittelfristigen Umstiegs)



Da kommt nur VMware in Frage, evtl. noch VirtualBox.

Was kommt da am ehesten infrage? Oder gleich Linux installieren
(welches?) und dort VMs anlegen? Windows ist halt etwas vertrauter.



VMware ist da IMHO die sinnvollste Lösung. Die Server-Variante und
Player sind kostenlos, bieten aber nicht ganz so viele Möglichkeiten.
Die Workstation-Version (aktuell 6.5) kostet ca. 160 EUR - bietet aber
auch sehr viel, wie z.B. 3D-Beschleunigung, Integration der Gast-Fenster
in den Host-Desktop ("Unity Mode") und Zugriff auf LPT/COM und sàmtliche
USB-Geràte des Hosts.



http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

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