Zum Hitlergruß

17/11/2012 - 18:06 von AGUIRRE | Report spam
"Der Hitlergruß, im nationalsozialistischen Sprachgebrauch auch als „Deutscher Gruß“ bezeichnet, war zur Zeit des Nationalsozialismus die verpflichtende Grußform. Er war Ausdruck des nationalsozialistischen Personenkults um Adolf Hitler. Es handelte sich zunàchst um den Gruß der NSDAP-Mitglieder, der nach der Machtübernahme 1933 zum offiziellen Gruß aller „Volksgenossen“ wurde.

Beim Hitlergruß wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schràg nach oben gestreckt. Dazu wurden meist die Worte „Heil Hitler“ oder „Sieg Heil“ gesprochen. Wenn der Gruß Adolf Hitler persönlich entboten wurde, lautete die Grußformel „Heil mein Führer“ in Anlehnung an die Anrede „Mein Führer“.

Der Hitlergruß, im nationalsozialistischen Sprachgebrauch auch als „Deutscher Gruß“ bezeichnet, war zur Zeit des Nationalsozialismus die verpflichtende Grußform. Er war Ausdruck des nationalsozialistischen Personenkults um Adolf Hitler. Es handelte sich zunàchst um den Gruß der NSDAP-Mitglieder, der nach der Machtübernahme 1933 zum offiziellen Gruß aller „Volksgenossen“ wurde.

Beim Hitlergruß wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schràg nach oben gestreckt. Dazu wurden meist die Worte „Heil Hitler“ oder „Sieg Heil“ gesprochen. Wenn der Gruß Adolf Hitler persönlich entboten wurde, lautete die Grußformel „Heil mein Führer“ in Anlehnung an die Anrede „Mein Führer“.

Hitlergruß im Nationalsozialismus [Bearbeiten]

Der Hitlergruß war seit etwa 1925 die übliche Grußform in den nationalsozialistischen Kreisen des Deutschen Reiches. Der früheste Nachweis ist ein Münchner Polizeibericht vom 28. April 1926, in dem irrig aber noch das Ballen der Faust als Teil der Geste beschrieben wird. Hitler hatte ihn von Benito Mussolini kopiert, der seinen Gruß wiederum auf den Saluto romano (römischer Gruß) aus der Zeit des Römischen Reiches zurückführte. 1926 wurde der Hitlergruß parteioffiziell befohlen. Hitlers Sekretàr Rudolf Heß rechtfertigte dies im Juni 1928 in der Zeitschrift Der S.A.-Mann: Es handele sich keineswegs um eine Übernahme aus dem italienischen Faschismus. Vielmehr sei er in der NSDAP bereits seit 1921 üblich gewesen. Und selbst wenn es eine Übernahme wàre, sei das nicht weiter schlimm, da der Bolschewismus und die Freimaurerei ja ebenfalls ihre Symbole und Erkennungszeichen hàtten.[1]

Hitler hatte den Gruß aber auch aus seiner österreichischen Heimat mitgebracht, wo „Heil“ als Gruß unter Freunden verwendet wurde – und in Teilen noch heute verwendet wird –, so wie in Bayern das „Servus“. Allerdings war der „Heil“-Ruf und dessen Bezeichnung „Deutscher Gruß“ schon früh in der DAP sowie in vielen anderen „völkischen“ Gruppen verbreitet gewesen. Zudem sollte vermieden werden, dass darin nicht geschulte Gefolgsleute den militàrischen Gruß (Hand mit abgewinkelten Arm an die Schlàfe) nicht korrekt ableisteten.

Rudolf von Sebottendorf reklamierte, dass das „Sieg Heil!“ von „Heil und Sieg!“ abstammt. Dieser Ausspruch wurde unter Mitgliedern der Thule-Gesellschaft in den 1920er Jahren gepràgt und seiner Ansicht nach von Hitler in verkürzter Form übernommen.

Für Hitler und den Reichsführer-SS Heinrich Himmler war es nicht unbedeutend, dass sich der Gruß auf „altgermanische“ Vorformen zurückführen ließ: So betrachtete Hitler ihn als Demonstration der Waffenlosigkeit, wàhrend Himmler ihn als Variante der Schwurgeste mit emporgehobenem Speer ansah.





Infobrief von 1935
In der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 war der Hitlergruß als so genannter Deutscher Gruß im ganzen Deutschen Reich verbreitet. Durch die hàufige Verwendung schliff sich die Grußformel bisweilen auf ein knappes „Hitler“ sowie auch „Hei-tler“ ab.

Wàhrend dieser Zeit war der nationalsozialistische Kampfgruß („Heil Hitler“, „Sieg Heil“ oder einfach nur „Heil!“) verbindlich vorgeschrieben und wurde im tàglichen öffentlichen Leben von jedermann erwartet. Damit sollte die Ausrichtung des Deutschen Reiches als Führerstaat verdeutlicht werden. Die Nichterwiderung des Hitlergrußes konnte zu erheblichem Ärger führen und wurde in den letzten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft sogar bestraft.

