Zusammenschluss branchenführender Unternehmen zur Förderung neuer Hochleistungsverbindung

13/10/2016 - 00:15 von Business Wire

Neues Gen-Z-Konsortium soll skalierbare Hochleistungs-Fabric-Technologie entwickeln, um den Datenzugriff bei Rack-Scale zu vereinfachen.

Eine Gruppe führender Technologieunternehmen hat heute die Gründung des Gen-Z Konsortiums bekannt gegeben, eines Branchenzusammenschlusses, der an der Erstellung und Vermarktung einer neuen skalierbaren Verbindung (Interconnect) und eines neuen Protokolls arbeitet. Diese hochleistungsfähige Verbindung, Memory Semantic Fabric genannt, bietet eine Peer-to-Peer-Verbindung, die problemlos auf große Datenvolumina zugreift. Dabei werden die heutigen Engpässe vermieden und die Kosten gesenkt. Mitglieder dieses Zusammenschlusses sind AMD, ARM, Cavium Inc., Cray, Dell EMC, Hewlett Packard Enterprise (HPE), Huawei, IBM, IDT, Lenovo, Mellanox Technologies, Micron, Microsemi, Red Hat, Samsung, Seagate, SK hynix, Western Digital Corporation und Xilinx.

Bei der Konstruktion moderner Computersysteme ging man bisher davon aus, dass Speichern langsam, zuverlässig und dauerhaft ist, die Daten im Arbeitsspeicher hingegen schnell verfügbar jedoch flüchtig sind. Mit dem Aufkommen neuer Storage-Class-Memory-Technologien, werden sich Speicher und Arbeitsspeicher bezüglich ihrer Eigenschaften immer ähnlicher und die programmatischen und architektonischen Annahmen der Vergangenheit funktionieren nicht mehr. Die Herausforderungen, die mit dem explosionsartig anwachsenden Datenvolumen, den Anforderungen von Echtzeit-Anwendungen, dem Aufkommen von Storage-Class-Memory mit geringer Latenz erfordern einen neuen Ansatz beim Datenzugriff.

Gen-Z

  • Große Bandbreite, geringe Latenz: Vereinfachte Schnittstelle auf der Grundlage von Memory Semantics, skalierbar von zehn bis mehreren Hundert GB/s Bandbreite und Latenzen von unter 100 ns.
  • Erweiterte Workloads und Technologien: Erlaubt datenzentrische Verarbeitung mit skalierbaren Speicherpools und Ressourcen für Echtzeit-Analytik und In-Memory-Anwendungen. Beschleunigt neue Innovationen bei Arbeitsspeicher und Speicher.
  • Kompatibel und kostensparend: Hochgradig Softwarekompatibel. Keine Änderungen im Betriebssystem erforderlich. Einsetzbar für einfache kostengünstige Konnektivität bis hin zu hochleistungsfähigem Rack-Scale-Interconnect.

Das Gen-Z Konsortium, gegründet von den derzeitigen Mitgliedern AMD, ARM, Cray, Dell EMC, Hewlett Packard Enterprise (HPE), Huawei, IDT, Micron, Samsung, SK hynix, und Xilinx ist eine offene, herstellerunabhängige, transparente Industrienormungsorganisation. In diesem Konsortium spiegelt sich eine sich abzeichnende Entwicklung in der Branche wider. Man hat die Bedeutung offener Standards erkannt sowie deren Rolle, die diese beim Vorantreiben von Annahme, Innovation und Auswahl spielen. Das Gen-Z Konsortium steht neuen Mitgliedern offen. Die Kernspezifikation, die Architektur und Protokoll umfasst, wird Ende 2016 fertiggestellt sein. Weitere Informationen finden Sie auf www.genzconsortium.org.

Alle Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Stimmen der Partner des Gen-Z Konsortiums

„AMD setzt sich zur Entwicklung von Technologie für offene Umgebungen ein und freut sich, heute gemeinsam mit den anderen Mitgliedern von Gen-Z, diesen bedeutenden Schritt anzukündigen. In den Datenzentren wird immer mehr eine hohe Bandbreite, ein Zugriff auf Arbeitsspeicher und Speicher mit geringer Latenz sowie eine Zusammensetzbarkeit in Rack-Scale verlangt. Gen-Z ist ein hochentwickeltes modernes Protokoll, das eine leistungsfähige plattformübergreifende Lösung bieten soll, die den Mitgliedern des Konsortiums und deren Kunden bis weit in die Zukunft dienen soll.”

