Zwangsabmeldung

10/09/2008 - 19:21 von A. Sander | Report spam
Einen schönen guten Abend allerseits,

ich hoffe, ich darf mich mit einer vielleicht etwas laienhaften Frage an die
Gruppe wenden, zumal da ich ein eher kleines Netz betreue und das auch noch
im privaten Umfeld.
Problem:
Ich möchte, daß Nutzer, die eine Zeitbeschrànkung haben (privates Umfeld:
Kinder) nach Ablauf der Anmeldezeit (zwangs-)abgemeldet werden. Ich dachte,
das sei ganz einfach und habe in der Richtlinie für Domànen den Punkt
"Abmeldung nach Ablauf der Anmeldezeit erzwingen" aktiviert. Nutzer, die zum
Experimentieren angelegt wurden (Theo Test und Paul Probe), wurden mit
Anmeldezeiten direkt am Benutzerkonto versehen (z.B. 22.00 Uhr). An einer
Workstation angemeldet, habe ich auf die "Zwangsabmeldung" um 22.00 Uhr
vergeblich gewartet.
Der nàchste Versuch, eine Richtlinie für die OU (Computer) zu definieren,
schlug ebenso fehl. Interessanterweise zeigt ein Blick in die Richtlinien
für die WS, daß die Domànenrichtlinie wohl dennoch übernommen wurde. In dem
Gedanken, daß vielleicht nur die Neuanmeldung des Benutzers nach einer
Neuanmeldung (Reboot) der WS hilft, habe ich auch das versucht. Pleite.
In der KB von MS habe ich den Hinweis gefunden, daß das automatische
Abmelden eine besondere Handhabung der Richtlinie voraussetzt:
http://support.microsoft.com/kb/259576/de
Ich habe es aber letztlich nicht verstanden, worin zu meiner Konstellation
der Unterschied bestehen sollte, zumal die Default Domain Policy als
Verknüpfung am DC angekoppelt ist. Da ich die KB so verstanden habe, daß
auch bei mehreren DC's die Regel sauber verarbeitet werden soll, kann ich in
meinem Minimalumfeld darin auch keinen Sinn entdecken.
Alle anderen Einstellung (Desktopgestaltung, Änderung des Admin-Passwortes
usw. usw. )funktionieren übrigens tadellos, auch die GP für den Internet
Explorer, der z.B. eine einheitliche Titelleiste steuert ("bereitgestellt
von Sander's Heimnetz), wird sauber verarbeitet.

Meine Systemumgebung:

DC: Pentium Dual Core, 3 GB RAM, sonst übliche Ausstattung
W2K Server, SP4

WS: Windows XP Prof, SP3

Auf der WS làuft auch die GPMC, mit der ich die Einstellungen auf dem DC
vornehme, da dies bekanntermaßen nicht direkt am DC unter W2K Server
funktioniert.
Hat jemand vielleicht eine Idee?

Herzlichen Dank fürs Mitdenken,

Andreas Sander
 

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#1 A. Sander
10/09/2008 - 21:16 | Warnen spam
Ich möchte vielleicht noch anmerken, daß ich im Unterverzeichnis meiner
"Testworkstation" \windows\security\templates\policies in der Datei
tmpgptfl.inf den Eintrag "ForceLogoffWhenHourExpire = 1 gefunden habe. Die
WS muß also eigentlich gemerkt haben, wie die Uhr tickt bzw. wo der Hammer
hàngt. Und dennoch: Paul Probe darf einfach weitermachen.
Seltsam.

Andreas


"A. Sander" schrieb im Newsbeitrag
news:48c80206$0$7475$
Einen schönen guten Abend allerseits,

ich hoffe, ich darf mich mit einer vielleicht etwas laienhaften Frage an
die Gruppe wenden, zumal da ich ein eher kleines Netz betreue und das auch
noch im privaten Umfeld.
Problem:
Ich möchte, daß Nutzer, die eine Zeitbeschrànkung haben (privates Umfeld:
Kinder) nach Ablauf der Anmeldezeit (zwangs-)abgemeldet werden. Ich
dachte, das sei ganz einfach und habe in der Richtlinie für Domànen den
Punkt "Abmeldung nach Ablauf der Anmeldezeit erzwingen" aktiviert. Nutzer,
die zum Experimentieren angelegt wurden (Theo Test und Paul Probe), wurden
mit Anmeldezeiten direkt am Benutzerkonto versehen (z.B. 22.00 Uhr). An
einer Workstation angemeldet, habe ich auf die "Zwangsabmeldung" um 22.00
Uhr vergeblich gewartet.
Der nàchste Versuch, eine Richtlinie für die OU (Computer) zu definieren,
schlug ebenso fehl. Interessanterweise zeigt ein Blick in die Richtlinien
für die WS, daß die Domànenrichtlinie wohl dennoch übernommen wurde. In
dem Gedanken, daß vielleicht nur die Neuanmeldung des Benutzers nach einer
Neuanmeldung (Reboot) der WS hilft, habe ich auch das versucht. Pleite.
In der KB von MS habe ich den Hinweis gefunden, daß das automatische
Abmelden eine besondere Handhabung der Richtlinie voraussetzt:
http://support.microsoft.com/kb/259576/de
Ich habe es aber letztlich nicht verstanden, worin zu meiner Konstellation
der Unterschied bestehen sollte, zumal die Default Domain Policy als
Verknüpfung am DC angekoppelt ist. Da ich die KB so verstanden habe, daß
auch bei mehreren DC's die Regel sauber verarbeitet werden soll, kann ich
in meinem Minimalumfeld darin auch keinen Sinn entdecken.
Alle anderen Einstellung (Desktopgestaltung, Änderung des Admin-Passwortes
usw. usw. )funktionieren übrigens tadellos, auch die GP für den Internet
Explorer, der z.B. eine einheitliche Titelleiste steuert ("bereitgestellt
von Sander's Heimnetz), wird sauber verarbeitet.

Meine Systemumgebung:

DC: Pentium Dual Core, 3 GB RAM, sonst übliche Ausstattung
W2K Server, SP4

WS: Windows XP Prof, SP3

Auf der WS làuft auch die GPMC, mit der ich die Einstellungen auf dem DC
vornehme, da dies bekanntermaßen nicht direkt am DC unter W2K Server
funktioniert.
Hat jemand vielleicht eine Idee?

Herzlichen Dank fürs Mitdenken,

Andreas Sander

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