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20/07/2009 - 15:02 von Philipp Kraus | Report spam
Hallo,

ich habe zurzeit einen Server mit mehren VM's (Vmware Server) laufen.
Als Wirtssystem làuft ein Gentoo (stable - amd64) Ich überlege zurzeit,
ob ich in den ~amd64 wechseln soll. Ich habe in den VM's auch
nochmals Gentoo laufen (stable - x86) und habe einen Snapshot
gemacht und wechsel gerade in den testing Zweig.
Die VMs haben alle einen Kernel 2.6.30 und der Server .27

Meine Überlegung ist nun, ob ich es riskieren soll auch das Wirtssystem
in den testing Zweig zu übernehmen. Bei den VMs kann ich ja schön
einen Snapshot machen, den Zweig wechseln und wenn es schief
geht, einfach den Snapshot zurück holen.

Ich habe jetzt schon hàufiger gelesen, dass der testing Zweig durchaus
auch für den Produktiveinsatz verwendet wird, weil die Pakete recht
stabil sind. Bei dem Wirtssystem wàre ein Ausfall von einer Woche
durchaus zu verschmerzen

Wàre über ein paar Vorschlàge dankbar

Phil
 

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#1 Martin Vaeth
20/07/2009 - 18:34 | Warnen spam
Philipp Kraus schrieb:

ich habe zurzeit einen Server mit mehren VM's (Vmware Server) laufen.
Als Wirtssystem laeuft ein Gentoo (stable - amd64) Ich ueberlege zurzeit,
ob ich in den ~amd64 wechseln soll. Ich habe in den VM's auch
nochmals Gentoo laufen (stable - x86) und habe einen Snapshot
gemacht und wechsel gerade in den testing Zweig.



Meiner Erfahrung nach ist der Hauptunterschied weniger die
Stabilitaet, sondern, dass im Testing-Zweig die Pakete sehr
viel oefter ge-upgraded (was'n Anglizismus) werden.
Wenn Du nicht generell die neueste Software brauchst, waere es
vielleicht eine Ueberlegung wert, nur die Pakete aus dem Testing-Zweig
zu nehmen, von denen Du tatsaechlich die neueste Version brauchst?
Das Mischen sollte ja problemlos sein, aber anscheinend scheinst Du das
auch schon zu machen:

Die VMs haben alle einen Kernel 2.6.30 und der Server .27



(gestern zumindest war gentoo-sources-2.6.30 noch nicht stabil).

Ich habe jetzt schon haeufiger gelesen, dass der testing Zweig durchaus
auch fuer den Produktiveinsatz verwendet wird, weil die Pakete recht
stabil sind.



Die haeufigsten Probleme sind zu wenige oder zu viele Abhaengigkeiten.
Und natuerlich stolpert man schon mal ab und zu ueber einen (meist
kleineren) Bug, der noch nicht gemeldet wurde. Typisches Beispiel sind
Kompilationsprobleme mit der Testing-Version von glibc oder gcc oder
ein noch nicht aktualisiertes (oder umgekehrt zu aktuelles)
linux-headers: Es werden sicherlich vor so einem Upgrade nicht alle
Pakete neu kompiliert, bevor die neuesten Versionen in den Testing-Zweig
kommen.

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