Es sei in diesem Zusammenhang erwàhnt, dass in der Zeit des Nationalsozialismus die Verwendung des Hitlergrußes wàhrend der Karnevalstage möglichst unterbleiben sollte, um ihn vor „Herabwürdigung“ zu bewahren. Gemàß dem ehemaligen bayerischen NS-Innenminister Hermann Esser sollte stattdessen zur Begrüßung die rechte Hand ans Herz gelegt werden.





Aufruf des Gauleiters Fritz Sauckel zum Hitlergruß als Zeichen der Dankbarkeit (um 1934)
Auch im amtlichen Schriftverkehr musste die Grußformel „Heil Hitler“ verwendet werden; hier auch als „Mit Deutschem Gruß“ verwendet.

Nach dem Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 wurde der Hitlergruß auch für die Wehrmacht angeordnet, vermutlich, um damit eindringlich deren Loyalitàt zu Hitler einzufordern.

Führergruß [Bearbeiten]

Eine Variante des Grußes, bei der der Arm nicht ausgestreckt, sondern nach hinten angewinkelt wird, ermöglichte es, auch bei körperlichen Gebrechen, die das Ausstrecken des Armes nicht möglich machen, den Gruß abzuleisten. Diese Form des Grußes wurde auch dann verwendet, wenn enge Platzverhàltnisse ein Ausstrecken des Armes nicht zuließen oder der zu Grüßende dem Grüßenden direkt gegenüber stand.

Hitler selbst grüßte meistens auf diese Weise, auch dann, wenn es durch die Umstànde nicht geboten war. Dies wurde bemerkenswert von Charlie Chaplin im 1940 erstaufgeführten Der große Diktator persifliert. Seine Figur Adenoid Hynkel hob gelangweilt seine Hànde und schien sogar zu vergessen, warum er eigentlich seine Hànde oben hatte und verdeutlichte damit die extrem einseitige Zuneigung zwischen dem Volk und seinem „Imperator“.

Im Englischen wurde auch das Verb „to heil“ gebildet, oder es war die Zeit des „Sieg heiling the Führer“.[2]

Hitlergruß im Sport [Bearbeiten]"
 

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#1 AGUIRRE
17/11/2012 - 18:59 | Warnen spam
Am Samstag, 17. November 2012 18:06:51 UTC+1 schrieb AGUIRRE:
"Der Hitlergruß, im nationalsozialistischen Sprachgebrauch auch als „Deutscher Gruß“ bezeichnet, war zur Zeit des Nationalsozialismus die verpflichtende Grußform. Er war Ausdruck des nationalsozialistischen Personenkults um Adolf Hitler. Es handelte sich zunàchst um den Gruß der NSDAP-Mitglieder, der nach der Machtübernahme 1933 zum offiziellen Gruß aller „Volksgenossen“ wurde.



Beim Hitlergruß wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schràg nach oben gestreckt. Dazu wurden meist die Worte „Heil Hitler“ oder „Sieg Heil“ gesprochen. Wenn der Gruß Adolf Hitler persönlich entboten wurde, lautete die Grußformel „Heil mein Führer“ in Anlehnung an die Anrede „Mein Führer“.



Der Hitlergruß, im nationalsozialistischen Sprachgebrauch auch als „Deutscher Gruß“ bezeichnet, war zur Zeit des Nationalsozialismus die verpflichtende Grußform. Er war Ausdruck des nationalsozialistischen Personenkults um Adolf Hitler. Es handelte sich zunàchst um den Gruß der NSDAP-Mitglieder, der nach der Machtübernahme 1933 zum offiziellen Gruß aller „Volksgenossen“ wurde.



Beim Hitlergruß wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schràg nach oben gestreckt. Dazu wurden meist die Worte „Heil Hitler“ oder „Sieg Heil“ gesprochen. Wenn der Gruß Adolf Hitler persönlich entboten wurde, lautete die Grußformel „Heil mein Führer“ in Anlehnung an die Anrede „Mein Führer“.



