zusätzliche PFC für Leistungsmessgerät

08/11/2009 - 21:58 von Mark Ise | Report spam
Hallo,

ich benutze seit Jahren das Leistungsmessgeràt "Energy Check 3000" von
Conrad.

Viele Messergebnisse scheinen mir aber nicht sehr plausibel zu sein.
Zumindest, wenn Schaltnetzteile im Spiel sind, scheint das Teil oft zu
wenig anzuzeigen.
Ich vermute, dass transiente Anteile von dem Geràt nicht ausreichend
erfasst werden.

Ich habe mir nun überlegt, aus einem defekten ATX-Netzteil mit passiver
PFC die PFC-Spule zu nehmen und diese zwischen das EnergyCheck3000 und
den zu messendenden Geràten zu schalten. Das müsste die transienten
Anteile zu einem großen Teil fern halten, vermute ich.

Um den Fehler durch die Spule abschàtzen zu können, würde ich z.B. eine
Halogenlampe mit und ohne PFC-Spule messen und könnte so auf den
Spannungsabfall in der Spule schließen.


Was haltet ihr von der Idee?

Mark
 

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#1 Leo Baumann
09/11/2009 - 02:05 | Warnen spam
"Mark Ise" schrieb im Newsbeitrag
news:hd7bea$1r2$
Ich vermute, dass transiente Anteile von dem Geràt nicht ausreichend
erfasst werden.




In der Bedienungsanleitung steht was von True-Root-Main-Square-Messung,
obwohl ich das nicht glaube für den Preis. Wenn das Spielzeug wirklich
True-RMS-Messungen macht, würde mich interessieren bis zu welchem
Crestfaktor.


Ich habe mir nun überlegt, aus einem defekten ATX-Netzteil mit passiver
PFC die PFC-Spule zu nehmen und diese zwischen das EnergyCheck3000 und
den zu messendenden Geràten zu schalten. Das müsste die transienten
Anteile zu einem großen Teil fern halten, vermute ich.



Davon halte ich gar nichts. Dann wird das Spielzeug noch mehr Quatsch
anzeigen.

Bei den Schaltnetzteilen fließt ein sin^2-förmiger Strom im Eingang, der hat
keine Transienten, aber ein nettes Spektrum.

mfG Leo

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