Zur Haftung bei Onlinebanking-Betrug (Antivirenscannerpflicht)

25/11/2014 - 18:19 von Thorsten Albrecht | Report spam
In der letzten c't stand ein interessanter Artikel über "Sicheres
Onlinebanking" (c't 25/2014, 15.11.2014, S. 76 ff). Sehr interessant
sind die Ausführungen zur Haftungsfrage bei Betrugsfàllen, wenn das
Opfer nicht nachweisen kann, dass auf den benutzten Geràten ein
Antivirenprogramm installiert war:

Falls es im Rahmen von Onlinebanking zu einem Betrugsfall kommt (z.B.
abgefangene mTAN, Troyaner, Phishing etc.), und man nicht nachweisen
kann, dass man auf seinem Rechner vorher ein beliebiges
(Gratis-)Antivirenprogramm installiert hatte, handelt man laut
momentaner Rechtsprechung grob fahrlàssig und verliert damit jegliche
Schadenersatzansprüche durch die Bank.

Wer also Onlinebanking auf seinem Rechner macht, wird wohl oder übel
nicht um die Installation eines beliebigen Scanners herumkommen.
Lieber ein verkorkster Rechner, als ein abgeràumtes Konto... ;-(

BTW Chip-TAN soll erheblich sicherer als mTAN sein. Vielleicht kann
man dann damit doch das Risiko eingehen, auf einen Antivirenscanner zu
verzichten... Bin auch kein Freund dieser Teile.

Thorsten
 

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#1 Klaus Gawol
25/11/2014 - 18:55 | Warnen spam
Am 25.11.2014 um 18:19 schrieb Thorsten Albrecht:
In der letzten c't stand ein interessanter Artikel über "Sicheres
Onlinebanking" (c't 25/2014, 15.11.2014, S. 76 ff). Sehr interessant
sind die Ausführungen zur Haftungsfrage bei Betrugsfàllen, wenn das
Opfer nicht nachweisen kann, dass auf den benutzten Geràten ein
Antivirenprogramm installiert war:



Wie z.B. Microsoft Security Essentials.

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