Hitlergruß im Nationalsozialismus [Bearbeiten]



Der Hitlergruß war seit etwa 1925 die übliche Grußform in den nationalsozialistischen Kreisen des Deutschen Reiches. Der früheste Nachweis ist ein Münchner Polizeibericht vom 28. April 1926, in dem irrig aber noch das Ballen der Faust als Teil der Geste beschrieben wird. Hitler hatte ihn von Benito Mussolini kopiert, der seinen Gruß wiederum auf den Saluto romano (römischer Gruß) aus der Zeit des Römischen Reiches zurückführte. 1926 wurde der Hitlergruß parteioffiziell befohlen. Hitlers Sekretàr Rudolf Heß rechtfertigte dies im Juni 1928 in der Zeitschrift Der S.A.-Mann: Es handele sich keineswegs um eine Übernahme aus dem italienischen Faschismus. Vielmehr sei er in der NSDAP bereits seit 1921 üblich gewesen. Und selbst wenn es eine Übernahme wàre, sei das nicht weiter schlimm, da der Bolschewismus und die Freimaurerei ja ebenfalls ihre Symbole und Erkennungszeichen hàtten.[1]



Hitler hatte den Gruß aber auch aus seiner österreichischen Heimat mitgebracht, wo „Heil“ als Gruß unter Freunden verwendet wurde – und in Teilen noch heute verwendet wird –, so wie in Bayern das „Servus“. Allerdings war der „Heil“-Ruf und dessen Bezeichnung „Deutscher Gruß“ schon früh in der DAP sowie in vielen anderen „völkischen“ Gruppen verbreitet gewesen. Zudem sollte vermieden werden, dass darin nicht geschulte Gefolgsleute den militàrischen Gruß (Hand mit abgewinkelten Arm an die Schlàfe) nicht korrekt ableisteten.



Rudolf von Sebottendorf reklamierte, dass das „Sieg Heil!“ von „Heil und Sieg!“ abstammt. Dieser Ausspruch wurde unter Mitgliedern der Thule-Gesellschaft in den 1920er Jahren gepràgt und seiner Ansicht nach von Hitler in verkürzter Form übernommen.



Für Hitler und den Reichsführer-SS Heinrich Himmler war es nicht unbedeutend, dass sich der Gruß auf „altgermanische“ Vorformen zurückführen ließ: So betrachtete Hitler ihn als Demonstration der Waffenlosigkeit, wàhrend Himmler ihn als Variante der Schwurgeste mit emporgehobenem Speer ansah.











Infobrief von 1935

In der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 war der Hitlergruß als so genannter Deutscher Gruß im ganzen Deutschen Reich verbreitet. Durch die hàufige Verwendung schliff sich die Grußformel bisweilen auf ein knappes „Hitler“ sowie auch „Hei-tler“ ab.



Wàhrend dieser Zeit war der nationalsozialistische Kampfgruß („Heil Hitler“, „Sieg Heil“ oder einfach nur „Heil!“) verbindlich vorgeschrieben und wurde im tàglichen öffentlichen Leben von jedermann erwartet. Damit sollte die Ausrichtung des Deutschen Reiches als Führerstaat verdeutlicht werden. Die Nichterwiderung des Hitlergrußes konnte zu erheblichem Ärger führen und wurde in den letzten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft sogar bestraft.



Es sei in diesem Zusammenhang erwàhnt, dass in der Zeit des Nationalsozialismus die Verwendung des Hitlergrußes wàhrend der Karnevalstage möglichst unterbleiben sollte, um ihn vor „Herabwürdigung“ zu bewahren. Gemàß dem ehemaligen bayerischen NS-Innenminister Hermann Esser sollte stattdessen zur Begrüßung die rechte Hand ans Herz gelegt werden.











Aufruf des Gauleiters Fritz Sauckel zum Hitlergruß als Zeichen der Dankbarkeit (um 1934)

Auch im amtlichen Schriftverkehr musste die Grußformel „Heil Hitler“ verwendet werden; hier auch als „Mit Deutschem Gruß“ verwendet.



Nach dem Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 wurde der Hitlergruß auch für die Wehrmacht angeordnet, vermutlich, um damit eindringlich deren Loyalitàt zu Hitler einzufordern.



Führergruß [Bearbeiten]



Eine Variante des Grußes, bei der der Arm nicht ausgestreckt, sondern nach hinten angewinkelt wird, ermöglichte es, auch bei körperlichen Gebrechen, die das Ausstrecken des Armes nicht möglich machen, den Gruß abzuleisten. Diese Form des Grußes wurde auch dann verwendet, wenn enge Platzverhàltnisse ein Ausstrecken des Armes nicht zuließen oder der zu Grüßende dem Grüßenden direkt gegenüber stand.



Hitler selbst grüßte meistens auf diese Weise, auch dann, wenn es durch die Umstànde nicht geboten war. Dies wurde bemerkenswert von Charlie Chaplin im 1940 erstaufgeführten Der große Diktator persifliert. Seine Figur Adenoid Hynkel hob gelangweilt seine Hànde und schien sogar zu vergessen, warum er eigentlich seine Hànde oben hatte und verdeutlichte damit die extrem einseitige Zuneigung zwischen dem Volk und seinem „Imperator“.



Im Englischen wurde auch das Verb „to heil“ gebildet, oder es war die Zeit des „Sieg heiling the Führer“.[2]



Hitlergruß im Sport [Bearbeiten]"



Ich bin sicher, hierbei schlagen so manche teutschen Herzen höher!

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