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Zur Frage: Löst die Plasma-Kosmologie die Urknall-Theorie ab?

07/01/2013 - 11:35 von de.sci.physik | Report spam
Ich sage ja; denn bei genauer Betrachtung, ist die Entstehung unseres
Kosmos wie er heute ist, mit der Urknall-Theorie gar nicht erklàrbar.
Bei der Explosion fliegen die Materieteilchen mit sehr hoher
Geschwindigkeit, die Expansion ist also erheblich größer als die
Anziehungskraft der Gravitation, auseinander. Es würde keine weitere
Zustandsànderung entstehen. Und schon gar nicht eine Isotherme-
Zustandsànderung, denn diese entsteht beim verdichten durch
Polarisation der elektrisch geladenen Protonen und Elektronen. Das
habe ich auch bereits in der Diskussion Dunkle Materie = Hirngespinst
de.sci.physik erklàrt.
Hierzu noch folgendes: Mit einer Goldplatte an Bord verließ die
Raumsonde Voyager die Erde vor 33 Jahren. Sie fliegt vorbei an
Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun – und weiter in die Unendlichkeit. Die
Gravitationskraft unseres Sonnensystems reicht nicht aus um das zu
verhindern. Wenn angeblich etwa 73 Prozent Dunkle Energie, 23 Prozent
Dunkle Materie, rund 4 Prozent „gewöhnliche Materie“ (z. B. Atome) und
0,3 Prozent Neutrinos vorhanden sind, warum hat dann die sehr starke
Gravitation der DM diesen Abflug nicht verhindert?
H. Lauschus
http://www.abenteuer-atomphysik.de/
 

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#1 Fritz D.
09/01/2013 - 15:44 | Warnen spam
On Mon, 7 Jan 2013 02:35:38 -0800 (PST), "de.sci.physik"
wrote:

Ich sage ja; denn ...



die frage ist erst mal gut. nur: ist sie überhaupt relevant? oder: ist
es wünschenswert, die urknall-theorie durch eine andere theorie
"abzulösen"? ich finde, nein.

machen wir uns nichts vor: unsere kenntnisse über struktur,
entstehung, geschichte, eigenschaften u.s.w des universums sind,
verglichen mit diesem sehr dürftig. und kosmologische theorien sind in
etwa so beweis- oder widerlegbar wie religionen.

ich fànde es schön, würden diese theorien gleichberechtigt
nebeneinander stehen, so dass spezialisten und interessenten die
beobachteten phànomene in ihre theorien in ruhe einbauen können, ggf.
ihre theorien àndern oder anpassen ohne dass gleich jemand "aus dem
anderen lager" ***HA! WIDERLEGUNG!***" schreit.

und noch schöner fànde ich, gàbe es wissenschaftler, in deren artikeln
eine beobachtung geschildert und gleich im kontext der wichtigsten
theorien diskutiert wird.

und insofern hoffe ich, dass die plasma-kosmologie die urknall-theorie
nicht ablöst, aber gleichberechtigt diskutiert wird.

(im übrigen steht "meiner gedankenwelt" die plasma-kosmologie zwar
nàher als die urknall-theorie, allerdings finde ich auch hier schon in
den ansàtzen diskussionswürdiges - aber das wàre ein thread zu den
grundlagen der plasma-kosmologie :-)

wie sàhe so eine gleichberechtigte betrachtung konkret aus?

bei genauer Betrachtung, ist die Entstehung unseres
Kosmos wie er heute ist, mit der Urknall-Theorie gar nicht erklàrbar.



man beachte: das ist die meinung von horst, in gewisser weise auch
meine. nicht aber z.b. die von prof. lesch (nehme ich an), und
deswegen reicht die begründung "genaue betrachtung" in einer
sinnvollen diskussion nicht aus. sondern es sollten schon fakten für
die behauptung vorgelegt werden, die einen vertreter der
urknall-theorie auch überzeugen könnten...

Bei der Explosion ...



der urknall ist ja in seiner theorie eben *keine* explosion wie wir
sie kennen, sondern etwas anderes... man müsste sich damit
beschàftigen, oder - weil ich denke, das bringt mir nichts - ich
verzichte in diskussionen einfach auf dieses argument.

soweit meine vision - aber die welt wird wohl weiter um DIE RICHTIGE
kosmologie streiten, wie sie auch endlos um DIE RICHTIGE religion, DIE
RICHTIGE schacheröffnung, DIE RICHTIGE gesellschaftsordnung u.s.w.
streitet

visionàre grüße

<F>

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