Zurück von fglrx zu radeon

04/07/2013 - 01:38 von Andreas Kohlbach | Report spam
Ich hatte auf Empfehlung einiger den open source Radeon Treiber auf
closed source (zumindest zum Teil) fglrx geupdatet. Ich habe allerdings
eher Nachteile denn Vorteile. Zumindest bei einigen Programmen, die
Fullscreen laufen und nun abstürzen (namentlich VICE und MAME
Emulatoren). Die Probleme beim Rendern von hochauflösenden MKV und MP4
Filmen (direkt von Festplatte, liegt also nicht an DVD) blieben.

[Ich muss mal schauen, ob ich Linux dazu bewegen kann, mehr den zweiten
CPU Core stattdessen zu benutzen, der praktisch brach liegt, wàhrend der
Erste auf 100% làuft.]

So hatte ich hatte die vorher gesicherte xorg.conf (mit radeon) auf die
/etc/X11/xorg.conf (mit fglrx) zurück kopiert und dachte, das müsste mich
zurück bringen. Allerdings bringt das nur einen schwarzen Screen mit
etwas Flimmern oben. Auch die tty sind schwarz.

Kann man irgendwie zurück? Wie?

Btw. zwei Sachen fallen mir bei der Benutzung von fglrx noch auf, die die
tty betreffen. Ich habe wieder die niedrige 80 Zeichen Darstellung, die
ich auch sehr begrüße.

Außerdem werden offenbar Zeichen außerhalb des 7bit Raumes (à, ü, ß...)
fett darstellt. Warum ist das?
Andreas

Linux - The choice of a GNU generation
 

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#1 Sieghard Schicktanz
04/07/2013 - 21:36 | Warnen spam
Hallo Andreas,

Du schriebst am Wed, 03 Jul 2013 19:38:12 -0400:

Ich hatte auf Empfehlung einiger den open source Radeon Treiber auf
closed source (zumindest zum Teil) fglrx geupdatet. Ich habe
allerdings eher Nachteile denn Vorteile. Zumindest bei einigen



Wird Deine Grefikkarte denn von dem _noch_ richtig unterstützt? Nachdem
der doch laufend "aktualisiert" wird, fallen da immerwieder mal àltere
Typen aus dem Programm.

[Ich muss mal schauen, ob ich Linux dazu bewegen kann, mehr den
zweiten CPU Core stattdessen zu benutzen, der praktisch brach liegt,
wàhrend der Erste auf 100% làuft.]



Äh? Komisch, hast Du da einen nicht-Multicore-fàhigen Kernel erwischt?
Eigentlich sollte der Kernel das automatisch machen - klappt bei meinem
4-Kerner AMD jedenfalls problemlos.

So hatte ich hatte die vorher gesicherte xorg.conf (mit radeon) auf
die /etc/X11/xorg.conf (mit fglrx) zurück kopiert und dachte, das



Nen, da reicht nicht - der fglrx verbiegt noch ein paar X-Libraries,
die erst noch zurückgebogen werden müssen. Da müßte auch ein
Hilfsprogramm dabeigewesen sein, das das (angeblich) tun soll. Es geht
aber auch manuell, die "verbogenen" Libraries sind normalerweise als
Sicherungskopien noch vorhanden, evtl. sind die speziellen Versionen
auch lediglich über Links angebunden.
Beim "Zurückbiegen" nicht vergessen, den Radeon-Framebuffertreiber
wieder ent-black-zu-listen. :-I

müsste mich zurück bringen. Allerdings bringt das nur einen schwarzen
Screen mit etwas Flimmern oben. Auch die tty sind schwarz.



Ja, da soll's gelegentlich ein paar Probleme geben.

Btw. zwei Sachen fallen mir bei der Benutzung von fglrx noch auf, die
die tty betreffen. Ich habe wieder die niedrige 80 Zeichen
Darstellung, die ich auch sehr begrüße.



Es geht auch bisserl mehr, wenn man einen kleineren Zeichensatz
benutzt, d.h. 12 Pixel hoch statt 16, z.B. Aber grundsàtzlich vertràgt
sich der fglrx nicht mit Konsol-Framebuffer und schaltet den deswegen
einfach aus (Modul -> Blacklist). Die Text-Konsolen laufen dann wieder
auf "Standard"- (d.h. Steinzeit-) VGA.

Außerdem werden offenbar Zeichen außerhalb des 7bit Raumes (à, ü,
ß...) fett darstellt. Warum ist das?



Einstellungssache - kannst Du wahrscheinlich mit setterm anpassen, so
der Zeichensatz diese Zeichen überhaupt enthàlt. (Das sollten die
meisten zwar inzwischen tun, aber es kommt auf die Distribution an.
BTW, der "Terminus"-Zeichensatz ist da recht gut, aber der schaut
anders aus als der Standard-Zeichensatz, was manchen Leuten nicht
gefàllt.)

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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz

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