- Mark Papermaster, Chief Technology Officer und Senior Vice President Technologie und Engineering bei AMD

„Moderne Datenzentren und Cloud-Workloads treiben die Notwendigkeit einer effizienten Integration aufkommender Technologien bei flüchtigem und nicht flüchtigem Speicher voran, um die Herausforderungen in Rack-Scale zu bewältigen. Gen-Z bietet einen skalierbaren Ansatz, zum gemeinsamen Nutzen von Rack-Scale, der neue Anwendungsfälle und Systemarchitekturen erlaubt. Gen-Z fördert gemeinsam mit anderen Normungsorganisationen die Zusammenarbeit zwischen branchenführenden Unternehmen, um offene Standards zu entwickeln, die in Datenzentren Innovation und Alternativen ermöglichen.”

- Lakshmi Mandyam, Senior Marketing Director of Server Program bei ARM

„Die Branche braucht einen offenen, einheitlichen sowie gemeinsam festgelegten Konnektivitätsstandard, der die nächste Generation in puncto Leistungsfähigkeit und Größe einläutet. Wir freuen uns, Mitglied des Gen-Z Konsortiums zu sein, um an der kommenden Stufe der Datenzentrumsarchitektur mitzuarbeiten. Durch Gen-Z wird die nächste Generation unserer Server, SoCs und Netzwerkkonnektivitätsprodukte die Entwicklung des Marktes in Richtung anwendungsspezifischer heterogener Einsätze noch beschleunigen.”

- Gopal Hegde, VP/GM Datacenter Processor Group bei Cavium

„Da sich die Branche auf die dritte Plattform zubewegt, werden neue offene Innovationen nötig, um die Infrastrukturunterstützung von Massendaten zu ermöglichen, Milliarden von IoT-Geräten und cloudnativen Anwendungen. Die Nutzung der Vorteile der neuen Storage-Class-Memorys und die memoryzentrierte Zusammensetzbarkeit wird entscheidend sein, das sich die Kontrollebene in Richtung Memory-Computing bewegt. Gen-Z ist ein offener Branchenstandard, der diese Innovationen möglich macht. Dell EMC freut sich, Teil des Konsortiums zu sein, das diesen bahnbrechenden offenen Industriestandards entwickelt.”

- John Roese, EVP/CTO - Infrastructure Solutions Group bei Dell EMC

„Da die Datenvolumina steigen und Zeit bis zum Ergebnis in der Analytik zunehmend zum kritischen Faktor im Geschäft unserer Kunden wird, brauchen wir neue Architekturen und Technologien, mit denen Daten leistungsfähig verarbeitet werden können. HPE unterstützt offene Standards und die Zusammenarbeit bei der Entwicklungsarbeit dieser neuen Memory Semantic Fabric, die den Anforderungen der Datenzentren von heute entspricht.”

- Mark Potter, Senior Vice President und Chief Technology Officer der Enterprise Group bei Hewlett Packard Enterprise

„Huawei unterstützt die Entwicklung offener Branchenstandards, um IT-Systeminnovationen zu prüfen und die Anforderungen unserer Kunden in der Echtzeit-Datenverarbeitung und der Verarbeitung großer Datenvolumina im Big-Data-Zeitalter zu erfüllen. Gen-Z ist ein offener Standard, entwickelt für hohe Leistungsfähigkeit und hockskalierbares Memory-System-Interconnect, um den Support flexibler Workloads bei der Big-Data-Analytik und die Unterstützung neuer Technologien zu ermöglichen wie Storage-Class-Memory und memoryzentrisches Rechnen.”

- Zheng Yelai, Präsident von Huaweis IT Produktlinie

„Die gestiegenen Anforderungen durch künstliche Intelligenz, Maschinenlernen, moderner Analytik und andere Workloads der Kognitiven Ära machen eine höhere Hardwareleistung und Innovation erforderlich. Diese gestiegenen Anforderungen und der sinkende Nutzen, der sich aus dem Mooreschen Gesetz ergibt, rufen geradezu nach einer neuen Reihe von Standards. Die Beschleunigung auf Systemebene durch CAPI-Technologie und die Beschleunigung auf Rack-Ebene durch Gen-Z könnten den gewünschten Durchbruch in der Datenzentrumtechnologie bedeuten.”

- Brad McCredie, Fellow und Vice President von POWER Development bei IBM

„Als führender Anbieter von Interconnect-Lösungen für Arbeitsspeicher-, Speicher- und Prozessorsubsysteme ist IDT selbstverständlich eines der Gründungsmitglieder des Gen-Z Konsortiums, das einen neuartigen bahnbrechenden Standard festlegen soll, der sich an die folgende Generation skalierbarer Datenzentrumsarchitekturen richtet. Die Annäherung der Speicherhierarchie und die Notwendigkeit eines skalierbaren Interconnects, das die Echtzeit-Datenanalytik schneller beschleunigt, macht Gen-Z zu einer interessanten Alternative zu den heute nebeneinander existierenden Standards.”

