Zeit obsolet?

19/05/2008 - 11:16 von Thomas Richter | Report spam
Kürzlich gefunden im Zusammenhang mit der Problematik
unitàrer Zeitpfeil und Irreversibilitàt (Prigogine) und umkehrbarer
Zeitpfeil (hier: Lawrence Schulmann):

Prof. H.D. Zeh: "Es gehört für mich zu den erstaunlichsten Ergebnissen
der jüngeren theoretischen Physik, daß tatsàchlich die
"Schrödinger-Gleichung der allgemeinen Relativitàtstheorie" (bekannt
als Wheeler-DeWitt- Gleichung) einerseits zwangslàufig die Form einer
stationàren Schr.dinger-Gleichung, annimmt (eine àußere Zeit also
nicht mehr vorkommt), diese aber andererseits und im Gegensatz zur
normalen stationàren Schrödinger- Gleichung von der oben erwàhnten
hyperbolischen Form ist. Dabei spielt der Logarithmus des kosmischen
Expansionsparameters, der die Ausdehnung des Universums
mißt, die Rolle der zeitartigen Koordinate im Konfigurationsraum.
Er bestimmt somit eine "innere Dynamik" des zunàchst zeitlos
erscheinenden Quantenuniversums.
Die fundamentale Bedeutung dieser formalen Konsequenz ist sicher nicht
ohne Weiteres zu würdigen. Ein Zeitparameter, der ohnehin keine
physikalische Rolle mehr spielen würde, aber wenigstens noch die
Darstellung einer zeitlichen Sukzession (einer Bahn oder Trajektorie
ohne absolutes Zeitmaß) erlauben würde, existiert als fundamentaler
Begriff überhaupt nicht mehr. Stattdessen wird die Ausdehnung des
Universums, also eine physikalische "Variable", zu einem Parameter der
inneren Dynamik, die zumindest formal ein deterministisches
"Anfangswertproblem" für die Wellenfunktion definiert. [...]"
http://www.rzuser.uni-hd.de/~as3/zeit-in-natur.pdf

veröffentlicht in
http://www.duncker-humblot.de/?mnu00&cmd05&tid‚&typ01&did0041
(Hier findet man auch Texte von Prigogine zum Thema Irreversibilitàt).
 

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#1 Vogel
21/05/2008 - 06:17 | Warnen spam
Thomas Richter wrote in
news::


Kürzlich gefunden im Zusammenhang mit der Problematik
unitàrer Zeitpfeil und Irreversibilitàt (Prigogine) und umkehrbarer
Zeitpfeil (hier: Lawrence Schulmann):

Prof. H.D. Zeh: "Es gehört für mich zu den erstaunlichsten Ergebnissen
der jüngeren theoretischen Physik, daß tatsàchlich die
"Schrödinger-Gleichung der allgemeinen Relativitàtstheorie" (bekannt
als Wheeler-DeWitt- Gleichung) einerseits zwangslàufig die Form einer
stationàren Schr.dinger-Gleichung, annimmt (eine àußere Zeit also
nicht mehr vorkommt), diese aber andererseits und im Gegensatz zur
normalen stationàren Schrödinger- Gleichung von der oben erwàhnten
hyperbolischen Form ist. Dabei spielt der Logarithmus des kosmischen
Expansionsparameters, der die Ausdehnung des Universums
mißt, die Rolle der zeitartigen Koordinate im Konfigurationsraum.



Warum sollte man Zeit durch den "kosmischen Expansionsparameter" messen?

Er bestimmt somit eine "innere Dynamik" des zunàchst zeitlos
erscheinenden Quantenuniversums.



Medialer Unfug eines gelangweilten Proffessors.

Die fundamentale Bedeutung dieser formalen Konsequenz ist sicher nicht
ohne Weiteres zu würdigen.



Nicht doch ;-)

Ein Zeitparameter, der ohnehin keine
physikalische Rolle mehr spielen würde, aber wenigstens noch die
Darstellung einer zeitlichen Sukzession (einer Bahn oder Trajektorie
ohne absolutes Zeitmaß) erlauben würde, existiert als fundamentaler
Begriff überhaupt nicht mehr.



Puh Mann, was für ein sinnleeres Gelabber!

Stattdessen wird die Ausdehnung des
Universums, also eine physikalische "Variable", zu einem Parameter der
inneren Dynamik, ...



"Wird", wird gar nichts.
Nur wenn ein gelangweilter Proffessor so einiges miteinander vermischt.






Selber denken macht klug.

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