- Sean Fan, Vice President und General Manager, Abteilung Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik bei Integrated Device Technology

„Mellanox befürwortet offene Kooperationen, durch die Branchenstandards ermöglicht und verbessert werden, so dass man für künftige Anforderungen der Datenzentren gerüstet ist. In diesem Sinne sind wir gläcklich über unsere Zugehörigkeit zum Gen-Z Konsortium. Gen-Z kann dabei helfen, die Kommunikation zwischen den Verarbeitungseinheiten, dem Arbeitsspeicher und dem Interconnect zu beschleunigen, wodurch die Konnektivität von Ethernet und InfiniBand verbessert wird. Dies führt zu einer höheren Leistung der Anwendung und der Effizienz des Datenzentrums.”

- Gilad Shainer, Vice President für Marketing bei Mellanox Technologies

„Arbeitsspeicher war schon immer ein wesentlicher Baustein in der Datenverarbeitung. Jetzt wird er allerdings schnell zur kritischen Technologie, wenn es um die Leistungsfähigkeit der nächsten Generation geht. Da offene Standards die beste Möglichkeit für schnelle Innovationen bieten, bildet das Gen-Z Konsortium den entscheidenden Ansatz, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass sich in der Entwicklung befindliche Architekturen, schnell adaptieren lassen, um von den Vorteilen der neuen Speichertechnologien zu profitieren.”

- Tom Eby, Vice President und General Manager für das Datenverarbeitungs- und Netzwerkgeschäft bei Micron Technology Inc.

„Da der skalierbare Zugriff auf Daten für heutige Unternehmen an Bedeutung gewinnt, ist Red Hat die Notwendigkeit eines vereinheitlichenden Standard-Fabrics bewusst, der den Zugriff auf verschiedene Arten von flüchtigem und nicht flüchtigem Speicher vereinfacht. Ziel von Gen-Z ist eine offene Lösung und Red Hat ist froh, Teil dieser Zusammenarbeit diverser Anbieter zu sein, vor allem, da wir davon ausgehen, dass Betriebssystemen eine entscheidende Rolle bei der Einführung dieses Protokolls in den Datenzentren zukommen wird.”

- Tim Burke, Vice President für Plattform-Technologie bei Red Hat

„Aufgrund der enorm steigenden Datenvolumina werden neue Architekturen oder Speichertechnologien für eine bessere Skalierbarkeit und Effizienz erforderlich. Diese neue offene Standard Memory Semantics Fabric könnte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel sein. Samsung wird mit Blick auf technologische Verbesserungen weiterhin offene Standards unterstützen.”

- Chiwook Kim, Vice President für Memory-Produktplanung und Anwendungs-Engineering-Team bei Samsung Electronics

„In Anbetracht der Tatsache, dass die Skalierungsgrenzen an Prozessknoten eine Verlangsamung der Entwicklung bei der heutigen Memorysystem-Infrastruktur verursachen, stellt Gen-Z eine Lösung dar, die die Skalierbarkeit von Arbeitsspeicher-Lösungen durch Entwicklungen der Bitübertragungsschicht und die Media Access Control der Sicherungsschicht.”

- Boryeong Wi, Vice President, Leiter DRAM Produktplanung & Enabling Office, SK hynix Inc.

„Die Schnelligkeit, Beständigkeit und Kapazität von Storage Class Memorys beinhalten das Potenzial für einen grundlegenden Wandel bei der Verwaltung von Massendaten. Wir sind stolz auf unser langjähriges Engagement im Bereich Storage Class Memory und treten dem Gen-Z Konsortium bei, um Industriestandards zu entwickeln, die unsere Kunden und Umgebungs-Partner bei der Einführung dieser bahnbrechenden Technologie unterstützen.

- Steven Campbell, Executive Vice President und Chief Technology Officer bei der Western Digital Corporation

„Zur Bewältigung der Herausforderungen im herannahenden Zettabyte-Zeitalter werden neue Systemarchitekturen erforderlich, um die Probleme des Datenzugriffes, der Speicherung und Verarbeitung zu lösen. Bei Xilinx setzen wir uns für offene Standards ein, die der nächsten Generation von Datenzentren den Weg ebnen. Neue Speichertechnologien lassen die Grenzen zwischen flüchtigem und nicht flüchtigem Speicher zunehmend verschwimmen. An dieser Stelle ist es an der Zeit, die traditionellen Hierarchien zwischen Speicher und Arbeitsspeicher grundlegend zu überdenken und neu zu ordnen.”

- Gaurav Singh, Vice President für Architektur bei Xilinx

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Source(s) : Gen-Z Consortium